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VfB Stuttgart will gegen 1. FC Köln eigene Aufgabe erledigen und bangt um Itos Einsatz

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Von: Nadja Pohr

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Sasa Kalajdzic (rechts) jubelt über sein Tor gegen den Fc Bayern München.
Die Mannschaft des VfB spüre die Möglichkeit, mit den Fans gegen Köln ein besonderes Erlebnis zu erfahren, berichtet Trainer Matarazzo. Man freue sich riesig auf das Heimspiel. © IMAGO/Julia Rahn

Mit viel Motivation geht der VfB Stuttgart in das letzte Bundesligaspiel am Samstag (14. Mai) gegen den 1. FC Köln. Trainer Pellegrino Matarazzo kann jedoch nicht auf alle seine Spieler zurückgreifen.

Stuttgart - Auf den VfB Stuttgart wartet am Samstag gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr/Sky) am 34. Spieltag das wichtigste Spiel der Saison. Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den deutschen Meister FC Bayern München hat sich die Ausgangslage für die Schwaben im Abstiegskampf verbessert. Trotzdem ist im Tabellenkeller noch alles möglich.

Mit einem Sieg des VfB gegen die Kölner und einer Niederlage von Hertha BSC im Parallelspiel bei Borussia Dortmund könnten die Stuttgarter dank der besseren Tordifferenz noch den Abstiegsrelegationsplatz verlassen und Rang 15 übernehmen. Im schlimmsten Fall droht aber auch noch der direkte Abstieg. Sportdirektor Sven Mislintat, der eine Vergangenheit beim BVB hat, hofft deshalb auf Schützenhilfe aus Dortmund.

Zuallererst werde man sich jedoch auf die eigene Leistung konzentrieren. „Auf der Bank spricht immer jemand über die Ergebnisse in den anderen Stadien. Aber wir wollen den Fokus nur auf unsere eigene Leistung legen“, sagte Trainer Pellegrino Matarazzo. „Wir haben gezeigt, dass wir mit der Drucksituation umgehen können.“

VfB Stuttgart bangt um Einsatz von Abwehrspieler Hiroki Ito gegen Köln

Der VfB Stuttgart blickt auf eine schwierige Bundesligasaison zurück. Von anfänglicher Euphorie durch eine souveräne Vorsaison wurde die Mannschaft immer wieder durch Corona-Ausfälle ausgebremst. Auch am Samstag muss Stuttgart Ausfälle hinnehmen. Philipp Förster fällt aufgrund eines Magen-Darm-Infekts aus. Zudem ist der Einsatz von Abwehrspieler Hiroki Ito fraglich, der in der Trainingswoche wegen Wadenproblemen ausgefallen war.

„Wir haben viele Rückschläge in dieser Saison erlebt und haben jetzt noch die Chance, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Das ist Motivation pur“, sagte Coach Matarazzo auf der Pressekonferenz. Für ihn ging es in dieser Woche auch darum, die Stimmung nach dem gefühlten Sieg beim 2:2 beim FC Bayern München mit in die Trainingswoche zu nehmen. „Die Jungs spüren die Möglichkeit, mit den Fans ein besonderes Erlebnis zu erfahren. Wir freuen uns riesig auf das Heimspiel“, betonte Matarazzo. Grund dazu gibt es allemal, denn die Mercedes-Benz-Arena ist für das letzte Saisonspiel ausverkauft.

Sondertrikot soll VfB Stuttgart Glück bringen, doch die Zukunft der Verantwortlichen bleibt offen

Für zusätzliche Unterstützung im Abstiegskampf soll am Samstag gegen den 1. FC Köln auch ein Sondertrikot sorgen. Das Jersey ist optisch an jenes angelehnt, mit dem der VfB Stuttgart im Jahr 1991/1992 am letzten Spieltag die Meisterschaft klarmachte. Schütze zum Siegtreffer vor 30 Jahren: Guido Buchwald. Der Ehrenspielführer äußerte jedoch zuletzt auch Kritik an seinem Verein und deren Einkaufspolitik.

Ob sich nach der Kritik beim VfB in Zukunft etwas ändern wird, bleibt offen - ebenso wie die Zukunft von VfB-Trainer Matarazzo und Sportdirektor Mislintat. „Unser Fokus ist momentan, die Klasse zu sichern, dann in eine Saisonanalyse zu gehen, diesen Saisonverlauf zu betrachten und in die Zukunft zu schauen“, sagte Vorstandschef Alexander Wehrle in einer Presserunde. Es sei nicht so, „dass wenn wir absteigen, es weder Rino noch Sven noch Alex Wehrle geben wird“, meinte er. Man werde analysieren und dann zusammen „entscheiden, wie man in die neue Saison geht“.

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