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VfB Stuttgart verfällt beim BVB in alte Muster: Was Keeper Florian Müller sauer macht

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Von: Niklas Noack

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VfB-Schlussmann Florian Müller ärgert sich über die defensive Leistung der Stuttgarter bei Borussia Dortmund.
VfB-Schlussmann Florian Müller ärgert sich über die defensive Leistung der Stuttgarter bei Borussia Dortmund. © Gerhard Schultheiß/IMAGO

Der VfB Stuttgart geht bei Borussia Dortmund mit 0:5 (0:3) unter. Torwart Florian Müller war dementsprechend sauer.

Dortmund/Stuttgart - Nach zuletzt zwei Pflichtspielsiegen in Folge hat man beim VfB Stuttgart die Hoffnung gehabt, dass es jetzt bergauf geht. Doch die Schwaben fielen bei der 0:5-Klatsche gegen Borussia Dortmund in alte Muster zurück und ließen Zweikampfstärke sowie einmal mehr den unbedingten Willen vermissen.

Somit stand am Ende eine auch in der Höhe verdiente Niederlage, die VfB-Keeper Florian Müller verärgerte. Kein Wunder, immerhin musste der Torhüter, der selbst eine ordentliche Leistung zeigte, fünfmal hinter sich greifen.

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VfB Stuttgart: Florian Müller nimmt kein Blatt vor den Mund

„Wir haben mutig nach vorne gespielt, aber gar nicht verteidigt“, brachte es Müller auf den Punkt und nahm in der Analyse kein Blatt vor den Mund: „Das war einfach katastrophal von uns. Alle fünf Gegentore sind komplett ohne Gegnerdruck entstanden. Sie konnten sich quasi aussuchen, was sie im Strafraum machen.“

Tatsächlich spielten die Dortmunder Offensivspieler die VfB-Defensive schwindelig und waren den Schwaben in allen Belangen überlegen. Ein überragender Jude Bellingham steuerte zwei Treffer (1:0; 4:0) bei. Die anderen drei Tore erzielten Niklas Süle (2:0), Giovanni Reyna (3:0) und Youssoufa Moukoko (5:0).

Gegen den FC Augsburg muss der VfB Stuttgart liefern

Der VfB war an diesem Tag einem starken BVB nicht gewachsen. Die Frage ist allerdings, wie die Stuttgarter Pleite jetzt einzuordnen ist. Am vergangenen Bundesligaspieltag gewann der VfB noch 4:1 beim VfL Bochum und schlug damit einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Wenige Tage später nahm Stuttgart Zweitligist Arminia Bielefeld im DFB-Pokal mit 6:0 auseinander.

Diese Gegner sind aktuell eher die Kragenweite des VfB. Wie auch der FC Augsburg, der am kommenden Samstag (29. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) in der Mercedes-Benz Arena zu Gast ist. Dann gilt es für Stuttgart, den Kampf um den Klassenerhalt anzunehmen und Willen zu zeigen.

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