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VfB Stuttgart in Hoffenheim unter Druck: „Enger zusammengerückt“

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Pellegrino Matarazzo
„Man spürt eine Einheit, und das ist auch gut so“, äußerte sich Stuttgarts Trainer Pellegrino Matarazzo vor dem Spiel gegen Hoffenheim am Freitag. © Tom Weller/dpa/Archivbild

Europapokal-Aspirant Hoffenheim gegen Abstiegskandidat Stuttgart: Vor dem Duell der Landes-Rivalen im Freitagabendspiel der Bundesliga ist die Situation bei beiden Clubs völlig gegensätzlich.

Sinsheim/Stuttgart (dpa) - Wenn der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart auch bei der TSG 1899 Hoffenheim nicht gewinnt, ist es für die angestrebte Aufholjagd im Abstiegskampf wieder ein Spiel weniger. Die Lage der Schwaben ist vor dem Auswärtsspiel am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) nicht nur wegen des vorletzten Tabellenplatzes schwierig: Torjäger Sasa Kalajdzic ist noch nicht wieder ganz fit, Talent Alexis Tibidi ist degradiert, und am vergangenen Wochenende gab es den nächsten herben Rückschlag in der Fußball-Bundesliga.

«Ich habe das Gefühl, dass wir in der Woche noch enger zusammengerückt sind», sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo: «Man spürt eine Einheit, und das ist auch gut so. Das ist unfassbar wichtig, um unsere Ziele zu erreichen.»

Seit acht Spielen sind die Stuttgarter ohne Sieg, in der Tabelle ist nur die SpVgg Greuther Fürth als Letzter schlechter. Das 1:1 gegen den VfL Bochum am vergangenen Wochenende mit dem Ausgleich der Gäste in der Nachspielzeit musste die Mannschaft erst einmal verdauen.

Es droht der nächste Gang in die Zweitklassigkeit nach 2016 und 2019. «Mit jedem Abstieg sind wir finanziell weiter von den großen Clubs abgehängt worden», sagte der scheidende Vorstandschef Thomas Hitzlsperger der Deutschen Presse-Agentur: «Parallel haben kleinere Clubs uns überholt. Weil sie schneller Entscheidungen treffen, weil sie nicht den Druck spüren, den wir haben.»

Große Hoffnungen setzt der VfB auf den österreichischen Nationalstürmer Kalajdzic. Ob es für ihn aber nach Wadenproblemen schon für einen Platz in der Startelf reicht, war angesichts seines Trainingsrückstands am Donnerstag noch unsicher.

Völlig konträr ist die Lage bei den Hoffenheimern, die als Tabellenfünfte sogar um die Plätze in der Champions League mitspielen. Ausverkauft ist das Baden-Württemberg-Duell nicht, obwohl die Zuschauerkapazität auf 22 000 beschränkt ist. Die Kraichgauer erwarten nur 15 000 bis 18 000 Fans. Der VfB setzt dagegen auf seine Fans. Die 2200 Plätze im Gästeblock waren schnell ausverkauft. Die Mannschaft hatte den Ticketverkauf unterstützt und dazu bezahlt.

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