1. bw24
  2. VfB Stuttgart

VfB-Trainer über Kalajdzic: „Man merkt, dass er ein Mitteilungsbedürfnis hat“

Erstellt:

Von: Niklas Noack

Kommentare

Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart agiert auf dem Feld.
Sasa Kalajdzic liebäugelt damit, den VfB Stuttgart zu verlassen. © Ralf Poller/Avanti/IMAGO

Sasa Kalajdzic reagierte zuletzt auf Fragen zu seiner Zukunft genervt. Das sagt jetzt Trainer Pellegrino Matarazzo über die schwierige Situation.

Stuttgart - Die Hängepartie um seine Zukunft geht Sasa Kalajdzic offenbar an die Nieren, wie man jüngst nach dem Remis gegen Werder Bremen (2:2) bestaunen konnte. Am Sky-Mikrofon sagte der Stürmer des VfB Stuttgart genervt: „Es sind Sachen, die ich nicht beeinflussen kann. Es zieht sich. Es gibt einige Dinge, die passen müssen. Aber je länger es dauert, desto unangenehmer wird es, auch mit den Fragen von euch. Aber damit muss ich umgehen können, ich bin Profi.“

Die Gerüchteküche um den österreichischen Nationalstürmer brodelt seit Wochen. Von Bayern München, RB Leipzig bis hin zu Manchester United wurden schon viele Interessenten genannt, aber ein Angebot gab bislang niemand für Kalajdzic ab. Eine Situation, die auch Trainer Pellegrino Matarazzo beschäftigt.

Jeder Trainer wünscht sich einen klaren Kader zum Start der Vorbereitung. Aber es gehört zum Fußballgeschäft, dass es anders ist.

Pellegrino Matarazzo, Trainer des VfB Stuttgart

VfB Stuttgart: Pellegrino Matarazzo sieht kämpferischen Sasa Kalajdzic

Bei der Pressekonferenz vor dem VfB-Spiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 20. August, 15.30 Uhr/Sky) sagte er: „Jeder Trainer wünscht sich einen klaren Kader zum Start der Vorbereitung. Aber es gehört zum Fußballgeschäft, dass es anders ist. Und bei Sasa ist es ein Stück weit anders. Er ist kämpferisch. Er schafft es immer wieder, die Aufmerksamkeit auf den Platz zu bringen. Wenn er nach dem Spiel über seine Gefühlswelt spricht, dann ist es sein Recht.“

Gerne wird der Coach die Äußerungen seines Angreifers, der ständig mit einem Wechsel kokettiert, dennoch nicht hören. BW24 hat bei ihm nachgefragt, ob es ihm lieber wäre, wenn Kalajdzic nichts zu seiner Zukunft sagen würde. Daraufhin hielt Matarazzo inne, bevor er eine Antwort gab: „Was wir Sasa empfehlen, empfehlen wir Sasa. Was er macht, ist auch sein gutes Recht.“

Geht Sasa Kalajdzic zu ehrlich mit dem Transferthema um?

Kalajdzic selbst bemüht sich im Gespräch mit Medien und Fans immer um Ehrlichkeit, wie er vor Kurzem sagte. Eine Art, mit der man vor einem forcierten Wechsel durchaus anecken kann. Geht er also mit dem Transferthema zu offen um?

Matarazzo: „Ich finde, unabhängig von Sasa, jedes Extrem kann eine Stärke und gleichzeitig eine Schwäche sein. Aber man merkt, dass er weiterhin ein Mitteilungsbedürfnis hat. Das gehört zu ihm, das ist sein Charakter und für mich kein Problem.“

Auch interessant

Kommentare