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„Können wir nicht ersetzen“: Positiver Corona-Test bei VfB-Kapitän Endo - Kalajdzic zurück im Training

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Von: Patrick Kuolt

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Wataru Endo, der Kapitän des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart.
Wataru Endo, Kapitän des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich in häuslicher Isolation. © Tom Weller/dpa

Der VfB Stuttgart bleibt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga vom Pech verfolgt. Kapitän Wataru Endo befindet sich nach einem positiven Corona-Test in häuslicher Isolation.

Stuttgart - „Sasa Kalajdzic hat die häusliche Isolation verlassen und ist zurück im Kreis der Mannschaft“, vermeldete der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart am Montagnachmittag beim Kurznachrichtendienst Twitter. Der bei der 0:2-Niederlage gegen Borussia Dortmund am vergangenen Freitag schmerzlich vermisste Torjäger wird den Schwaben also im Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 am kommenden Samstag (16. April, 15.30 Uhr/Sky) wieder zur Verfügung stehen.

VfB Stuttgart: Kalajdzic raus, Endo rein - fliegender Wechsel in der häuslichen Isolation

Die Nachricht des VfB hatte jedoch noch einen zweiten Teil, der die Freude der Stuttgarter Fans über Sasa Kalajdzics Rückkehr merklich trübte: „Wataru Endo wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Der VfB-Kapitän befindet sich in häuslicher Isolation“, hieß es in dem Tweet des Clubs weiter. „Warum muss auf ne gute Nachricht immer ne beschissene folgen...“, schrieb ein User auf Twitter. Ein weiterer Fan stieß mit seinem Kommentar ins gleiche Horn: „Kaderplanung hin oder her, Endo können wir nicht ersetzen.“

VfB Stuttgart - 1. FSV Mainz 05: Trainer Pellegrino Matarazzo steht vor einer echten Herausforderung

Tatsächlich trifft Endos möglicher Ausfall die Stuttgarter hart. Der Japaner ist in der Saison 2021/22 eine der wenigen Konstanten im Spiel der Schwaben. Der 29-Jährige hat in der laufenden Saison eine Startelf-Quote von 100 Prozent vorzuweisen und überzeugte zuletzt in einer etwas offensiveren Rolle im zentralen Mittelfeld im Verbund mit dem defensiver ausgerichteten Atakan Karazor. Das Problem: Auch Karazor wird dem VfB in Mainz fehlen. Der 25-Jährige sah im Spiel gegen den BVB kurz vor Spielende seine fünfte Gelbe Karte.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo steht bei der Besetzung des zentralen Mittelfelds also vor einer echten Herausforderung. In Naouirou Ahamada fällt ein potenzieller Ersatzmann wegen einer Zehenoperation ebenfalls aus, gleiches gilt für Nikolas Nartey, der nach einer Knie-OP noch nicht wieder fit ist.

VfB Stuttgart gegen den 1. FSV Mainz 05: Waldemar Anton und Enzo Millot könnten Lücken im Mittelfeld schließen

Möglich wäre eine Variante mit Waldemar Anton auf der „Sechs“ und Orel Mangala und Chris Führich auf den beiden zentralen offensiven Positionen davor. Anton, der gegen den BVB noch wegen einer Gelbsperre zuschauen musste, hat auf dieser Position bereits bei Hannover 96 gespielt. Auch Enzo Millot, der gegen Dortmund in der Schlussphase einige Minuten Spielzeit bekam, darf sich Chancen auf einen längeren Einsatz ausrechnen.

VfB Stuttgart: Kehrt Daniel Didavi in ungewohnter Rolle in die Startelf zurück?

Ein weiteres, wenngleich eher unwahrscheinliches Szenario: Eine Rückkehr Daniel Didavis in die Startelf. Der 32-Jährige war in den vergangenen Wochen vorübergehend sogar aus dem Kader der ersten Mannschaft gerutscht und hatte zweimal im Regionalligateam der Schwaben ausgeholfen (ein Tor). Zuletzt hatte Didavi außerdem mit Achillessehnenproblemen zu kämpfen gehabt, war aber am Montag wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Dabei testete ihn Pellegrino Matarazzo wegen des Personalengpasses im Mittelfeld in der für den Spielmacher ungewohnten Rolle als „Sechser“.

Ob Didavi jedoch tatsächlich eine Option für den Kader sein wird, ist noch fraglich. Sein letztes Pflichtspiel für den VfB absolvierte der Routinier am 12. Spieltag beim Hinrundenspiel in Dortmund (1:2).

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