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„Fast wie in der 2. Liga“: Wie sich VfB-Sportdirektor Mislintat die Unterschiede in der Bundesliga erklärt

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Von: Niklas Noack

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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hofft auf den ersten Stuttgarter Bundesligasieg dieser Saison.
VfB-Sportdirektor Sven Mislintat spricht über die Gründe für den plötzlichen Erfolg. © Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank/IMAGO

Erst gewinnt der VfB Stuttgart gar nicht, dann zweimal furios. Wie sich Sportdirektor Sven Mislintat dieses Phänomen und generell die Unterschiede in der Bundesliga erklärt.

Stuttgart - Es ist manchmal einfach nicht erklärbar. Neun Pflichtspiele in Folge gelang dem VfB Stuttgart kein Sieg, bis die Verantwortlichen sich gezwungen fühlten, Coach Pellegrino Matarazzo zu entlassen. Dann übernahm der bisherige Co-Trainer Michael Wimmer, der Wert darauf legte, so wenig möglich zu verändern und plötzlich schießt sich der VfB den ganzen Frust von der Seele.

Erst gewannen die Schwaben 4:1 im Bundesliga-Kellerduell gegen den VfL Bochum, ehe sie im DFB-Pokal eindrucksvoll Arminia Bielefeld mit 6:0 aus der Mercedes-Benz Arena schossen. Doch woher kommt diese überraschende Trendwende?

VfB Stuttgart: Sven Mislintat spricht von „Kopfsache“

Für Mislintat steht fest, dass der plötzliche Erfolg psychologische Gründe hat. Generell meinte der Sportdirektor: „Ich glaube, dass in der Bundesliga mindestens ab dem siebten Tabellenplatz ganz, ganz viel Kopfsache ist. Ich glaube nicht, dass sich die Qualitäten der Kader von sieben, acht, neun bis unten so maximal unterscheiden. Das ist fast wie in der 2. Liga, eine unfassbare Dichte. Da geht es ganz viel um Flow und Erfolgserlebnisse.“

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Diese Glücksgefühle blieben Stuttgart unter Matarazzo verwehrt. Stattdessen kassierten die Schwaben unter ihrem Ex-Trainer einen Nackenschlag nach dem anderen. Wie am 2. Spieltag, als der VfB im Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen in der 95. Minute den 2:2-Ausgleich hinnehmen musste.

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat: „Da ist Fußball manchmal auch ein A****loch“

Mislintat: „Ich bin der festen Überzeugung, wenn wir gegen Bremen gewonnen hätten, wären wir erst gar nicht in solch eine Situation gekommen, in der wir dann am Ende waren. Und wahrscheinlich gewinnst du dann auch in Köln. Dann haben wir auf einmal sieben Punkte nach drei Spielen.“

Dass den Stuttgartern jetzt erst die Wende gelang, hing Mislintat nach dem Bochum-Sieg noch nach. Auf BW24-Nachfrage sagte der VfB-Sportdirektor: „Da ist Fußball manchmal auch ein A****loch.“

Die kommende Partie des VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund (Samstag, 22. Oktober, 15.30 Uhr) könnt Ihr im BW24-Liveticker verfolgen.

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