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Die Nerven beim VfB Stuttgart liegen Blank - Matarazzo tobt beim Training

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Von: Nadja Pohr

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Pellegrino Matarazzo und Borna Sosa beim Training
Beim Training am Dienstag zeigte sich VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo von einer anderen Seite. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

Der VfB Stuttgart ist am Sonntag zu Gast bei Meister FC Bayern München. Die Schwaben kämpfen mit Nervosität, wollen das Spiel jedoch mit Optimismus angehen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart befindet sich im Endspurt des Abstiegskampfs. Nach der Niederlage gegen den Abstiegskonkurrenten Hertha BSC Berlin konnten die Schwaben immerhin einen Punkt aus dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg mitnehmen. Auch wenn man das Unentschieden am vergangenen Wochenende als Erfolgserlebnis rechnet, wird die Luft für den VfB immer dünner.

„Abstiegskampf ist nie einfach, vor allem für den Kopf nicht“, sagt Angreifer Chris Führich und gab zu, dass er zuletzt „schon etwas nervös gewesen“ sei. Im nächsten Spiel wartet auf den VfB Stuttgart nun auch noch der erneute Bundesligameister FC Bayern München (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN), den es zu schlagen gilt. Die Nervosität bei der Mannschaft und den Verantwortlichen dürfte mit diesem Gegner nicht weniger werden.

Für den VfB Stuttgart geht es am Sonntag gegen den FC Bayern um alles - Die Nerven liegen blank

Während es für den FC Bayern in dieser Saison um nichts mehr geht, muss der VfB Stuttgart bis zum Ende alles geben. Beim Training der Schwaben zum Wochenstart zeigte sich, dass auch bei Trainer Pellegrino Matarazzo die Nerven langsam blank liegen. Der VfB-Coach zeigte sich bei der Einheit am Dienstag von seiner härteren Seite, wie die Bild berichtete.

Der sonst so ruhige Matarazzo habe demnach vor Energie gesprüht und sei aktiv wie lange nicht gewesen. Er soll immer wieder wild gestikulierend über den Platz gelaufen sein. Ein solches Auftreten tue dem VfB im Abstiegskampf vielleicht gut. Zuvor hatte der Trainer nach Bild-Informationen am Tag nach der Niederlage bei Hertha jedoch nicht mit der Mannschaft gesprochen - dies sei wohl bei einigen Spielern nicht gut angekommen.

VfB Stuttgart will „postiven Schub“ aus Wolfsburg-Spiel mit nach München nehmen

Auch wenn die Ausgangslage beim VfB nicht optimal ist, will die Mannschaft aus Stuttgart ihren Optimismus nicht verlieren. „Den positiven Schub nehmen wir mit“, sagt Chris Führich. „Wir stellen uns auf ein topbesetztes Bayern München ein und schauen nicht auf das letzte Spiel.“ Immerhin wartet auch auf die anderen Abstiegskandidaten noch ein straffes Restprogramm. Für das Spiel am Sonntag sei es für die Schwaben nun wichtig, von Anfang an da zu sein und die nötige Intensität auf den Platz zu bringen, betont der Angreifer.

Die Mannschaft des FC Bayern hatte sich zuletzt nach der Niederlage in Mainz in einen zweitägigen Ibiza-Urlaub verabschiedet. Die offiziell als „teambildende Maßnahme“ bezeichnete Auszeit, hat für eine Debatte in der Bundesliga gesorgt. Unter anderem wurde den Bayern Unprofessionalität vorgeworfen. Den VfB Stuttgart erwartet jedenfalls wohl eine erholte und regenerierte Mannschaft in München.

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