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Der VfB unter Bruno Labbadia: Mit hartem Training und viel Disziplin raus aus dem Tabellenkeller

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Von: Niklas Noack

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Bruno Labbadia will mit hartem Training und viel Disziplin den VfB Stuttgart aus dem Tabellenkeller führen. Was dahinter steckt.

Stuttgart – Bruno Labbadia hat beim VfB Stuttgart andere Saiten aufgezogen. Ursprünglich war der Trainingsauftakt für den 2. Januar geplant, an dem der Schwabentross gemeinsam nach Marbella (Spanien) ins Trainingslager reist. Doch der Stuttgarter Coach hat offenbar weiterhin Sorge um die Fitness seiner Profis und bittet sie deshalb bereits am Donnerstag (29. Dezember) zum Aufgalopp. Zudem sind bis zum Abflug nach Andalusien weitere fünf Einheiten geplant.

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VfB Stuttgart: Geht es nach Bruno Labbadia, sollte sich „jeder freuen, wenn er mehr machen kann“

Schon nach der Testspielpleite gegen den FC Luzern (0:3) sagte Labbadia: „Wir müssen die wenigen Tage, die wir jetzt haben, aus verschiedenen Gründen nutzen – ohne Aktionismus, mit einem klaren Plan. Wir sind in der Laufstatistik sowie in der Liga auf Platz 16. Die Spieler brauchen eine gewisse Grundlage, damit sie auch das Tempo, das der ein oder andere hat, besser ausnutzen können.“

Doch mangelt es dem Team neben der Fitness auch an Disziplin? Diese BW24-Nachfrage umschiffte Labbadia vor kurzem geschickt, sagte aber dann: „Ich denke, jeder sollte sich freuen, wenn er mehr machen kann.“

Sportdirektor Fabian Wohlgemuth und Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart schauen sich das Testspiel gegen den FC Luzern an.
Unter ihnen weht ein anderer Wind in Stuttgart: VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (l.) und Trainer Bruno Labbadia. © Pressefoto Baumann/IMAGO

VfB-Sportdirektor Wohlgemuth stärkt Labbadia den Rücken

Derweil soll einzelnen VfB-Spielern der harte Labbadia-Trainingsplan gar nicht schmecken, wie die Bild berichtet. Doch Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte jetzt gegenüber dem Boulevardblatt: „Ehrliche Arbeit und davon auch ein bisschen mehr, gerade dann, wenn man außerhalb der Erwartungen liegt, sollte nichts Überraschendes sein, sondern Normalität. Im Übrigen, wer Sorgen und Nöte hat – das haben wir vereinbart – kann auf dem allerkürzesten Weg zu mir kommen. Das ist bisher noch nicht passiert.“

Für eine Beschwerde beim Chef fehlt es den Profis aber tatsächlich an Argumenten. Immerhin steht der VfB auf dem 16. Tabellenplatz und den Schwaben droht der dritte Abstieg innerhalb von sieben Jahren. Um diesen zu verhindern, dafür sind Fitness und Disziplin die Grundlagen – das weiß eben auch Labbadia.

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