Zuschauer im Stadion

VfB Stuttgart im DFB-Pokal weiter - doch Trainer Matarazzo ist über Geschehnisse in 2. Halbzeit verärgert

  • Valentin Betz
    vonValentin Betz
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Der VfB Stuttgart ist im DFB-Pokal eine Runde weiter. Im ersten Pflichtspiel der Saison durfte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo sogar wieder vor Zuschauern spielen.

Stuttgart/Rostock - Am Sonntag startete der VfB Stuttgart mit der ersten Runde im DFB-Pokal in die neue Pflichtspiel-Saison. Der VfB Stuttgart traf auf den FC Hansa Rostock - und damit auf einen alten Bekannten im DFB-Pokal. Denn die beiden Mannschaften trafen bereits zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde des Pokals aufeinander. Bislang war der Ausgang der Partien dabei ausgeglichen: Ein Sieg für den VfB Stuttgart steht einem von Hansa Rostock gegenüber.

Wie bereits im Vorjahr konnte VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo mit einem 1:0 das Weiterkommen in die zweite Runde des DFB-Pokals sichern. 2019 hatte noch Ex-Trainer Tim Walter an der Seitenlinie gestanden, nach dessen Entlassung Pellegrino Matarazzo übernommen hatte. Nach dem Spiel gegen Hansa Rostock war VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo „unterm Strich zufrieden“ - sah aber wie gewohnt noch Verbesserungspotenzial.

VfB Stuttgart gewinnt im DFB-Pokal - Trainer Pellegrino Matarazzo kritisiert vor allem die zweite Halbzeit

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte Stürmer Silas Wamangituka das Siegtor für den VfB Stuttgart erzielt. In der 42. Minute drückte der VfB-Stürmer einen Abpraller vom Pfosten über die Torlinie von Hansa Rostock. Bereits zuvor hatte die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo mehrere Chancen gehabt. Allerdings verlieh die Führung dem VfB Stuttgart nicht mehr Sicherheit.

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo war nach dem Sieg im DFB-Pokal zwar zufrieden, sah aber auch noch Verbesserungspotenzial.

Besonders aufgrund der zweiten Halbzeit sah VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Spiel noch Verbesserungspotenzial bei seinem Team. „In der zweiten Hälfte haben wir es verpasst, auf 2:0 zu erhöhen. Dadurch kam etwas Hektik ins Spiel“, so Pellegrino Matarazzo auf der Homepage des VfB Stuttgart. Mit der Hektik war wohl die Nachspielzeit gemeint, als eine strittige Situation beinahe zu einem Elfmeter für Hansa Rostock führte. Der Ball war an den Arm von VfB-Verteidiger Marcin Kaminski gesprungen, die Rostock-Spieler forderten einen Elfer. Doch Schiedsrichter Felix Zwayer hatte erkannt, dass der Arm von Marcin Kaminski angelegt war und ließ weiterspielen.

VfB Stuttgart gegen Hansa Rostock - Trainer Pellegrino Matarazzo freut sich über Zuschauer im Stadion

Die erste Runde im DFB-Pokal war allerdings nicht nur besonders, weil der VfB Stuttgart zum dritten Mal in Folge auf Hansa Rostock traf. Sondern auch, weil beide Mannschaften erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie wieder vor Zuschauern spielen durften. Insgesamt 7.500 Zuschauer verfolgten das Spiel gegen Drittligisten Hansa Rostock im damit ausverkauften Ostseestadion.

Inwiefern Zuschauer auch in der Bundesliga wieder erlaubt sein werden, ist noch nicht endgültig beschlossen. Die Kulisse hat jedenfalls nicht nur den Fußballfans Freude bereitet. Auch VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo war nach dem Spiel glücklich über die Fans vor Ort. „Es war schön mal wieder ein Spiel mit Zuschauern zu erleben", so Pellegrino Matarazzo.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Danny Gohlke/dpa

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