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VfB-Interimscoach Wimmer sieht keinen Grund für Veränderung und hält am Matarazzo-Ball fest

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Von: Niklas Noack

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VfB-Interimstrainer Michael Wimmer sieht keinen Grund für Änderungen.
Alles beim Alten: VfB-Interimstrainer Michael Wimmer sieht keinen Grund für Änderungen. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel/IMAGO

Der VfB Stuttgart steht nach der Freistellung von Trainer Pellegrino Matarazzo gegen den VfL Bochum mächtig unter Druck. Interimscoach Michael Wimmer will dennoch nichts „krampfhaft“ verändern.

Stuttgart - Mehr als 1000 Tage war Pellegrino Matarazzo im Amt des Cheftrainers beim VfB Stuttgart. Genauso lange begleitete ihn Michael Wimmer als Assistent, weshalb dem jetzigen Interimscoach die Entlassung des Italoamerikaners selbstverständlich nahe ging. „Es waren turbulente, emotionale Tage“, beschrieb Wimmer die zurückliegende Woche und erinnerte daran, dass er „Rino“ schon aus seiner Zeit beim 1. FC Nürnberg kenne.

Doch die Ereignisse muss Wimmer schnell abschütteln, denn am Samstag (15. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) steht für den VfB das wichtige Kellerduell gegen den VfL Bochum an, in dem die Schwaben nach neun sieglosen Bundesligapartien infolge endlich die Trendwende schaffen sollten.

VfB Stuttgart: Michael Wimmer will am Matarazzo-Fußball festhalten

Bei der Pressekonferenz am Freitag (14. Oktober) versprühte Wimmer allerdings alles andere als Aufbruchstimmung. Vielmehr machte er den Eindruck, voll und ganz am Matarazzo-Fußball festhalten zu wollen. Dementsprechend kündigte er eine Spielweise gegen Bochum an, „die uns das Gefühl gibt, gewinnen zu können. Wir wollen offensiv spielen, mutig sein und die Fans mitnehmen.“

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Worte, die tatsächlich aus dem Munde Matarazzos hätten stammen können. Aber Wimmer machte gar keinen Hehl daraus, dass sich seine Spielphilosophie mit der des Stuttgarter Ex-Trainers weitestgehend deckt. Ansonsten hätten die beiden nicht so lange zusammenarbeiten können, argumentierte er.

Bei einer Niederlage gegen den VfL Bochum rutscht der VfB Stuttgart auf den letzten Tabellenplatz ab

Sowieso sieht der Interimscoach keinen Anlass, etwas „krampfhaft“ zu verändern: „Wir haben in der ersten Halbzeit gegen Union Berlin eine ordentliche bis gute Leistung gezeigt, vielleicht gibt es deshalb auch gar keinen Grund, etwas zu ändern. Aber lassen wir uns mal überraschen.“

Anders als gegen Union Berlin sollte Stuttgart gegen Bochum allerdings nicht verlieren. Ansonsten würde der VfB auf den letzten Tabellenplatz abrutschen und die Unruhen im Verein dürften noch größer werden, als sie eh schon sind.

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