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Guilavogui-Transfer wohl vom Tisch – VfB-Vorgehen „gehört sich nicht“

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Von: Korbinian Kothny

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Bruno Labbadia wünscht sich die Verpflichtung von Joshua Guilavogui. Nachdem der Transfer schon perfekt schien, rückt dieser jetzt in weite Ferne.

Stuttgart – Der Transfer von Joshua Guilavogui zum VfB Stuttgart ist wohl endgültig vom Tisch. Dabei hatte am Freitagabend die französische Sport-Tageszeitung L‘Équipe berichtet, dass sich die Stuttgarter und der Wunschspieler von VfB-Coach Bruno Labbadia bereits weitestgehend über einen Wechsel geeinigt hätten. Gespräche zwischen dem VfB und VfL Wolfsburg würden ebenso laufen.

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VfB Stuttgart: Wolfsburg will Guilavogui doch nicht abgeben

Am Sonntag meldete allerdings der Kicker, dass das Gegenteil der Fall ist. Zum einen seien die finanziellen Forderungen der Wolfsburger dem finanziell eingeschränkten VfB zu hoch und zum anderen liebäugeln die Niedersachsen plötzlich selbst mit einer Vertragsverlängerung von Guilavogui.

Das aktuelle Arbeitspapier des ehemaligen französischen Nationalspielers läuft im Sommer bei den Niedersachsen aus. Der VfB hatte daher in den vergangenen Wochen intensiv an Guilavogui gebaggert und auf die Möglichkeit eines ablösefreien Wechsels spekuliert. Bereits Mitte Dezember wurde erstmals über das Stuttgarter Interesse an Guilavogui berichtet. Mittlerweile ist der VfB aus dem Trainingslager in Marbella zurückgekehrt, konnte den Franzosen aber immer noch nicht verpflichten.

Joshua Guilavogui wird wohl nicht zum VfB Stuttgart wechseln.
Joshua Guilavogui wird wohl nicht zum VfB Stuttgart wechseln. © IMAGO/Darius Simka

VfL Wolfsburg von VfB-Vorgehen verstimmt

Das Vorgehen der Schwaben stieß dabei auf VfL-Seite auf wenig Begeisterung. „Dieses Gequatsche über einen Spieler von uns, und ihn mit einem Preisschild ins Schaufenster zu stellen, gehört sich nicht“, sagte Wolsburgs Sportchef Jörg Schmadtke im Dezember.

Weiter meinte der 58-Jährige: „Wenn der VfB Stuttgart an einem Spieler des VfL interessiert ist, dann soll er mit uns reden. Alles andere ist unredlich.“ Seine Verstimmung habe er den VfB-Verantwortlichen auch mitgeteilt. So berichtete die Wolfsburger Allgemeine Zeitung bereits am 6. Januar, dass sich ein Transfer von Guilavogui nach Stuttgart zerschlagen habe, was mitunter auch am Verhalten der Schwaben liegt.

VfB Stuttgart: Transferfenster bis 31. Januar geöffnet

Für Labbadia sind die neuesten Entwicklungen in der Transferposse ein Rückschlag. Der 56-Jährige hatte sich Guilavogui, mit dem er schon in Wolfsburg zusammen gearbeitet hat, als Anführer neben und auf dem Platz gewünscht.

Letzter Hoffnungsschimmer für den VfB: Ursprünglich hatte Wolfsburg Guilavogui zugesagt, ihm bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg zu legen. Weitere Kehrtwendungen bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar sind demnach nicht ausgeschlossen. (kk)

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