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Der VfB Stuttgart setzt voll auf Michael Wimmer

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Von: Niklas Noack

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Michael Wimmer, VfB Stuttgart, Interimstrainer
VfB-Interimscoach Michael Wimmer ist die erste Wahl für den Posten des Cheftrainers. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank

Wer wird künftig Cheftrainer beim VfB Stuttgart? Die Schwaben setzen voll auf Michael Wimmer, der jetzt selbst in die Offensive geht.

Stuttgart - Die Kommunikation hinsichtlich des Cheftrainerpostens beim VfB Stuttgart ist klar: Bis zur WM-Pause sitzt Michael Wimmer fest im Sattel. Auch danach könnte der Interimscoach zur Dauerlösung werden, wie Sportdirektor Sven Mislintat ihm nach der 0:5-Pleite gegen Borussia Dortmund in Aussicht stellte: „Michael ist einer von drei Kandidaten.“

Eine Situation, die durchaus Fragen aufwirft. Denn längst ist durchgesickert, dass die Schwaben an Jess Thorup (vereinslos) und Alfred Schreuder (Ajax Amsterdam) interessiert sind und mit beiden bereits Gespräche geführt wurden. Schreuder dementierte dies zwar, der Niederländer steht aber laut kicker beim VfB Stuttgart nach wie vor auf der Liste.

VfB Stuttgart: Das Problem bei Ajax-Trainer Alfred Schreuder

Doch woran hapert es bei den zwei externen Trainerkandidaten? Bezüglich Schreuder liegt zumindest ein Problem auf der Hand: Der Coach steht beim Champions-League-Teilnehmer Ajax Amsterdam unter Vertrag und würde Stuttgart eine Menge Geld kosten. 1,5 Millionen Euro sollen die Niederländer verlangen, berichtete die Bild.

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Möglich wäre deshalb, dass der VfB in Sachen Schreuder auf Zeit spielt. Immerhin steht der Coach aufgrund der schwachen Champions-League-Saison in der Kritik und Ajax verlor am Mittwoch (26. Oktober) gegen den FC Liverpool erneut deutlich mit 0:3. Würde Ajax seinen Trainer bald freiwillig entlassen, könnten die Stuttgarter Chancen auf eine Verpflichtung steigen.

VfB-Interimscoach Michael Wimmer: „Klar will ich Cheftrainer werden“

Und was ist mit Thorup, der im Gespräch mit den Stuttgarter Bossen einen guten Eindruck gemacht haben soll? Ganz überzeugt dürfte der Däne die VfB-Verantwortlichen dann doch nicht haben, ansonsten stünde er wohl längst an der Seitenlinie. Dass Mislintat Wimmer jetzt den Cheftrainerposten in Aussicht stellte, ist jedenfalls ein klares Signal an Thorup: Er ist nicht die erste Wahl.

Die scheint Wimmer zu sein, der am Donnerstag (27. Oktober) bei der Pressekonferenz selbst in die Offensive ging: „Klar will ich Cheftrainer werden!“ Vier Spiele bekommt der Interimscoach jetzt Zeit, um sich zu beweisen. Sollte dieses Unterfangen schiefgehen, darf man gespannt sein, wer als Trainerkandidat überhaupt noch zur Verfügung steht.

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