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„Natürlich wäre es hart, so einen Spieler zu verlieren“: VfB-Star Borna Sosa weckt Begehrlichkeiten

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Von: Niklas Noack

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Borna Sosa vom VfB Stuttgart jagt dem Ball hinterher.
Borna Sosa könnte den VfB Stuttgart bald verlassen. © Norbert Jansen / fohlenfoto/IMAGO

Borna Sosa liebäugelte im vergangenen Sommer mit einem Vereinswechsel. Auch in diesem Winter ist der Linksverteidiger des VfB Stuttgart begehrt.

Stuttgart - Borna Sosa ist der dienstälteste Spieler im Profikader des VfB Stuttgart. Seit 2018 trägt er das Trikot mit dem Brustring und hat seitdem längst nicht nur gute Zeiten erlebt. Denn Sosa, der von Ex-Manager Michael Reschke verpflichtet wurde, war mit eines der Gesichter der Mannschaft, die den bitteren Gang in die 2. Bundesliga antreten musste. Von manch einem wurde der Linksverteidiger sogar schon als Fehleinkauf abgestempelt.

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VfB Stuttgart: Borna Sosa liebäugelt mit einem Wechsel

Ein Image, das Sosa inzwischen abgelegt hat. Nachdem Sportdirektor Sven Mislintat das Zepter von Reschke übernommen hatte, entwickelte sich der Kroate vom Problemkind zum Leistungsträger. Bis hin zu einem Führungsspieler, auf den der VfB Stuttgart im Abstiegskampf schwerlich verzichten kann.

Dennoch könnte die Personalie Sosa in der Wintertransferperiode heiß werden. Schon im Sommer liebäugelte der Flankenspezialist mit einem Abgang. Damals stand vor allem ein Wechsel in die italienische Serie A zu Atalanta Bergamo im Raum, der schlussendlich nicht über die Bühne ging. Eine Situation, mit der Sosa nur bedingt zufrieden gewesen sein dürfte.

VfB-Star Borna Sosa vertraut auf Michael Reschke

Denn trotz aller Loyalität gegenüber dem VfB, die er immer wieder beteuert, ist der 24-Jährige reif für den nächsten Karriereschritt. Dafür, dass er diesen jetzt forciert, könnte auch sprechen, dass Sosa seinen Berater ausgetauscht hat. Dabei zog es ihn ausgerechnet zur Agentur ICM Stellar, bei der Michael Reschke als „Head of European Football“ fungiert.

Die aktuelle Leistung lässt jedenfalls erahnen, wie schwer die Schwaben ein Abgang von Sosa treffen würde. „Natürlich wäre es hart, so einen Spieler zu verlieren“, sagte Interimscoach Michael Wimmer auf BW24-Nachfrage. Gegen Arminia Bielefeld (6:0) im DFB-Pokal bereitete der VfB-Linksaußen drei Treffer vor. In der bisherigen Bundesligasaison gelangen ihm vier Assists. Neu ist, dass Sosa inzwischen seinen rechten Fuß als Waffe entdeckt hat, wodurch er noch variabler agiert.

Somit weckt er Begehrlichkeiten auf einem europäischen Markt, bei dem die Nachfrage in Sachen Außenverteidigern deutlich höher als das Angebot ist. Immerhin kann der klamme VfB deshalb auf eine hohe Ablösesumme hoffen, denn Sosa hat noch einen Vertrag bis 2025. Ob man den sportlichen Verlust verkraften könnte, beziehungsweise kompensieren, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier.

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