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VfB-Star Dan-Axel Zagadou lässt seine Teamkollegen wissen, wenn sie verloren haben

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Von: Niklas Noack

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Dan-Axel Zagadou macht beim VfB Stuttgart auch mal den Mund auf.
Dan-Axel Zagadou (r.) macht beim VfB Stuttgart auch mal den Mund auf. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Mit Dan-Axel Zagadou hat der VfB Stuttgart einen Führungsspieler mehr in seinen Reihen. Der Abwehrspieler bringt bei den Schwaben frischen Wind rein.

Stuttgart - Es war ein Bild zum Schmunzeln, als Sven Mislintat voller Stolz seinen Neuzugang präsentierte. Denn neben dem durchtrainierten 1,96 Meter großen Dan-Axel Zagadou sah der deutlich kleinere Sportdirektor des VfB Stuttgart beinahe wie ein Schuljunge aus.

Der 23-jährige Abwehrhüne bringt eine „Masse“ mit, von der Trainer Pellegrino Matarazzo ebenfalls angetan ist. Mit seiner gewaltigen Erscheinung soll Zagadou demnächst auch seine Gegenspieler auf dem Platz klein aussehen lassen. So weit ist der Ex-Dortmunder aber noch nicht, verriet der Coach am Donnerstag (29. September) auf der Pressekonferenz.

VfB Stuttgart: Dan-Axel Zagadou wird gegen den VfL Wolfsburg vermutlich nicht beginnen

Denn der verletzungsanfällige Franzose trainierte in dieser Woche nur teilweise mit und soll langsam aufgebaut werden, sodass ein Startelfeinsatz gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (1. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) vermutlich trotz den Sorgen um die VfB-Stammverteidiger Borna Sosa und Josha Vagnoman zu früh kommen würde.

Es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis der Neuzugang beim VfB in der Anfangself steht. Zagadou verhält sich nämlich längst wie ein Führungsspieler und bringt frischen Wind in die Kabine, weshalb Trainer Matarazzo ins Schwärmen geriet: „Was mir sehr gut gefällt, ist die Persönlichkeit, die er ins Team bringt. Er will auch im Training die Spiele gewinnen und kitzelt andere Spieler, gewinnen zu wollen. Wenn er gewinnen will und die anderen nicht, dann geht er danach in die Kabine und macht Witze, die wehtun. Das gefällt mir. Er zieht die Jungs in eine gute Richtung.“

Dan-Axel Zagadou wird seine VfB-Teamkollegen gegen Wolfsburg anspornen

Nach gewonnenen Trainingsspielen feiere Zagadou den Erfolg und lasse laut seinem Coach die anderen auch wissen, dass sie verloren haben. Eine Art, die dem von Matarazzo geforderten „neuen Gesicht“ des VfB Stuttgart guttun und die Lust aufs Gewinnen erhöhen könnte. Die hat der VfB, der nach sieben Partien immer noch auf den ersten Bundesligasieg wartet, dringend nötig.

Gegen die Wölfe wollen die Schwaben jetzt den ersten Dreier einfahren. Wie der VfB Stuttgart steht auch der VfL Wolfsburg unter Zugzwang, was im BW24-Format „Gegner im Fokus“ nachzulesen ist. Vielleicht hilft es ja, wenn Zagadou von der Bank aus seine Kollegen auf dem Platz anstachelt.

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