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VfB-Kapitän Endo zurück - Karazors Einsatz gegen Hertha BSC Berlin fraglich

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Von: Nadja Pohr

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VfB-Kapitän Wataru Endo jubelt über seinen Treffer im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.
VfB-Kapitän Wataru Endo ist für das Spiel gegen Hertha BSC einsatzbereit. Der Japaner hat seine Corona-Infektion auskuriert. © Tom Weller/dpa

Dem VfB Stuttgart steht am Sonntag ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf bevor. Gegen Hertha BSC Berlin kann die Mannschaft wieder auf ihren Kapitän Wataru Endo setzen.

Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kann im richtungsweisenden Spiel beim Abstiegsrivalen Hertha BSC wieder auf Kapitän Wataru Endo bauen. Der Japaner habe seine Corona-Infektion auskuriert und sei am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) somit auch direkt wieder eine Option für die Startelf, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag.

Auch Hiroki Ito habe die komplette Woche mit der Mannschaft trainiert und darf auf einen Einsatz hoffen, ebenso wie Orel Mangala der nach Problemen mit dem Sprunggelenk wieder fit zu sein scheint. Der Einsatz von Atakan Karazor, der ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sei hingegen fraglich. Der Mittelfeldspieler habe sich zwar freitesten können. Eine Rückkehr ins Training sei aber frühestens am Freitagmittag möglich.

Für den VfB Stuttgart ist es ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf

Für den VfB ist es ein entscheidendes Spiel gegen Hertha Berlin. „Es ist ein sehr wichtiges Spiel, es geht gegen einen direkten Konkurrenten um extrem viel“, sagte Trainer Matarazzo auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Match. Mit einem Sieg können die Schwaben den Relegationsplatz verlassen und an den Berlinern vorbeiziehen.

Eine besondere Drucksituation erkennt Matarazzo aber nicht. „Wenn es das letzte Spiel wäre, dann wäre es ein Endspiel. Aber es kommen noch Spiele, in denen alles möglich ist – unabhängig davon, wie die Partie in Berlin ausgeht.“ Der Coach erwartet eine hohe Intensität, sieht seine Mannschaft jedoch gut vorbereitet. „Berlin verteidigt sehr kompakt und spielt zielstrebig nach vorne. Es wird ein harter Fight. Wichtig ist, dass wir mit einer hohen Intensität in den Zweikämpfen dagegenhalten.“

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat bleibt entspannt

Trotz verschlechterter Ausgangslage sieht VfB-Sportdirektor Sven Mislintat keinen Grund zur Beunruhigung. Er kenne die Tabelle und wisse, was es bedeutet, dennoch renne er jetzt nicht nervös herum, wie er gegenüber dem Kicker äußerte. „Anspannung ist immer da, unabhängig vom Tabellenplatz“, so Mislintat.

Der Sportdirektor ist überzeugt, dass der VfB Stuttgart den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen werde. Dieser Glaube basiere auf der „sehr, sehr guten Gruppendynamik, auch mit den Fans“, erklärt er. „Wir müssen kühlen Kopf bewahren, weil sonst keine gute Leistung möglich ist“, stellt er klar. (dpa/Nadja Pohr)

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