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Wegen Kalajdzic und Sosa: VfB-Trainer Matarazzo will kein „Chaos kreieren“

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Von: Niklas Noack

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Sasa Kalajdzic und Borna Sosa trainieren auf dem Platz des VfB Stuttgart.
Sasa Kalajdzic (r.) und Borna Sosa (2.v.r.) stehen beim VfB Stuttgart vor dem Absprung. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel/IMAGO

Der VfB Stuttgart steht vor einem wichtigen Duell gegen den 1. FC Köln. Doch gesprochen wird hauptsächlich über die bevorstehenden Abgänge von Sasa Kalajdzic und Borna Sosa.

Stuttgart - Dass Sasa Kalajdzic und Borna Sosa vor einem Wechsel stehen, ist das Dauerthema beim VfB Stuttgart. Beim lockeren Testspielsieg gegen den FC St. Gallen (3:0) wurde das Duo sicherheitshalber geschont, beide trainierten stattdessen individuell. Doch ein Vollzug lässt weiter auf sich warten, weil sich die Schwaben weder mit den Wolverhampton Wanderers wegen Kalajdzic noch mit Atalanta Bergamo bezüglich Sosa einig sind.

VfB Stuttgart: Trainer Pellegrino Matarazzo will nicht zu viel über Sasa Kalajdzic und Borna Sosa sprechen

So ist es längst eine Hängepartie, die auch die Mannschaft nicht kaltlässt. Deshalb führe man Gespräche mit einzelnen Profis und vor allem Führungsspielern, um das Team in der „Spur zu halten“, wie Trainer Pellegrino Matarazzo auf BW24-Anfrage verriet. Generell sei der Coach bemüht, das Thema „so klein wie möglich zu halten“: „Ich kann nicht so offen wie möglich sein, es würde nur Wellen schlagen und Chaos kreieren und das möchte ich nicht“, bat er bei der Pressekonferenz am Freitag (26. August) um Verständnis.

Stand jetzt stünden Kalajdzic und Sosa gegen den 1. FC Köln am Sonntag (28. August, 15.30 Uhr/DAZN) im VfB-Kader. Ob sie dann spielen werden, sei laut Matarazzo von zwei Faktoren abhängig. Zum einen gilt es, das „Mindset“ der Profis zu prüfen, inwiefern sie bereit seien, auf dem Platz zu stehen und alles für den VfB Stuttgart zu geben. Zum anderen gehe es um die Frage des Risikos, das man eingehen möchte, sollte ein Transfer auf der Zielgeraden sein.

VfB Stuttgart braucht beim 1. FC Köln unbedingt einen Sieg

Hinsichtlich der Einstellung macht sich Matarazzo keine Sorgen. Es sei zwar „keine einfache Situation, aber ich bin optimistisch, dass sie das Mindset haben werden, um am Sonntag auf dem Platz stehen zu können.“

Der VfB steht vor einer wichtigen Partie in Köln. Bislang sei Sportdirektor Sven Mislintat wegen der Leistung in dieser Saison zwar glücklich, doch die Punkteausbeute stimmt mit zwei Zählern aus drei Spielen ganz und gar nicht. Dementsprechend sollte für die Schwaben beim FC unbedingt der erste Dreier herausspringen.

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