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VfB Stuttgart wird Trainer Matarazzo nicht gehen lassen - „Uns verbindet die Leidenschaft für den VfB“

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Von: Nadja Pohr

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Pellegrino Matarazzo
VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo hat noch einen Vertrag bis Ende Juni 2024. Die Stuttgarter planen auch weiterhin mit ihm. © Sascha Walther/Eibner-Pressefoto/Imago Images

Fünf Vereine in der Bundesliga sind auf der Suche nach einem neuen Trainer. Pellegrino Matarazzo wird gehandelt, aber der VfB Stuttgart schiebt einen Riegel vor.

Stuttgart - Während Spieler und Verantwortliche des VfB Stuttgart sich nach dem emotionalen Klassenerhalt am letzten Spieltag gerade im wohlverdienten Urlaub befinden, analysiert die sportliche Führungsriege des Vereins gerade die zurückliegende Saison. In den vergangenen Tagen haben der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle, Sportdirektor Sven Mislintat und Trainer Pellegrino Matarazzo über die kommende Spielzeit beraten.

Die ersten Ergebnisse aus der Saisonanalyse wurden bereits kommuniziert. Die Stuttgarter haben die ersten Personalien klären können. Unter anderem werden Tiago Tomas, Hiroki Ito und Konstantinos Mavropanos auch künftig im Trikot der Schwaben auflaufen. Und auch mit Sportdirektor Mislintat und Trainer Matarazzo plant der Verein auch in der Zukunft - obwohl der VfB-Coach gerade ein Kandidat für einige Vereine sein könnte.

VfB Stuttgart hält an Coach Matarazzo fest - Fünf Bundesligisten sind auf Trainersuche

Mit Augsburg, Gladbach, Wolfsburg, Hoffenheim und auf Schalke suchen fünf Bundesligavereine einen neuen Trainer. Das hat auch der VfB Stuttgart wahrgenommen. Pellegrino Matarazzo hat sich in seinen vergangen zwei Jahren in Stuttgart vom Ligafrischling zum Klassenerhalts-Trainer entwickelt und besitzt einen Vertrag bis Ende Juni 2024. Ein Abgang ist zumindest aus Sicht der Vereinsführung kein Thema. „Uns verbindet die Leidenschaft für den VfB und der Antrieb, diesen wunderbaren Verein in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagte Alexander Wehrle.

Vor dem letzten Spieltag hatte das bei Wehrle noch anders geklungen: Ein klares Bekenntnis zu Matarazzo und Mislintat konnte man aus seinen Worten nicht heraushören. Doch auch Sportdirektor Sven Mislintat bleibt weiterhin an Bord. Zuletzt hatte der Verein jedoch mit dem Gedanken gespielt, einen externen Sportvorstand als weitere sportliche Kompetenz in der Klubführung einzusetzen. Die Idee sei bei Mislintat jedoch weniger gut angekommen, wie der kicker berichtet. Trotzdem hatte er anklingen lassen, dass er für alle Ideen offen sie und sich auch vorstellen könne, diesen Posten zu übernehmen.

Bei VfB-Stürmer Kalajdzic stehen die Zeichen auf Abschied

Bei Sasa Kalajdzic, dem Topstürmer des VfB Stuttgart, stehen die Zeichen hingegen auf Abschied. Dass es schwer werde, Kalajdzic in Stuttgart zu halten, hatte bereits auch Mislintat geäußert. Einen Verbleib hält er demnach für „nicht sehr wahrscheinlich“. An dem Österrreicher hat der FC Bayern München bereits sein Interesse bekundet. Laut Informationen von Sky soll sich Kalajdzics Berater bereits am Mittwoch zu Verhandlungen in München aufgehalten haben.

Ob mit oder ohne den Stürmer, weiß der VfB dennoch genau, was in der nächsten Bundesligasaison zu tun ist. „Mit dem Klassenerhalt wurde das avisierte Ziel in letzter Minute mit einer großartigen Energieleistung erreicht. Dafür gebührt allen Beteiligten ein großes Kompliment. Gleichzeitig sind wir uns alle in der Einschätzung einig, dass wir uns in verschiedenen Bereichen verbessern können und müssen, um den VfB dauerhaft sportlich zu stabilisieren und weiterzuentwickeln“, sagte Wehrle. „Dieses Ziel wollen und werden wir gemeinsam und mit großer Motivation und Freude angehen.“

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