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VfB-Star Atakan Karazor bekommt Lob von allen Seiten – und könnte dennoch seinen Stammplatz verlieren

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Von: Niklas Noack

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Bald könnte Profi Atakan Karazor vom VfB Stuttgart weniger Spielzeit bekommen.
Bald könnte VfB-Profi Atakan Karazor weniger Spielzeit bekommen. © Ralf Poller/Avanti/IMAGO

Beim Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 hat Atakan Karazor überzeugt. Dennoch droht dem Sechser des VfB Stuttgart der Verlust seines Stammplatzes.

Stuttgart - Wie Bruno Labbadia immer wieder feststellen muss, hat er in seinem Kader viele ruhige Spieler. Zu viele für seinen Geschmack. Einer, der dazu allerdings nicht gehört, ist Atakan Karazor. Im Gegenteil: Karazor ist oftmals der Einzige, der lautstark übers gesamte Feld zu hören ist, was der Coach zu schätzen weiß. Vor dem Spiel am Dienstag (24. Januar, 20.30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim sagte er: „Karazor ist einer, der Verantwortung übernimmt, der organisiert, der auch spricht, was bei uns nicht unwichtig ist und auch sehr interessiert ist, was taktische Sachen angeht.“

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VfB Stuttgart: Atakan Karazor wird mit Lob überschüttet

Beim 1:1-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05 überzeugte der Sechser aber auch mit seiner Leistung auf dem Platz, weshalb er im Anschluss von allen Seiten mit Lob überschüttet wurde. Labbadia sagte: „Atakan Karazor hat abgeräumt und viele Balleroberungen gehabt.“

Letzteres kann durch beeindruckende Zahlen belegt werden: Denn gegen Mainz führte Karazor mit 31 die meisten Zweikämpfe der Stuttgarter und gewann davon rund 71 Prozent – ein Spitzenwert im Ligavergleich. Seinen Sportdirektor Fabian Wohlgemuth hat Karazor zudem in der Offensive überzeugt: „Er hat gegen die Mainzer auch immer wieder die Spielfortsetzung nach vorne gesucht.“

Guilavogui dürfte VfB-Profi Atakan Karazor seinen Stammplatz streitig machen

Viel Lob für Karazor, das am Ende dennoch wenig wert sein könnte. Weil Trainer Labbadia scheint trotz allem nicht voll auf ihn zu setzen und würde gerne Josuha Guilavogui vom VfL Wolfsburg im VfB-Team begrüßen. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll sich der Spieler mit dem VfB bereits einig sein. Jetzt müssen sich nur noch die beiden Klubs auf eine für beide Seiten zufriedenstellende Ablösesumme verständigen.

Zu Guilavogui wollte Labbadia derweil nichts sagen. Bei der Pressekonferenz am Montag (24. Januar) meinte er lediglich: „Ich spreche nur über Spieler, die da sind.“

Sollte es aber zu einer Verpflichtung des Wolfsburgers kommen, entsteht für Karazor eine undankbare Situation. Denn Guilavogui dürfte im defensiven Mittelfeld gesetzt sein, sodass für den gebürtigen Essener – zumindest im aktuellen System – kein Platz mehr ist. Somit droht ausgerechnet dem Lautesten im VfB-Kader der Stammplatzverlust.

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