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Goldene Generation? Jahrgang 2005 lässt den VfB Stuttgart für die Zukunft hoffen

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Von: Nadja Pohr

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Laurin Ulrich vom VfB Stuttgart
Der 17-jährige Laurin Ulrich feierte gegen Bayer 04 Leverkusen sein Profi-Debüt. Auch weitere Spieler aus dem Jahrgang 2005 können den Sprung schaffen. © IMAGO/Hansjürgen Britsch

Der VfB Stuttgart legt großen Wert auf junge Spieler. Einige Spieler aus dem Jahrgang 2005 könnten für die Schwaben in Zukunft besonders interessant und wichtig werden.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat mit 23,1 Jahren im Durchschnitt die jüngste Mannschaft der Fußball-Bundesliga - das ist allerdings kein Zufall. Sportdirektor Sven Mislintat setzt seit seines Amtsantritts den Fokus besonders auf junge und entwicklungsfähige Spieler. In der Vergangenheit wurde die Einkaufspolitik der Schwaben jedoch auch kritisiert. „Man hat in der Kaderplanung zu sehr auf feine Fußballer und sehr viel auf die Jugend gesetzt. Man kann nicht immer in die Zukunft investieren und die Gegenwart vergessen“, äußerte VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald in der vergangenen Saison.

Dass die Talentschmiede des VfB allerdings funktioniert, hat sich schon mehrfach bewiesen. Joshua Kimmich, Serge Gnabry, Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer oder Timo Werner haben ihre Ausbildung in Stuttgart genossen und spielen mittlerweile für Top-Vereine. Zuletzt hat jedoch niemand mehr aus dem VfB-Nachwuchsleistungszentrum nachhaltig den großen Sprung in die Fußballwelt geschafft - doch ein Jahrgang weckt nun Hoffnung bei den Schwaben.

VfB Stuttgarts junge Wilde: 2005er-Jahrgang lässt für die Zukunft hoffen

Der 2005er-Jahrgang des VfB Stuttgart hat Potenzial für die Zukunft. Die jungen Wilden, um die es sich dreht, heißen Laurin Ulrich, Samuele di Benedetto, Paulo Fritschi, Alexandre Azevedo, Luca Reimund, Karlo Kuranyi und Dennis Seimen. Laut Bild nennt man sie bereits die „Goldene Generation“ und sie geben tatsächlich Grund zur Hoffnung. Junioren-Nationalspieler Laurin Ulrich beispielsweise hat kürzlich sein Profi-Debüt beim VfB gefeiert und wurde zuvor vom DFB mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet.

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„An diesem Jahrgang wird der VfB viel Freude haben. Alle haben ihre Verträge bis 2025 bzw. 2026 verlängert, da haben wir einen sehr guten Job gemacht“, zeigt sich Sven Mislintat zuversichtlich. Er betonte jedoch auch, dass nicht alle so schnell wie Ulrich sein werden. „Natürlich ist es unser Ziel, irgendwann wieder ein Aushängeschild zu haben, das den VfB im Nationalteam vertritt“, sagt auch VfB-Chef Alexander Wehrle. Die Voraussetzungen seien schon gegeben, zuletzt waren sieben Stuttgarter Talente bei der U-17-EM. „Meine Vision ist, bei der EM 2024 in Deutschland wieder einen VfB-Spieler im deutschen Team zu haben. Das wäre eine tolle Sache“, so Wehrle.

Nicht alle Entwicklungen der VfB-Jungstars verlaufen wie gewünscht

Ob die jungen Wilden am Ende den Schritt in den Profi-Kader schaffen, ist letztlich nicht garantiert. Möglich wäre, dass der ein oder andere am Ende nochmal an andere Klubs verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Das einstige Sorgenkind Alexis Tibidi startet in Österreich beim SCR Altach gerade durch. Anders sieht das allerdings bei Mateo Klimowicz und Ömer Beyaz aus. Die beiden verliehenen Spieler sind mehr als frustriert bei ihren Klubs, weswegen Mislintat plant, die beiden vorzeitig zurückzuholen.

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