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VfB Stuttgart stellt Trainer Pellegrino Matarazzo frei

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Von: Niklas Noack

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 Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo wurde entlassen.
Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo wurde entlassen. © Tom Weller/dpa

Jetzt ist es offiziell: Der VfB Stuttgart hat Trainer Pellegrino Matarazzo mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Stuttgart - Es hatte sich bereits nach der bitteren 0:1-Pleite gegen den 1. FC Union Berlin angedeutet, dass der Weg für Pellegrino Matarazzo als Trainer des VfB Stuttgart nicht mehr weitergeht. Nach einer stundenlangen Krisensitzung am Montag (10. Oktober) folgte nun die offizielle Verkündung: „Der VfB hat Pellegrino Matarazzo mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.“

Hinsichtlich der Nachfolge sei noch keine Entscheidung gefallen. Vor einigen Tagen berichtete der kicker, dass sich Stuttgart mit Adi Hütter und Sebastian Hoeneß als mögliche Nachfolger für Matarazzo beschäftigt hatte. HEIDELBERG24 hat zusammengefasst, wer die möglichen Trainerkandidaten beim VfB Stuttgart sind.

VfB Stuttgart: Sportdirektor Sven Mislintat bedankt sich bei Pellegino Matarazzo

Schon vergangene Saison hatte sich der VfB Stuttgart, der aktuell noch ohne Sieg nach neun Partien auf dem 17. Tabellenplatz steht, im aller letzten Moment vor dem Abstieg gerettet. Diese habe man laut Sportdirektor Sven Mislintat analysiert und auf Besserung gehofft, hieß es nun in der Pressemitteilung.

Weiter sagte Mislintat aber: „Die bisherigen Resultate haben diese Hoffnungen leider nicht erfüllt. Wir sind nun an einem Punkt angelangt, an dem wir davon überzeugt sind, dass die Trennung von Rino unausweichlich ist. Mir tut dieser Schritt extrem leid und ich möchte Rino an dieser Stelle ausdrücklich für seine großartige Arbeit für den VfB danken.“

Das sagt Pellegrino Matarazzo zum Abschied als Trainer des VfB Stuttgart

Auch Stuttgarts Vorstandsboss Alexander Wehrle äußerte sich, der „nach den negativen Ergebnissen der vergangenen Wochen“ jetzt auf eine Trendwende hofft.

Matarazzo feierte erst vor kurzem sein tausendtägiges Jubiläum als VfB-Trainer. Am gestrigen Sonntag (9. Oktober) stand er in seinem 100. Pflichtspiel an der Seitenlinie. Es war sein letztes. Zum Abschied sagte er: „Unsere gemeinsame Reise beim VfB geht zu Ende. Es waren intensive und wunderschöne Jahre mit vielen unglaublichen Momenten und Erinnerungen, die für immer bleiben werden. Für die Chance, die mir hier ermöglicht wurde, im Trainergeschäft Fuß zu fassen, werde ich ewig dankbar sein.“

Weiter wünschte er dem Klub und den Fans „alles erdenklich Gute und den maximalen Erfolg.“

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