VfB Stuttgart verliert Platz 2

„Das tut weh" - VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo ist über Reaktion seiner Mannschaft verärgert

Der VfB Stuttgart hat das Derby gegen den Karlsruher SC verloren. VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo war danach mit dem teils ängstlichen Auftritt sehr unzufrieden.

  • Der VfB Stuttgart hat das Baden-Württemberg-Derby gegen den Karlsruher SC verloren.
  • VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo war danach mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr unzufrieden.
  • Durch die Niederlage ist der VfB Stuttgart in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Platz 3 abgerutscht.

Stuttgart - In der vergangenen Woche hatte VfB-Stuttgart-Legende Guido Buchwald die Mannschaft und den VfB-Stuttgart-Trainer kritisiert. Dem Fußballverein fehlten Teamgeist und Torgefahr. Die Vertragsverlängerung mit Trainer Pellegrino Matarazzo hatte Buchwald darüber hinaus „schon erstaunt“. Am Wochenende hat die Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo im Derby gegen den Karlsruher SC die Chance nicht genutzt, sich zu beweisen.

Ausgerechnet gegen den Karlsruher SC verlor der VfB Stuttgart mit 2:1. Damit ist Pellegrino Matarazzo der erste Trainer des VfB Stuttgart seit 13 Jahren, der im Baden-Württemberg-Derby verliert. Die Niederlage schmerzt besonders, da der VfB Stuttgart dadurch auf Platz 3 in der 2. Bundesliga abgerutscht ist.

VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo: Mannschaft war in der Derby-Anfangsphase „zu ängstlich“

Sehr unzufrieden: VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo nach der Niederlage im Derby gegen den Karlsruher SC.

„Das tut natürlich sehr weh. Auch wenn wir in der Anfangsphase die erste Großchance hatten, hat mir unsere erste Viertelstunde nicht gut gefallen. Da haben wir zu ängstlich und zu viele Querpässe oder zurück zum Torwart gespielt“, sagte VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo nach dem Derby auf der Homepage des VfB Stuttgart.

Durch die Niederlage im Derby gegen den Karlsruher SC ist der Aufstieg in die Bundesliga für den VfB Stuttgart noch schwieriger geworden. Neben der Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo kämpfen der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim um den zweiten Platz und damit um den direkten Aufstieg. Zwar hat der VfB Stuttgart nur einen Punkt Rückstand auf den HSV, ebenso liegt aber Heidenheim nur einen Punkt hinter den Stuttgartern.

Besonders verärgert zeigte sich VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo über die Reaktion seiner Mannschaft nach dem 2:1 des Karlsruher SC. „Danach war es zu hektisch, zu wild, zu viele Fehlpässe dabei. Unterm Strich bin ich natürlich unzufrieden“, so Pellegrino Matarazzo zur Deutschen Presse-Agentur.

„Blick auf Sandhausen“ - VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo glaubt noch an den Aufstieg

Der VfB Stuttgart hat noch drei Spieltage, um den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Dabei ist es für VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo wichtig, zu gewinnen. „Der Blick richtet sich auf Sandhausen. Wir haben theoretisch auch noch alles in der Hand, wenn wir den dritten Platz behaupten. Aber natürlich wollen wir auch direkt aufsteigen - ohne Relegation“, so Pellegrino Matarazzo gegenüber der dpa.

Aber selbst für den dritten Platz sollte der VfB Stuttgart die restlichen Spiele gewinnen, wenn die Mannschaft von VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo nicht auf Ausrutscher seiner Konkurrenten angewiesen sein will. Einen kleinen Vorteil hat der VfB Stuttgart allerdings noch: Am 33. Spieltag treffen die Aufstiegskonkurrenten Hamburger SV und 1. FC Heidenheim im direkten Duell aufeinander. Das Ergebnis könnte dem VfB Stuttgart dann vielleicht zum Aufstieg verhelfen.

VfB Stuttgart gewinnt gegen Sandhausen und ist dem Aufstieg einen Schritt näher

Nach dem 5:1-Sieg gegen den SV Sandhausen hatte Pellegrino Matarazzo nur wenig Grund, über sein Team verärgert zu sein. Der Trainer des VfB Stuttgart führte seine Mannschaft mit einem waghalsigen Plan zum Sieg. Damit hat der VfB den zweiten Platz in der Tabelle zurückerobert und kann den Aufstieg in die Bundesliga wieder aus eigener Kraft schaffen.

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