Mangelnde Chancenverwertung

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo legt die größte Schwäche seiner Mannschaft offen

Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui gestikuliert im Spiel.
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Kein Glück für den VfB Stuttgart: Auch Stürmer Hamadi Al Ghaddioui schoss gegen den VfL Osnabrück kein Tor.

Der VfB Stuttgart kam am Sonntag gegen den VfL Osnabrück nicht über ein Unentschieden hinaus. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo macht dafür dieselben Probleme verantwortlich, die seine Mannschaft schon seit Wochen plagen.

  • Der VfB Stuttgart ist im Aufstiegskampf gegen den VfL Osnabrück gestolpert und hat wichtige Punkte liegen lassen.
  • VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo macht den fehlenden Mut für die mangelnde Torgefahr verantwortlich.
  • Um den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen, muss der VfB Stuttgart in den letzten vier Spielen siegen.

Stuttgart - Schon vor Wochen begann VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo, seine Mannschaft wieder auf Sieg zu polen. Mit Druck und Emotionen im Training wollte der VfB-Coach die Spieler des VfB Stuttgart widerstandsfähiger und torgefährlicher machen. „Die Entwicklungsschritte kann man nicht von heute auf morgen sehen. Das ist ein Entwicklungsprozess“, betonte VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo allerdings auch.

Gegen den VfL Osnabrück hat sich gezeigt, dass die VfB-Spieler die Trainingseinheiten noch nicht ganz verinnerlicht haben. Der VfB Stuttgart schaffte es wieder nicht, ein Tor zu erzielen. Am Ende ging das Spiel unentschieden aus und die Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo droht, den gerade erst eroberten zweiten Platz wieder zu verlieren.

Der VfB Stuttgart befindet sich auch abseits des Spielgeschehens gerade auf einer Achterbahnfahrt. Auf die positive Nachricht der Vertragsverlängerung mit VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo folgte direkt ein Dämpfer: Stürmerstar Mario Gomez hört beim VfB Stuttgart auf und verlängert seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht.

VfB Stuttgart: Trainer Pellegrino Matarazzo fordert mehr Mut und Tore für den Aufstieg

„Wir tun uns nach wie vor schwer, hochkarätige Torchancen gegen leidenschaftliche und tief stehende Gegner zu erspielen. Uns fehlt weiterhin der Mut, auch Tempo, um tiefe Laufwege zu suchen“, erklärte VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo das Ergebnis gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Sehr viel Zeit, den Mut wiederzufinden, bleibt dem VfB Stuttgart nicht mehr. Noch vier Spiele sind in der 2. Bundesliga übrig, um den Aufstieg zu schaffen. Sollte der Hamburger SV heute Abend gegen Holstein Kiel gewinnen, verliert der VfB Stuttgart den zweiten Platz wieder. Dann wäre die Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo drauf angewiesen, dass der Hamburger SV noch eines seiner letzten Spiele verliert, um wieder auf den zweiten Platz zu kommen.

Der VfB Stuttgart muss im Endspurt der 2. Bundesliga siegen

Aber selbst der dritte Platz, der immerhin die Relegation bedeuten würde, ist für den VfB Stuttgart noch nicht sicher. Denn auch der 1. FC Heidenheim hat noch Chancen aufzusteigen und den VfB Stuttgart zu verdrängen. „Wir wollen unsere Spiele gewinnen, wir schauen nicht links und rechts", stellte VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo deshalb klar.

Die VfB-Spieler scheinen das verstanden zu haben. „Ich glaube, jeder weiß, worum es geht. Es ist schon ärgerlich, dass es jetzt nicht mehr in unserer Hand liegt. Wir haben jetzt noch vier Spiele. Ich bin immer noch davon überzeugt: Wenn wir alle gewinnen, dann steigen wir auf“, sagte VfB-Abwehrpieler Pascal Stenzel nach dem Unentschieden gegen Osnabrück zur dpa. Jetzt sollte die Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo das auch umsetzen. Denn ohne Widerstandsfähigkeit und eine bessere Chancenverwertung gibt es auch keinen Sieg für den VfB Stuttgart.

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