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VfB Stuttgart: Tanguy Coulibaly passt zu Matarazzos Marschroute

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Von: Niklas Noack

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Tanguy Coulibaly vom VfB Stuttgart ist am Ball.
VfB-Youngster Tanguy Coulibaly zeigt eine aufsteigende Form. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Für die Partie gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (1. Oktober) droht dem VfB Stuttgart der Ausfall von Borna Sosa. Tanguy Coulibaly könnte ihn ersetzen.

Stuttgart - Was spielte der VfB Stuttgart nach dem Wiederaufstieg für eine grandiose Saison? Wie im Rausch mischten die jungen Wilden aus Cannstatt die Bundesliga auf. Exemplarisch dafür steht der 12. Dezember 2020, als die Schwaben Borussia Dortmund mit 5:1 aus dem ehemaligen Westfalenstadion schossen.

Einer der Helden damals war Tanguy Coulibaly, der als Stürmer die BVB-Abwehr alt aussehen ließ und sogar einen Treffer beisteuerte. Doch nach der Party folgte im zweiten Jahr der Kater bei den Stuttgartern. Erst auf den letzten Drücker schaffte der VfB den Klassenerhalt.

VfB Stuttgart: Trainer Matarazzo glaubt an den Durchbruch Coulibalys

Coulibaly spielte dabei kaum eine Rolle. Spulte er in der Spielzeit 20/21 noch 31 Partien ab, waren es in der anschließenden Saison nur 21. Manch einer spekulierte deshalb im Sommer über einen Abgang des 21-Jährigen, doch die VfB-Verantwortlichen trauten dem 21-Jährigen weiter den Durchbruch zu.

Jetzt nimmt Coulibaly, der zuletzt an einer seltenen Zehenverletzung litt, einen neuen Anlauf und könnte beim VfB-Match gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (1. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) den erkrankten Borna Sosa ersetzen. Stuttgarts Coach Pellegrino Matarazzo sieht Coulibaly sowieso längst auf der linken Abwehrseite, weil er dort seine „Laufstärke“ und „Physis“ ausspielen könne. Zudem sei er effektiver, „wenn er den Raum vor sich hat.“

Coulibalys Leidenschaft passt zu Matarazzos Plan

Vor der wichtigen Partie gegen die Wölfe sprach der VfB-Trainer von einem defensiven Fokus und davon, das Problem der mentalen Belastung „unabhängig vom Selbstbewusstsein“ lösen zu wollen. Man brauche „keine breite Brust, um leidenschaftlich zu verteidigen, sondern nur Arbeitsmentalität.“

Die hat Coulibaly, der gerne mit Leidenschaft verteidigt und deshalb in den Augen Matarazzos ein wichtiger Bestandteil des Stuttgarter Kaders ist. Der Öffentlichkeit muss er dies erst beweisen, wozu er gegen Wolfsburg die Chance bekommen dürfte.

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