Bundesligaspiel am Freitag

VfB Stuttgart mit Sosa gegen Dortmund - Kalajdzic und Anton fehlen

Sasa Kalajdzic
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Der VfB Stuttgart muss auf Sasa Kalajdzic verzichten.
  • Nadja Pohr
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Der VfB Stuttgart muss im Spiel gegen Borussia Dortmund, das wieder vor ausverkauftem Stadion stattfindet, auf Sasa Kalajdzic verzichten. Borna Sosa ist hingegen wieder fit.

Stuttgart (dpa) - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart kann im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund aller Voraussicht nach wieder den Linksverteidiger Borna Sosa einsetzen. Es sehe gut aus beim kroatischen Nationalspieler, erklärte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo einen Tag vor der Partie des abstiegsbedrohten VfB am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) in dem mit rund 60.000 Zuschauern erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder ausverkauften Stadion. Sosa hatte zuletzt wegen Adduktorenproblemen gefehlt.

Anton und Kalajdzic fehlen im Heimspiel des VfB gegen Borussia Dortmund

Dagegen wird neben dem VfB-Abwehrchef Waldemar Anton (Gelbsperre) auch der positiv auf das Coronavirus getestete Mittelstürmer Sasa Kalajdzic fehlen. Kalajdzic war am vergangenen Spieltag beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld nicht gur als Torschütze, sondern auch als Sanitäter aufgefallen. Jetzt muss der Spieler zum zweiten Mal in der Saison wegen einer Corona-Infektion pausieren.

Dies muss allerdings kein Nachteil sein, wie der kicker berichtet. Trainer Pellegrino Matrazzo will die Dortmunder Abwehrkette so hoch wie möglich binden, um so Räumen zu schaffen und Tiefgang zu haben. Mit den schnellen Spielern Tiago Tomas und Omar Marmoush, die in die Startelf rücken, könnte dies gelingen. „Ein schneller Spieler mehr kann gegen Dortmund auch ein Vorteil sein“, so der VfB-Trainer.

Mittelfeldspieler Philipp Förster ist nach einer Covid-19-Erkrankung laut Matarazzo noch nicht wieder fit genug für das Spiel in der Mercedes-Benz-Arena. Auch Spielmacher Daniel Didavi, der im Kader nur noch zur zweiten Reihe gehört, fällt wegen Achillessehnenproblemen aus.

Nach acht Punkten aus den vier zurückliegenden Spielen und einer klaren Aufwärtstendenz wollen die Stuttgarter ihren „Weg fortsetzen und wieder siegfähig sein gegen einen Topgegner“, erklärte Matarazzo. Trotz der Unruhe in Dortmund nach dem 1:4 der Borussia gegen RB Leipzig habe der BVB nach wie vor „eine sehr gute Mannschaft“. (dpa/Nadja Pohr)

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