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VfB Stuttgart: Borna Sosa entdeckt seinen rechten Fuß

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Von: Niklas Noack

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VfB-Star Borna Sosa umarmt nach seiner Vorlage gegen den FC Augsburg den Torschützen Serhou Guirassy.
VfB-Star Borna Sosa (2.v.r.) umarmt nach seiner Vorlage gegen den FC Augsburg den Torschützen Serhou Guirassy. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Auf der Position des Linksverteidigers hat der VfB Stuttgart in Borna Sosa einen Top-Spieler, der sich stetig weiterentwickelt und jetzt seinen schwachen Fuß als Waffe entdeckt hat.

Stuttgart - Es war ein gewohntes Bild: Borna Sosa flankt von der linken Seite mit links auf Stürmer Sasa Kalajdzic, der versenkt die Kugel im gegnerischen Gehäuse - meist per Kopf, hin und wieder auch mit dem Fuß. Doch in diesem Sommer wurde das einstige Erfolgsduo des VfB Stuttgart auseinandergerissen, da es Kalajdzic zu den Wolverhampton Wanderers in die Premier League zog.

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VfB Stuttgart: Borna Sosa bedient jetzt Serhou Guirassy

Sosa, der ebenfalls von zahlreichen Klubs umworben wurde, blieb dagegen und hat jetzt in Kalajdzic-Nachfolger Serhou Guirassy offenbar einen neuen Partner gefunden. Gegen den FC Augsburg (2:1) schlug das VfB-Duo jedenfalls eiskalt zu: Sosa dribbelte in den linken Halbraum und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Guirassy lauerte, und das Leder in die Augsburger Maschen köpfte.

Anders als die Male zuvor, servierte Sosa die Kugel jedoch nicht mit links, sondern mit rechts, was alles andere als ein Zufall war. Schon unter Ex-Coach Pellegrino Matarazzo trainierte der Kroate an seinem schwachen Fuß und blieb im Anschluss „selbst dran“, wie Michael Wimmer am Donnerstag (3. November) auf der Pressekonferenz verriet. Laut dem Interimscoach feile Sosa häufig noch nach dem Training an seiner Technik, was jetzt eben Früchte trage. Es mache ihn „variabler und schwerer zu verteidigen“, so Wimmer.

„Borna Sosa einer der besten Linksverteidiger in der Bundesliga“

Generell ist der Interimscoach von seinem Linksverteidiger begeistert und geriet ins Schwärmen: „Borna Sosa ist für mich einer der besten Linksverteidiger in der Bundesliga.“ Neben der spielerischen Qualität lobt Wimmer, dass der Kroate vorangehe und sich immer weiterentwickeln wolle. Ein Führungsspieler eben, auf den der VfB im Abstiegskampf angewiesen ist.

Ruft der Kroate in dieser Saison weiter so konstant seine Leistung ab, dürften aber spätestens im kommenden Sommer erneut einige Top-Klubs Interesse an Sosa zeigen. Vermutlich klingelt jedoch bereits in der langen WM-Pause vereinzelt das Telefon von Sportdirektor Sven Mislintat. Denn viele Schienenspieler, die die Klasse Sosas haben, gibt es auf dem europäischen Markt nicht.

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