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VfB-Sportdirektor Mislintat ohne Chance? St. Pauli stellt sich bei Transfer quer

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Von: Niklas Noack

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Sven Mislintat vom VfB Stuttgart.
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat gilt bei Transfers als Diamantenauge. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Der VfB Stuttgart ist auf der Suche nach einem Innenverteidiger. Sportdirektor Sven Mislintat kämpft dabei um Jakov Medic vom FC St. Pauli.

Stuttgart - Was Transfers angeht, war es beim VfB Stuttgart zunächst verdächtig ruhig. Doch inzwischen kam mächtig Bewegung hinein. Mit Juan José Perea und Luca Pfeiffer sicherten sich die Schwaben die Dienste zweier Offensivkräfte, zudem kam Josha Vagnoman für die rechte Verteidigerposition.

VfB Stuttgart: Sven Mislintat hat Abgang von Marc Oliver Kempf im Hinterkopf

Den Abgang von Sechser Orel Mangala nach Nottingham will Sportdirektor Sven Mislintat intern mit Naouirou Ahamada und Nikolas Nartey auffangen, sodass die großen Baustellen bei den Schwaben abgeschlossen sind. Einzig in der Innenverteidigung sieht das Diamantenauge Bedarf. Mislintat hat dabei den Abgang von Marc Oliver Kempf im Hinterkopf, der im vergangenen Winter zu Hertha BSC abgewandert ist.

In der Rückrunde konnte zwar Hiroki Ito die Lücke schließen, doch der Sportdirektor will sich absichern. Gerade im Hinblick darauf, dass Trainer Pellegrino Matarazzo meist auf eine Dreierkette setzt und aktuell mit Waldemar Anton, Konstantinos Mavropanos und Ito nur drei eindeutige Innenverteidiger mit Bundesligaformat zur Verfügung stehen.

VfB Stuttgart will unbedingt Jakov Medic vom FC St. Pauli verpflichten

Fürs Abwehrzentrum hat Mislintat auch schon einen Wunschspieler auf dem Zettel: Jakov Medic vom FC St. Pauli. Mit dem Spieler soll sich der Klub nach verschiedenen Medienberichten einig sein. Das Problem ist allerdings, dass die Hamburger ihren Abwehrchef nicht ziehen lassen wollen.

So schlug der Kiezklub laut Bild ein Angebot in Höhe von zwei Millionen Euro aus. Der Kicker berichtete außerdem, dass St. Pauli Medic für unverkäuflich erklärte. Demnach würden die Hamburger erst bei einem Angebot von fünf Millionen Euro ins Grübeln kommen.

Der Kroate hat einen Vertrag bis 2024, weshalb St. Pauli am längeren Hebel sitzt. Angeblich hat der VfB die Offerte für den Verteidiger erhöht, doch die besagten fünf Millionen Euro werden die Schwaben aller Voraussicht nach nicht zahlen. So muss sich Sportdirektor Mislintat wohl nach einer Alternative umschauen.

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