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VfB-Pokalheld auf der Flucht? Churlinov will immer noch weg

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Von: Niklas Noack

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Darko Churlinov vom VfB Stuttgart agiert im DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden.
Will den VfB Stuttgart immer noch verlassen: Darko Churlinov. © Cathrin Müller/IMAGO

Gegen Dynamo Dresden im DFB-Pokal hat Darko Churlinov brilliert und den VfB Stuttgart in die zweite Runde geschossen. Trotzdem will er die Schwaben offenbar verlassen.

Stuttgart - Dass Darko Churlinov den VfB Stuttgart offenbar weiterhin verlassen möchte, ist unschwer zu erkennen. Es reicht ein Blick auf seine Instagramseite. Dort prangt ein Jubelfoto Churlinovs als Profilbild - im Trikot des FC Schalke 04. Der Nordmazedonier hat beim Ruhrpottklub, zu dem er eine Saison ausgeliehen war, sein Herz gelassen und wäre gerne zu Königsblau zurückgekehrt.

Doch daraus wird nichts, weil Schalke nicht bereit war, die von Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat geforderte Summe zu bezahlen. Eine zweite Chance gebe es für S04 nicht mehr, machte Mislintat zuletzt klar, weshalb Schalke den Churlinov-Transfer schlussendlich abblies. Der VfB hat zudem gar keinen Grund, den offensiven Wirbelwind gehen zu lassen. Denn Churlinov präsentiert sich in prächtiger Verfassung und schoss den VfB Stuttgart mit seinem 1:0-Siegtreffer gegen die SG Dynamo Dresden im DFB-Pokal eine Runde weiter.

VfB Stuttgart: Darko Churlinov wird vom FC Burnley umworben

Allerdings weckt Churlinov gerade mit solchen Galaauftritten Begehrlichkeiten. Wie die Bild berichtet, ist jetzt der Premier-League-Absteiger FC Burnley am 22-Jährigen interessiert und soll beim VfB schon angefragt haben. Demnach soll bereits Anfang dieser Woche entschieden werden, ob sich die Stuttgarter einen Abgang vorstellen könnten. Laut dem Boulevardblatt müsste der englische Klub mehr als fünf Millionen Euro für Churlinov hinblättern.

Orel Mangala spült frisches Geld in die Kassen des VfB Stuttgart

Eilig dürfte es der VfB mit einem Verkauf nicht haben. Immerhin haben die Schwaben durch den Wechsel von Orel Mangala zu Nottingham Forest kolportierte 13 Millionen Euro eingenommen. Ein kostspieliger Nachfolger wird außerdem nicht gesucht, da sich der VfB erhofft, dass Kandidaten wie Naouirou Ahamada oder Nikokas Nartey in die Rolle des Sechsers wachsen. Die hatten ihrem ehemaligen VfB-Teamkollegen Mangala zuletzt eh schon den Rang abgelaufen.

In Sachen Neuzugängen sucht Stuttgart stattdessen einen Verteidiger. So steht Jakov Medic vom FC St. Pauli auf Mislintats Wunschliste. Allerdings will der VfB bislang nur zwei Millionen Euro zahlen, während die Hamburger fünf fordern.

Hinsichtlich der abwanderungswilligen Sasa Kalajdzic und Borna Sosa ist es derweil ruhig. Doch das Transferfenster ist ja noch bis zum 31. August geöffnet. Auch HEIDELBERG24 berichtet im Transfer-Ticker über mögliche Zu- und Abgänge des VfB Stuttgart.

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