10 Jahre VfB

Mario Gomez hört beim VfB Stuttgart auf - seine neuen Pläne sorgen für Rätsel

  • Valentin Betz
    vonValentin Betz
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Der VfB Stuttgart verliert seinen Star Mario Gomez. Am Ende der Saison ist für den Stürmer definitiv Schluss beim schwäbischen Traditionsverein.

  • Fußballspieler Mario Gomez wird den VfB Stuttgart am Saisonende verlassen.
  • Ob der VfB-Stürmer seine Karriere beendet oder im Ausland ausklingen lässt, ist noch unklar.
  • Mit dem VfB Stuttgart will Mario Gomez noch den Aufstieg in die Bundesliga erreichen.

Stuttgart - Fußballspieler Mario Gomez wird seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart nicht verlängern. Am Saisonende trennen sich die Wege des Fußballvereins und des Stürmers wieder. Das berichten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“.

Wo und wie es für den in Riedlingen geborenen Mario Gomez nach der Zeit beim VfB Stuttgart weitergeht, ist noch unklar. Fest stehe laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten nur, dass es für Fußballspieler Mario Gomez weder bei einem deutschen Profiverein, noch in einer anderen europäischen Topliga oder in neuer Funktion beim VfB Stuttgart weitergehe.

Zeit nach VfB Stuttgart: Lässt Mario Gomez seine Karriere im Ausland ausklingen oder beendet er seine aktive Laufbahn?

Mario Gomez hat mit dem VfB Stuttgart viel erlebt - häufig durfte er zum Glück aber auch über Tore jubeln.

Ex-VfB-Manager Michael Reschke konnte sich einen Verbleib von Mario Gomez beim VfB Stuttgart in anderer Funktion zuletzt sehr gut vorstellen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Fußball viele interessante Funktionen gibt, die für Mario optimal sind und für die Mario auch selbst ideal geeignet ist“, betonte Reschke Mitte Mai im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Der VfB-Stürmer Mario Gomez wird im Juli 35 Jahre alt. Es ist also auch nicht völlig ausgeschlossen, dass der Fußballspieler nach der Saison beim VfB Stuttgart seine aktive Laufbahn beendet. Dann könnte der in Riedlingen geborene Fußballspieler seine Privatsphäre mit Sohn Levi und Frau Carina Wanzung genießen. Laut „Stuttgarter Nachrichten“ ist aber auch ein Wechsel in die USA nicht ausgeschlossen. „Mario hat mehrfach gesagt, dass er sich selber äußern wird, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich denke, das sollten wir alle respektieren“, hatte sich VfB-Sportdirektor Sven Mislintat vor wenigen Wochen noch zu den Plänen von VfB-Stürmer Mario Gomez geäußert.

Mario Gomez und der VfB Stuttgart: Erneute Rückkehr nicht ausgeschlossen

Auch wenn es für Mario Gomez zunächst nicht in neuer Funktion beim VfB Stuttgart weitergehen soll: Eine spätere Rückkehr zu seinem Jugendverein ist deshalb natürlich nicht ausgeschlossen. Denn Mario Gomez war ja 2018 schon zum VfB Stuttgart zurückgekehrt. Seine Karriere als Fußballspieler begann 2001 beim VfB, unter Trainer Armin Veh wurde Mario Gomez 2007 Deutscher Meister und Deutschlands Fußballer des Jahres. Im Jahr 2009 wechselte der Stürmer zum FC Bayern München.

Danach spielte Mario Gomez noch für den AC Florenz, Besiktas Istanbul und den VfL Wolfsburg. Mit 170 Toren steht er zudem auf Rang 11 der ewigen Torschützenliste der Bundesliga. Acht Tore würden ihm noch fehlen, um an Dieter Müller und Klaus Allofs vorbeizuziehen. Das wird ihm wohl nicht mehr gelingen. Sollte der VfB Stuttgart am Saisonende aufsteigen, wird der Verein in der Bundesliga ohne die Tore seines Stürmerstars Mario Gomez auskommen müssen.

VfB Stuttgart stolpert bei VfL Osnabrück

Wie wichtig treffsichere Stürmer für den VfB Stuttgart sind, hat das Unentschieden gegen den VfL Osnabrück gezeigt. Die VfB-Spieler schafften es einmal mehr nicht, ein Tor zu schießen. VfB-Stuttgart-Trainer Pellegrino Matarazzo legte danach die größte Schwäche seiner Mannschaft offen.

Der VfB Stuttgart hat am Ende doch den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. Zwar verlor die Mannschaft das letzte Spiel der Saison gegen den SV Darmstadt 98, der Aufstieg war aber bereits vor dem Spiel praktisch sicher. Am Ende der Partie verkündete VfB-Stürmer Mario Gomez sein Karriereende und gab zu, auch Tränen in den Augen gehabt zu haben.

Rubriklistenbild: © dpa / Frank Molter

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