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VfB Stuttgart: Warum Luca Pfeiffer kein Kalajdzic ist

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Von: Niklas Noack

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Im Spiel gegen den SC Paderborn bejubelt der damalige Angreifer des SV Darmstadt 98, Luca  Pfeiffer, seinen Treffer.
Luca Pfeiffer jubelt demnächst im Dress des VfB Stuttgart. © Peter Hartenfelser/IMAGO

Der VfB Stuttgart ist auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat in Luca Pfeiffer einen Backup-Stürmer verpflichtet.

Stuttgart - Geht oder bleibt er? Wurde Sasa Kalajdzic vor einigen Wochen noch mit Vereinen wie RB Leipzig, Borussia Dortmund und dem FC Bayern München in Verbindung gebracht, ist es zuletzt um den Stürmerstar des VfB Stuttgart ruhig geworden.

Doch die Transferperiode ist lange, bis zum 31. August ist das Fenster in Deutschland geöffnet, weshalb sich die Schwaben auf einen Verbleib nicht verlassen können. „Wir sind vorbereitet“, sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo am vergangenen Donnerstag (4. Juli).

VfB Stuttgart lässt sich Luca Pfeiffer 2,8 Millionen Euro kosten

Wenige Tage später lässt der VfB den Worten Taten folgen: Luca Pfeiffer wechselt vom dänischen FC Midtjylland an den Neckar. Wie kicker.de berichtet, soll Pfeiffer Stuttgart etwa 2,8 Millionen Euro kosten.

Im Gegensatz zu VfB-Neuling Juan Perea ähnelt Pfeiffer von der Statur her schon eher einem Kalajdzic. Immerhin ist der Angreifer, der vergangene Saison an den SV Darmstadt 98 ausgeliehen war, 1,96 Meter groß. Ein Kopfballungeheuer ist Pfeiffer dennoch nicht. Von 17 Zweitligatoren in der abgelaufenen Spielzeit erzielte er nur zwei mit dem Kopf. Allerdings ist der 25-Jährige ein bulliger Stürmer, der im Vergleich zu Kalajdzic mehr Zug zum Tor hat und schneller den Abschluss sucht.

Sasa Kalajdzic könnte dem VfB Stuttgart gegen RB Leipzig wieder helfen

Zunächst gilt Pfeiffer sowieso als Backup für Kalajdzic, der dem VfB Stand jetzt erhalten bleibt. Zudem könne man laut Coach Matarazzo einen Spieler ohnehin „nicht eins zu eins ersetzen, weil es immer andere Fähigkeiten und eine andere Persönlichkeitsstruktur gibt.“

Beim Auftritt im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden stürmte der VfB verletzungsbedingt mit einer Doppelspitze anstelle von Kalajdzic. Tiago Tomas und Darko Churlinov machten den VfB-Star mit starken Auftritten beinahe vergessen.

Zum Bundesligastart gegen RB Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) könnte der Österreicher nach seiner Knöchelblessur wieder einsatzbereit sein. Für Pfeiffer kommt das Duell vermutlich zu früh. Im Vorfeld der Partie gegen die Sachsen hat BW24 sich unter anderem mit dem rechten Problem hinter dem Red-Bull-Konzern befasst.

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