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VfB-Star Silas sprüht voller Selbstbewusstsein und Spielwitz

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Von: Niklas Noack

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Silas Katompa Mvumpa
Die Lust auf Fußball ist VfB-Profi Silas deutlich anzusehen. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Die Leidenszeit von Silas Katompa Mvumpa ist vorbei. Jetzt will der Star-Dribbler des VfB Stuttgart durchstarten.

Stuttgart - Silas ist zurück. Schon beim Testspielsieg des VfB gegen den FC Valencia vor zwei Wochen sprühte er voller Selbstbewusstsein und Spielwitz. Eine Leistung, die er mit einem Tor krönte: „Das hat mir gefehlt, vor eigenem Publikum zu treffen“, zeigte er sich im Interview mit dem vereinseigenen VfB-TV berührt.

Mehr als ein Jahr war Silas außen vor. Erst riss er sich im März 2021 im Zweikampf mit dem damaligen Bayern-Star David Alaba das Kreuzband, bevor ihn Corona zurückwarf und er aufgrund einer Schulterluxation erneut mehrere Monate ausfiel. Ein Seuchenjahr, das der dribbelstarke Angreifer schnell vergessen machen möchte.

VfB Stuttgart: Silas ist „körperlich besser drauf“

Dafür hat er hart gearbeitet, sodass Silas fast wieder bei 100 Prozent ist. Peter Reichert, der ihn beim VfB besonders in Sachen Sprache betreut, sagte über Silas: „Er braucht noch zwei, drei Spiele, dann hat er mindestens das Niveau von vorher. Vielleicht noch besser, wie ich finde. Körperlich ist er besser drauf. Ich freue mich, ihn wiederzusehen.“

Silas hat deutlich Muskelmasse draufgepackt und ist dementsprechend robuster. Eine Veränderung, die seinem Spiel guttun dürfte. So kann der Kongolese, der seine Gegenspieler mit unkonventionellem Dribbling ins Schwitzen bringt, zusätzlich mit dem Körper dagegen halten. Nicht zuletzt, soll mit dem Muskelaufbau das Verletzungsrisiko verringert werden.

Silas kann nach seinem Identitätsschwindel die VfB-Fans wieder glücklich machen

Derweil hat sich Silas menschlich entwickelt. Der 23-Jährige könne wieder er selbst sein, so Sven Mislintat zuletzt, was Silas spürbar erleichtere. Damit ist der Wirbel um seine Identität gemeint. Weil ihn ein Berater unter Druck gesetzt hatte, kam er unter dem falschen Namen Silas Wamangituka nach Europa. Zudem wurde er jünger gemacht als er ist.

Im vergangenen Sommer nutzte Silas die Verletzungspause, um reinen Tisch zu machen. Jetzt steht Katompa Mvumpa, wie er richtig heißt, nichts mehr im Wege, um in der anstehenden Spielzeit durchzustarten.

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