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VfB-News: Sven Mislintat lehnt Angebot ab und verlässt Stuttgart

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Sven Mislintat
Sportdirektor Sven Mislintat und der VfB Stuttgart gehen künftig getrennte Wege. © David Inderlied/dpa

Alle Infos zum VfB Stuttgart: In unserem Newsticker bleibt Ihr rund um den Traditionsverein auf dem Laufenden.

VfB Stuttgart: Sven Mislintat lehnt Angebot zur Vertragsverlängerung ab

Update, 30. November, 13.16 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Sven Mislintat ist ab sofort nicht mehr Sportdirektor des VfB Stuttgart. Wie der Verein für Bewegungsspiele mitteilte, hat der 50-Jährige ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Sein bislang bis Sommer 2023 laufender Kontrakt wird aufgelöst. Mislintat: „Wir haben in unseren Gesprächen keinen gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung meiner Tätigkeit beim VfB gefunden. Ich bedauere das sehr, weil mir der VfB in den vergangenen Jahren zu einer echten Herzensangelegenheit geworden ist und ich gerne weiter meinen Teil zu einer positiven Entwicklung dieses großen Vereins beigetragen hätte.“ Der VfB legte derweil Wert darauf, dass das Angebot, das man Mislintat vorgelegt hatte, „absolut marktgerecht“ gewesen sei.

Bis zum Trainingsstart am 12. Dezember will der VfB den Sportdirektorposten neu besetzt haben.

VfB Stuttgart: Vorstandsboss Wehrle plant Mislintat-Entscheidung in dieser Woche

Update, 29. November, 9.10 Uhr: Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart möchte noch in dieser Woche die Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat klären. Das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Wir müssen zeitnah eine Entscheidung treffen und da bietet sich die Sitzung des Aufsichtsrates an“, erklärte Wehrle. 

Die Zusammenkunft des Kontrollgremiums, das über wichtige Personalentscheidungen stets informiert werden muss, soll für Donnerstag angesetzt sein. Zunächst hatten die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten von dem geplanten Treffen berichtet.

Der Beginn der finalen Verhandlungen war für die Zeit nach der Rückkehr eines VfB-Trosses aus den USA am vergangenen Dienstag vorgesehen. Vorstandschef Wehrle hatte in der vergangenen Woche jedoch auch erklärt, sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen zu lassen. Nach ersten Gesprächen zwischen Wehrle und Mislintat wurde noch kein Ergebnis kommuniziert. Die Antworten auf entscheidende Personalfragen stehen daher weiter aus. 

Der Vertrag von Kaderplaner Mislintat läuft bis zum 30. Juni 2023. Für den Fall, dass sich die Wege trennen, bereitet sich der VfB einem Bericht des Kicker zufolge auf eine Nachfolgeregelung vor. Geschäftsführer Rachid Azzouzi von der SpVgg Greuther Fürth und Sportdirektor Marcus Mann von Hannover 96 sollen demnach das Interesse der Schwaben geweckt haben. Konkret soll mit den beiden gehandelten Kandidaten, deren Namen vom VfB nicht kommentiert werden, aber noch nicht gesprochen worden sein.

Nach der Entscheidung, wie es mit Mislintat weitergeht, soll auch die Trainerfrage noch vor der Rückkehr auf den Trainingsplatz am 12. Dezember geklärt werden. Es steht noch nicht fest, ob Interimstrainer Michael Wimmer zum Chefcoach befördert wird oder ein externer Trainer den Tabellen-16. übernehmen wird. (dpa)

Zweite Runde der VfB-Profis bei der WM: Endo verliert überraschend - Sosa siegt gegen Kanada

Update, 28. November, 12.23 Uhr: Stuttgart - Der zweite Spieltag bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar verlief für die Profis des VfB Stuttgart erneut unterschiedlich. In der Partie Japan gegen Costa Rica in der Gruppe E musste sich die Mannschaft von VfB-Kapitän Wataru Endo überraschenderweise geschlagen geben. Die Japaner verloren mit 0:1 und schafften damit eine bessere Ausgangslage für die deutsche Nationalelf, die am Sonntagabend gegen Spanien antrat (Endergebnis 1:1). Die Samurai Blue treffen nun am Donnerstag (1. Dezember) um 20 Uhr im letzten WM-Gruppenspiel auf Spanien.

Borna Sosa bei der WM im Spiel gegen Kanada
Borna Sosa siegte mit der kroatischen Nationalelf im zweiten Vorrundenspiel gegen Kanada mit 4:1. © IMAGO/Igor Kralj/PIXSELL

Im Gegensatz zu den VfB-Kollegen Endo und Ito konnte Borna Sosa am Sonntag mit seiner kroatischen Nationalmannschaft jubeln. Mit 4:1 siegten die Kroaten gegen Kanada und schickten sie damit vorzeitig nach Hause. Sosa stand bei der Partie erneut in der Startelf. Kroatien geht als Gruppenerster am Donnerstag um 16 Uhr gegen Belgien wohl mit ordentlich Selbstvertrauen in das Spiel. Dennoch ist das Weiterkommen Borna Sosa und der Rest der Mannschaft noch nicht in trockenen Tüchern.

VfB-Stars in die WM gestartet: Nullnummer bei Borna Sosa - Endo siegt mit Japan gegen Deutschland

Update, 24. November, 10.41 Uhr: Stuttgart - Am Mittwoch (23. November) starteten Borna Sosa, Wataru Endo und Hiroki Ito mit ihren Nationalmannschaften in die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Vize-Weltmeister Kroatien spielte bereits um 11 Uhr gegen die Mannschaft aus Marokko. Borna Sosa durfte von Beginn an ran und konnte einige gute Akzente im Spiel setzen. Die Marokkaner hielten jedoch stark dagegen, vor allem Schlussmann Bono hielt die Mannschaft am Ende mit starken Paraden im Spiel. Sosa musste sich schließlich mit einer Nullnummer zufriedengeben.

Beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elf aus Japan deutete zumindest die erste Halbzeit darauf hin, dass es wenig Überraschungen geben sollte. Während Wataru Endo in der Startaufstellung stand, musste Hiroki Ito auf der Bank Platz nehmen und kam nicht zum Einsatz. Favorit Deutschland hatte in den ersten 45 Minuten viel Ballbesitz und einige starke Chancen. Auch hier war es der japanische Torhüter Gonda, der Schlimmeres verhinderte. Mit 1:0 für die Deutschen ging es in die Halbzeitpause. Japan ließ sich davon jedoch nicht beirren und erhöhte in der zweiten Hälfte das Tempo. Deutschland dagegen ließ die nötige Griffigkeit und den absoluten Siegeswillen vermissen. Innerhalb von acht Minuten (1:1 in der 75. Minute durch Doan, 1:2 in der 83. Minute durch Asano) drehte Japan das Spiel und belohnte sich verdient für seine starke Leistung in der zweiten Hälfte.

VfB Stuttgart: Fast 12.000 VfB-Fans unterzeichnen Online-Petition für Verbleib von Sven Mislintat

Update, 23. November, 10.02 Uhr: Stuttgart - Fast 12.000 Fans des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart sprechen sich für eine Vertragsverlängerung von Sportdirektor Sven Mislintat aus. Die in einer Online-Petition gesammelten Unterschriften sollen an diesem Donnerstag an den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle übergeben werden. „Wir befürchten einen Rückfall in alte Zeiten und intransparente Strukturen“, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der Unterzeichner. „Das wiederholte Aufschieben der Verhandlungen ist uns ein Dorn im Auge und wir haben klare Erwartungen an den Verein, der momentan seinen Ansprüchen überhaupt nicht gerecht wird.“

Mislintats Vertrag endet am 30. Juni 2023. Die Verhandlungen über seine Zukunft sollen „ohne Druck“ in dieser Woche beginnen, sagte Wehrle, der den Zeitplan des Tabellen-16. zuletzt immer wieder verteidigte. 

Der Vorstandschef hatte im September offenbar ohne vorherige Absprache mit Mislintat seine neuen Berater Sami Khedira und Philipp Lahm dazugeholt sowie Ex-Kapitän Christian Gentner als Leiter der Lizenzspielerabteilung fürs neue Jahr engagiert. Daraufhin wurde die Online-Petition ins Leben gerufen. Zwar waren Mislintat und Wehrle in der Öffentlichkeit darum bemüht zu betonen, dass die Unstimmigkeiten ausgeräumt seien. Gerüchte, dass das Verhältnis schwierig sein soll, halten sich seither aber hartnäckig. (dpa) 

VfB Stuttgart und die offenen Personalfragen: Chef Wehrle verspürt „keinenen zeitlichen Druck“

Update, 22. November, 10.17 Uhr: Stuttgart - Vorstandschef Alexander Wehrle vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart möchte sich wegen der noch nicht geklärten Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat und der weiterhin offenen Trainerfrage nicht hetzen lassen. „Wir haben keinen zeitlichen Druck“, sagte Wehrle am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Jetzt lassen wir die Mannschaft erst einmal ankommen und dann werden wir sehen, ob wir uns am Mittwoch oder am Donnerstag zusammensetzen werden.“ Der 47-Jährige gehörte dem Tross nicht an, der in den vergangenen Tagen eine PR-Tour in den USA absolvierte und am Dienstag zurückkehren wird. 

VfB Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle
Vorstandschef Alexander Wehrle will sich bei den offenen Personalfragen nicht hetzen lassen. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

„Wir werden keine Wasserstandsmeldungen abgeben. Wir haben gesagt, dass wir uns gemeinsam ein Bild von der Situation machen wollen“, sagte Wehrle. Zuerst soll es bei den Gesprächen um den am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrag von Sven Mislintat gehen. Anschließend soll darüber entschieden werden, ob Interimstrainer Michael Wimmer zum Chefcoach befördert werden soll. Spätestens bis zum Trainingsstart am 12. Dezember sollen die Personalfragen beantwortet sein.

Der Nachfolger von Pellegrino Matarazzo gewann wettbewerbsübergreifend alle vier Heimspiele. Auswärts holte der Tabellen-16. unter Wimmer in drei Anläufen jedoch keinen Punkt bislang. Von Matarazzo hatten sich die Schwaben im Oktober getrennt. (dpa)

VfB Stuttgart: Guido Buchwald über ungeklärte VfB-Personalien: „Es muss Ruhe reinkommen“

Update, 21. November, 9.54 Uhr: Austin - In den ungeklärten entscheidenden Personalfragen beim VfB Stuttgart müssen nach Ansicht von Ex-Weltmeister Guido Buchwald bald Lösungen her. „Ich hoffe, dass schnell entschieden wird – das gilt für Trainer und Sportchef. Die Entscheidung muss in den nächsten Tagen fallen. Es muss Ruhe reinkommen“, sagte der Weltmeister von 1990 und Ehrenspielführer des VfB Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur.

Beim abstiegsbedrohten schwäbischen Fußball-Bundesligisten ist zum einen offen, ob Sportdirektor Sven Mislintat seinen am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrag verlängert und weitermacht. Zum anderen ist unklar, wie es mit Interimstrainer Michael Wimmer weitergeht. Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle hatte finale Gespräche nach der USA-Reise angekündigt, am Dienstag wird der VfB-Tross zurückerwartet. 

Wimmer hatte im Oktober nach der Trennung von Pellegrino Matarazzo das Traineramt zunächst interimsweise übernommen und gilt nun als einer der Kandidaten für den Chefcoachposten. Er sei außen vor und könne es inhaltlich nicht beurteilen, schränkte der 61 Jahre alte Buchwald ein, sagte aber: „Mit Michael Wimmer hat sich ein bisschen was positiv verändert. Die Mannschaft hat mehr Power und Siegeswille entwickelt. Da hat man einen kleinen positiven Effekt gesehen.“ Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Club weiter auf dem Abstiegsrelegationsplatz stehe.

Der VfB hat 14 Punkte aus den ersten 15 Spielen geholt. Am 21. Januar starten die Schwaben nach der langen Winterpause gegen den 1. FSV Mainz 05. (dpa) 

VfB Stuttgart: Borna Sosa plant wohl keinen Wechsel im Winter

Update, 18. November, 9.36 Uhr: Stuttgart - Schon bei der vergangenen Transferperiode im Sommer war lange unklar, wie sich VfB-Verteidiger Borna Sosa entscheiden wird. Sosa fühlt sich bei den Schwaben zwar wohl und entwickelte sich zu einem Fixpunkt in der Mannschaft, er will aber auch den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Der VfB-Star entschied sich letztlich nochmals für Stuttgart und fährt jetzt sogar mit der kroatischen Nationalmannschaft zur WM. Einige Fans und Verantwortliche fürchten jedoch nun: Sosa will die große Bühne nutzen, um sich bei Top-Klubs zu empfehlen.

„Die WM ist zwar ein brutales Schaufenster“, sagt Sportdirektor Sven Mislintat „Aber mein klarer Wunsch ist, dass Borna bleibt. Er ist ein absoluter Qualitätsspieler. Es würde schon schwer genug, ihn im Sommer zu ersetzen. Ein Transfer im Winter wäre nicht gut. Das würde uns schwächen. Es ist ganz wichtig, dass wir die Qualität im Kader erhalten. Dann sind wir stark genug, um den Klassenerhalt zu erreichen.“ Laut Berichten der Bild kann Mislintat jedoch unbesorgt sein. Sosa plane wohl keinen Wechsel im Winter. Denn erfahrungsgemäß sei das Angebot auf dem Transfermarkt im Sommer deutlich mehr und besser, als der kurze Zeitraum im Winter.

VfB Stuttgart: Die Gewinner und Verlierer der Hinrunde

Update, 17. November, 10.05 Uhr: Stuttgart - Der schwächste Saisonstart der Club-Geschichte, das Aus von Trainer Pellegrino Matarazzo und Kommunikationsprobleme auf der Führungsebene - die Euphorie nach dem Last-Minute-Klassenverbleib in der Vorsaison ist beim VfB Stuttgart längst Geschichte. Nach den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen gibt es am Neckar viele Verlierer. Trotzdem konnte der eine oder andere auch positiv auf sich aufmerksam machen. Eine Auswahl.

Gewinner

Michael Wimmer: Die Spieler mögen ihn, die Fans unterstützen ihn: Der Interimstrainer hat die knapp fünf Wochen zwischen der Trennung von Chefcoach Pellegrino Matarazzo und dem letzten Bundesliga-Spiel vor der WM-Pause genutzt, um für sich zu werben. Drei Heimsiege und drei Auswärtsniederlagen sowie das 6:0 im DFB-Pokal gegen Zweitligist Bielefeld sind ein ordentliches Zeugnis für eine abstiegsbedrohte Mannschaft. „Er hat sicherlich Argumente gesammelt“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat. Ob Wimmer der Chef an der Seitenlinie bleiben darf, soll sich bald entscheiden.

Serhou Guirassy: Als letzter Neuzugang kam der Franzose im Sommer zum VfB. Schnell entpuppte er sich als bisher beste Verstärkung. Ausgeliehen vom französischen Erstligisten Stade Rennes überzeugte der Stürmer durch Torgefahr und Kopfballstärke. Der schnellste Spieler ist er zwar nicht, auch noch kein vollwertiger Ersatz für den nach England gewechselten Sasa Kalajdzic, mit immerhin vier Treffern ist Guirassy aber der bis jetzt beste Torschütze im Kader.

Borna Sosa: Wenn einer in der Bundesliga das etwas abgedroschene Prädikat „Flankengott“ verdient, dann ist es der kroatische WM-Teilnehmer Borna Sosa. Mit seinen Vorlagen von der linken Außenbahn setzt er gegnerische Abwehrreihen immer wieder unter Stress, in seiner Saisonbilanz stehen bereits fünf Torvorbereitungen. Kürzlich leitete er auch das 2:1-Siegtor gegen Hertha BSC in der achten Minute der Nachspielzeit ein. Mittlerweile flankt der Linksfuß auch mit rechts gefährlich. Das hat er speziell trainiert.

Heimfans: Dass der VfB in dieser Saison trotz häufig schwacher Leistungen wenigstens drei Bundesliga-Siege im eigenen Stadion feierte, hat auch mit dem eigenen Anhang zu tun. Die Fans seien zu Hause eine Macht, wie Mislintat und die Spieler immer wieder betonen. Mit ihren Choreografien und ihrer lautstarken Unterstützung treiben sie im eigenen Stadion die Spieler offenbar zu besseren Leistungen an - und stärken sie in entscheidenden Phasen mental. „Wir sind froh, dass wir ihnen etwas zurückgeben können“, sagte Verteidiger Waldemar Anton nach dem ersten Saisonsieg gegen Bochum (4:1). Auswärts haben die Stuttgarter im gesamten Kalenderjahr 2022 dagegen noch keinen Sieg geholt, da sind die VfB-Anhänger aber auch in der Minderheit.

Luca Pfeiffer, Atakan Karazor und Enzo Millot nach einem Spiel
Nach den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen gibt es am Neckar viele Verlierer. Trotzdem konnte der eine oder andere auch positiv auf sich aufmerksam machen. © David Inderlied/dpa

Verlierer

Alexander Wehrle und Sven Mislintat: Mit einem glänzenden Ruf war Wehrle im Frühjahr vom 1. FC Köln als neuer Vorstandsvorsitzender an den Neckar zurückgekehrt. Die merkwürdige Kommunikation rund um die Verpflichtungen der Berater Sami Khedira und Philipp Lahm sowie von Ex-Kapitän Christian Gentner als Leiter der Lizenzspielerabteilung und die bis kommende Woche aufgeschobenen Verhandlungen um einen neuen Vertrag mit Sportdirektor Mislintat haben jedoch Kratzer hinterlassen. Auch Mislintats Image hat durch diverse Verpflichtungen von Talenten, deren Entwicklung ins Stocken geraten ist, leiden müssen - auch wenn er bei den Fans nach wie vor beliebt ist. Sollte er über diese Saison hinaus beim VfB bleiben, muss er bei Neuzugängen wieder mehr liefern.

Pellegrino Matarazzo: Gebildet, empathisch, erfolgreich: Der Ex-Coach führte den VfB zunächst zurück in die erste Liga. Aufgrund seiner Persönlichkeit und dank Rang neun in der ersten Saison nach dem Aufstieg erfreute sich der Trainer großer Beliebtheit. Doch mehr als ein Jahr im Abstiegskampf und der schwache Start in die laufende Spielzeit führten zur Trennung.

Florian Müller: Eigentlich schien sich der Torhüter in dieser Saison gefangen zu haben. Doch mehrere unglückliche Aktionen unter anderem gegen den VfL Wolfsburg oder Eintracht Frankfurt ließen manchen VfB-Fan wieder am 25-Jährigen zweifeln. Jedenfalls strahlt Müller nicht immer die Ruhe eines Toptorhüters aus.

Atakan Karazor: Seit einem Sommerurlaub auf Ibiza wird gegen den Mittelfeldspieler wegen einer „mutmaßlichen Straftat der sexuellen Nötigung“ ermittelt. Im schlimmsten Fall könnte dem 26-Jährigen eine Haftstrafe drohen. In der vergangenen Saison noch Stammspieler, hat er diesen Status mittlerweile verloren. Ob das an der Unsicherheit wegen des juristischen Verfahrens liegt oder andere Gründe hat, ist schwer zu beurteilen. (Matthias Jung, dpa)

VfB Stuttgart-Chef Wehrle kritisiert WM-Vergabe an Katar: „Natürlich war das falsch“

Update, 16. November, 9.54 Uhr: Köln - Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und Aufsichtsratsvorsitzende der DFB GmbH & Co. KG hat die Vergabe der Weltmeisterschaft an Katar verurteilt. „Natürlich war das falsch. Und diesen Fehler haben auch unerträglich viele Gastarbeiter auf den WM-Baustellen mit ihrem Leben bezahlen müssen“, sagte Wehrle dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch) wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel am Sonntag.

Ein Land wie Katar, „in dem Frauen nicht gleichberechtigt behandelt und Arbeiter ausgebeutet werden und das in Bezug auf die Rechte von Homosexuellen mittelalterliche Vorstellungen pflegt“, hätte sich gar nicht erst bewerben dürfen, sagte er. Einen Boykott hält Wehrle aber für den falschen Weg. „Die WM wird nun einmal leider in Katar ausgetragen. Jetzt zu sagen, alles sei falsch an dieser WM und deshalb auch unserer Nationalmannschaft die Unterstützung zu versagen, das wäre nicht richtig“, sagte er.

Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des Fußballbundesligavereins VfB Stuttgart, aufgenommen bei einer Pressekonferenz des VfB Stuttgart.
Alexander Wehrle, Vereinsboss von VfB Stuttgart. © Bernd Weißbrod/dpa

Ursprünglich wollte der offen schwul lebende Wehrle in das Gastgeberland fliegen, um „Zeichen zu setzen“. Jedoch sagte der 47-Jährige die Reise ab. Er begründete seine Planänderung damit, lieber im Vereinsumfeld bleiben zu wollen, um die dringenden Probleme beim VfB zu bearbeiten. Beim schwäbischen Club soll während der WM-Pause sowohl die Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat geklärt werden als auch ein neuer Cheftrainer bestimmt werden. (dpa)

VfB Stuttgart: Wataru Endo fit für die WM

Update, 15. Novemeber, 10.13 Uhr: Stuttgart - Mittelfeldspieler Wataru Endo vom ersten deutschen Gruppengegner Japan ist für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar einsatzbereit. Der Kapitän des VfB Stuttgart hatte bei einem Zusammenprall im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC (2:1) vergangenen Dienstag eine Gehirnerschütterung erlitten und daraufhin eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Gegen Bayer Leverkusen (0:2) fehlte er den Schwaben am Samstag.

Wataru Endo vom VfB Stuttgart am Ball
Wataru Endo ist für die Fußball-WM einsatzbereit. © IMAGO/Sportfoto Rudel

Endo habe sich inzwischen gut erholt, sei diesen Montag noch einmal untersucht worden und könne zu seinem Nationalteam reisen, teilte der VfB mit. Die Japaner treten zum Auftakt der WM-Gruppe E am 23. November gegen Deutschland an. (dpa)

VfB Stuttgart auch ohne Führich und Anton in die USA

Update, 14. November, 9.47 Uhr: Stuttgart - Neben den WM-Fahrern Wataru Endo und Hiroki Ito aus Japan sowie Borna Sosa aus Kroatien ist auch Offensivspieler Chris Führich am Montagmorgen nicht mit dem VfB Stuttgart zur PR-Reise in die USA aufgebrochen. Dem 24-Jährigen werde bei einem geplanten operativen Eingriff eine Platte am Schlüsselbein entfernt, teilte der Fußball-Bundesligist am Sonntag mit. Zudem lasse sich Führich ein Überbein am Mittelfuß korrigieren. 

Abwehrspieler Waldemar Anton und Mittelfeldmann Nikolas Nartey könnten wegen einer fehlenden Booster-Impfung gegen das Coronavirus nicht mitfliegen. Ihr Genesenenstatus reiche für die Einreise in die USA nicht aus, hieß es in der Mitteilung weiter. Bei Defensivspieler Atakan Karazor hätten der Profi und der Verein gemeinsam entschieden, dass er wegen eines laufenden juristischen Verfahrens in Stuttgart bleibe. Gegen den 26-Jährigen wird wegen einer „mutmaßlichen Straftat der sexuellen Nötigung“ ermittelt. Er bestreitet die Vorwürfe. 

Die einwöchige Reise findet im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der Deutschen Fußball Liga (DFL) statt. In Austin/Texas bestreitet der VfB am kommenden Samstag (22.00 Uhr/Sky) ein Testspiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Köln. Anstelle der fehlenden Profis nimmt Interimstrainer Michael Wimmer einige Talente mit in die USA. (dpa/lsw) 

VfB Stuttgart: Alexander Wehrle sagt Katar-Reise wegen Verhandlung mit Mislintat ab

Update, 12. November, 17.40 Uhr: Wird Michael Wimmer Cheftrainer des VfB Stuttgart? Und bleibt Sportdirektor Sven Mislintat über den Sommer 2023 hinaus im Amt? Das sind die Fragen, die sich die Fans stellen. Antworten gibt es darauf zunächst aber keine. Stattdessen fliegt der VfB-Tross am Montag (14. November) in die USA. Mit an Bord sind Wimmer und Mislintat.

Nach der Rückkehr soll dann über die Zukunft der beiden entschieden werden, sagte Vorstandsboss Alexander Wehrle nach der Pleite gegen Bayer 04 Leverkusen (0:2) am Sky-Mikrofon. Um sich auf die entscheidenden Verhandlungen konzentrieren zu können, hat der VfB-Chef seine geplante Katar-Reise abgesagt.

Vor allem die ungeklärte Zukunft von Mislintat sorgt in Stuttgart für heiße Diskussionen, da der Sportdirektor bei den Fans beliebt ist. Seit Wochen sei Wehrle mit ihm in Verhandlungen, sagte der Chef jetzt bei Sky. Dass am Ende der Gespräche unterm Strich eine Vertragsverlängerung von Mislintat steht, ist jedoch mehr als fraglich. Zuletzt deutete jedenfalls vieles auf einen bevorstehenden Abschied hin. Nach der Leverkusen-Partie spazierte der Sportdirektor gedankenverloren über den Rasen. Bilder, die viel Interpretationsspielraum ließen.

VfB Stuttgart bangt um ein Einsatz von Borna Sosa gegen Bayer 04 Leverkusen

Update, 11. November, 10.58 Uhr: Den VfB Stuttgart plagen vor dem letzten Bundesligaspiel des Jahres bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) große Personalsorgen in der Defensive. Neben Kapitän Wataru Endo, der gegen Hertha BSC (2:1) am Dienstag eine Gehirnerschütterung erlitten hat, und dem gelb-gesperrten Innenverteidiger Konstantinos Mavropanos fällt auch Rechtsverteidiger Pascal Stenzel wegen einer Grippe aus. Zudem sei der Einsatz von Linksverteidiger Borna Sosa „sehr fraglich“, wie Interimstrainer Michael Wimmer am Freitag berichtete. Der Kroate habe wegen muskulärer Probleme am Donnerstag nicht trainiert. Immerhin sei der WM-Einsatz von Mittelfeldspieler Endo mit der japanischen Nationalmannschaft wohl nicht gefährdet.

Der VfB hat auswärts im laufenden Kalenderjahr noch kein Liga-Spiel gewonnen. „Ja, diese Serie gibt‘s. Wir werden alles daran setzen, dass wir ein gutes Spiel machen“, sagte Wimmer. „Es ist wichtig, dass wir mutig sind. Das wird der Schlüssel sein.“ Die Schwaben sind aktuell Tabellen-15. und liegen damit zwei Plätze hinter den Leverkusenern, die zuletzt zweimal nacheinander gewonnen haben. „Sich vom Tabellenbild blenden zu lassen, wäre fatal“, so Wimmer. „Leverkusen ist für mich eine Mannschaft mit brutaler Qualität, mit richtig viel Speed nach vorne, gutem Positionsspiel.“ Es gelte „kompakt und aggressiv“ zu verteidigen.

VfB-Star Borna Sosa ist bei der WM dabei

Update, 9. November, 14.42 Uhr: Borna Sosa vom Bundesligisten VfB Stuttgart wird für Kroatien bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Der Linksverteidiger, der am Dienstag den 2:1-Siegtreffer gegen Hertha BSC per Ecke vorbereitete, wurde von Nationaltrainer Zlatko Dalic als einer von fünf Bundesligaspielern nominiert. 

Für den 26-köpfigen Kader berief er neben Sosa für die Abwehr noch Josip Stanisic vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München und Josko Gvardiol von Pokalsieger RB Leipzig. Im Mittelfeld wird Kristijan Jakic von Eintracht Frankfurt mit dabei sein, im Angriff setzen die Kroaten auch wieder auf die Torjägerqualitäten von Andrej Kramaric von der TSG 1899 Hoffenheim. Angeführt wird der Vizeweltmeister, der in der Vorrunde auf Kanada, Belgien und Marokko trifft, vom 37 Jahre alten Spielmacher Luka Modric von Real Madrid. (dpa/lsw)

VfB Stuttgart bangt um Wataru Endo

Update, 9. November, 8.35 Uhr: Der VfB Stuttgart macht sich nach dem späten 2:1-Sieg gegen Hertha BSC große Sorgen um Kapitän Wataru Endo. Der japanische Nationalspieler war nach einem heftigen Kopfballduell mit Ivan Sunjic kurz bewusstlos gewesen, anschließend wurde er in der 82. Minute mit einer Trage vom Platz gebracht. „Wir wissen es noch nicht genau, aber wir haben die Hoffnung, dass nichts gebrochen ist, weil es seitlich am Kopf war“, sagte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat am Dienstagabend bei Sky. „Er war einmal komplett weg. Wir hoffen natürlich, dass es dem Jungen gut geht und dass die WM nicht gefährdet ist.“ 

Der Mittelfeldspieler ist bei den Japanern fest für das Turnier in Katar eingeplant. Die WM beginnt am 20. November. Japan trifft in der Vorrunde unter anderem auf Deutschland. (dpa)

Waturo Endo liegt auf dem Boden, um ihn herum stehen Sanitäter
Endo sackt nach einem Zusammenprall zu Boden. Sanitäter rennen auf den Platz. © IMAGO/Heiko Becker

VfB-Interimstrainer Michael Wimmer hofft auf Rückkehrer

Update, 6. November, 14.24 Uhr: Zuletzt musste VfB-Interimstrainer Michael Wimmer auf Enzo Millot und Tanguy Coulibaly verzichten, die mit muskulären Problemen zu kämpfen hatten. Außerdem fehlten krankheitsbedingt Dan-Axel Zagadou und Hiroko Ito. Alle waren im Training wieder dabei. Ob sie auch eine Option für die Partie am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC sind, komme laut Wimmer darauf an, wie sie die bisherigen Einheiten „verkraftet haben.“ Am Montag um 17 Uhr kommt das Team zum Abschlusstraining zusammen.

VfB Stuttgart: Nach Hodenkrebs-Erkrankungen: Klub setzt sich für Vorsorge ein

Update, 6. November, 8.55 Uhr: Als Reaktion auf die Hodenkrebsfälle in der Bundesliga will auch der VfB Stuttgart für frühzeitige Vorsorge sensibilisieren. Dafür kooperiert der schwäbische Erstligist mit dem Krebsverband Baden-Württemberg. Die Profis Borna Sosa, Waldemar Anton, Konstantinos Mavropanos und Florian Müller sollen bei einer Kampagne für Prävention werben, teilte der VfB am Sonntag mit. Ziel sei es, „aufzuklären und das Risiko zu senken, an Krebs zu erkranken“, sagte der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle.

In den vergangenen Monaten waren mehrere Hodenkrebserkrankungen in der Bundesliga bekannt geworden, unter anderem beim früheren VfB-Verteidiger und jetzigen Union-Profi Timo Baumgartl und bei Dortmunds Stürmer Sébastien Haller.

„Wir werden unsere Spieler und Trainer bei den regelmäßigen sportmedizinischen Untersuchungen aufklären und die Möglichkeiten der Früherkennung aufzeigen“, kündigte VfB-Mannschaftsarzt Heiko Striegel an. Wird die Erkrankung früh erkannt, sind die Heilungschancen noch besser.

VfB Stuttgart: Waldemar Anton fordert nach Pleite gegen Borussia Mönchengladbach einen Platzverweis für Ramy Bensebaini

Update, 4. November, 22.45 Uhr: War es eine Tätlichkeit? Gladbachs Ramy Bensebaini hatte Stuttgarts Waldemar Anton im Zweikampf mit einer schlagartigen Bewegung am Kopf getroffen. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck gab dem Fohlen-Defensivmann die Gelbe Karte und blieb trotz Ansicht der Videobilder bei seinem Entschluss. Eine Entscheidung, die der betroffene Anton ganz und gar nicht verstand.

Am DAZN-Mikro nach der 1:3-Pleite des VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach wollte er deshalb nicht ausführlich über die schwäbische Leistung sprechen, sondern lieber über die „Tätlichkeit“: „Das ist eine hundertprozentige Rote Karte. Das ist Wahnsinn. Ich weiß nicht, was sich der Schiedsrichter dabei gedacht hat.“ Laut Anton habe Bensebaini in der Situation deutlich ausgeholt.

VfB Stuttgart tritt Ende Januar im DFB-Pokal beim SC Paderborn an

Update, 26. Oktober, 17.13 Uhr: Der VfB Stuttgart tritt am 31. Januar (18 Uhr) zum DFB-Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten SC Paderborn an. Einen Tag später geht die TSG 1899 Hoffenheim die schwere Aufgabe beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig an (18 Uhr). Das geht aus den genauen Spielansetzungen hervor, die der Deutscher Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch bekannt gab. Der SC Freiburg, der in der vergangenen Saison im Endspiel stand, kann am 7. Februar (18 Uhr) beim SV Sandhausen den Einzug ins Viertelfinale klarmachen.

VfB bangt um Profis: Pascal Stenzel krank, Enzo Millot angeschlagen

Update, 25. Oktober, 17.55 Uhr: Der VfB Stuttgart ist am Dienstag in die Trainingswoche gestartet. Dabei war der zuletzt kranke Fabian Bredlow wieder dabei. Auch Josha Vagnoman kehrte nach seinem Knochenödem zurück ins Mannschaftstraining. Es fehlte Pascal Stenzel, der an einer Grippe leidet. Außerdem drehte Enzo Millot mit muskulären Problemen einsame Laufrunden.

VfB Stuttgart: Alfred Schreuder dementiert Interesse am Trainerjob

Update, 22. Oktober, 13 Uhr: Der VfB Stuttgart hat bei der Trainersuche seine Fühler vor allem nach zwei Kandidaten ausgestreckt. Wie der kicker berichtet hatte, soll es sich dabei neben Jess Thorup um Alfred Schreuder von Ajax Amsterdam handeln. Sportdirektor Sven Mislintat sagte noch am vergangenen Wochenende, dass zwei mögliche Kandidaten „richtig Bock“ auf den Job in Stuttgart hätten. Dies dementierte jetzt allerdings Schreuder in einer Pressekonferenz. Der 49-Jährige sagte, er habe „null Interesse“ daran, den Job beim VfB zu übernehmen. Zu Beginn der Woche sollen die Stuttgart-Bosse für Gespräche bei Schreuder in Amsterdam gewesen sein. Diese scheinen nicht erfolgreich gewesen zu sein.

Dan-Axel Zagadou könnte gegen den BVB wieder zum Einsatz kommen, Pascal Stenzel ist krank

Update, 21. Oktober, 12.34 Uhr: Der Einsatz von VfB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou gegen seinen früheren Verein Borussia Dortmund (Samstag, 22. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) war am Freitag (21. Oktober) noch fraglich. Die Entscheidung soll erst kurzfristig nach dem Abschlusstraining getroffen werden. Abwehrspieler Pascal Stenzel liege mit Grippe flach, sagte Interimstrainer Michael Wimmer. Abwehrchef Waldemar Anton ist nach seiner Sperre im DFB-Pokal wieder einsatzfähig.

Alfred Schreuder offenbar neben Jess Thorup zweiter Kandidat für Trainerjob beim VfB Stuttgart

Update, 17. Oktober, 15.35 Uhr: Wie der kicker berichtet, der sich auf eigene Informationen stützt, soll der VfB Stuttgart neben dem Dänen Jess Thorup noch Alfred Schreuder als Kandidaten für die Nachfolge von Pellegrino Matarazzo als Cheftrainer ausgemacht haben. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte nach dem Sieg gegen den VfL Bochum mitgeteilt, dass die Klubverantwortlichen Gespräche mit zwei Top-Kandidaten führen.

Offenbar ist Schreuder also die Nummer zwei. Der Niederländer ist derzeit Cheftrainer beim amtierenden Eredivisie-Meister und Champions-League-Teilnehmer Ajax Amsterdam. Schreuders Vertrag läuft noch bis 2024, entsprechend kompliziert könnte es sich für den VfB Stuttgart darstellen, ihn loszueisen. Der 49-Jährige kennt die Bundesliga gut, war von 2015 bis 2017 Co-Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim, die er in der Saison 2019/20 als Cheftrainer übernahm, ehe sich die Wege wieder trennten.

VfB Stuttgart: Michael Wimmer spricht über klare Absprache mit Sven Mislintat

Update, 14. Oktober, 10.32 Uhr: Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Bochum sprach Stuttgarts Interimstrainer Michael Wimmer über eine klare Absprache mit Sportdirektor Sven Mislintat. Demnach sitze er nur so lange auf der VfB-Trainerbank, bis ein neuer Coach gefunden werde. Des Weiteren will sich Wimmer voll auf die Partie gegen Bochum fokussieren. Die BW24-Nachfrage, ob er in Zukunft den Job eines Cheftrainers anstrebt, ließ er unbeantwortet.

VfB Stuttgart: Josha Vagnoman arbeitet am Comeback

Update, 13. Oktober, 16.23 Uhr: Es gibt auch eine gute Nachricht für den VfB Stuttgart. Josha Vagnoman, der an einem Knochenödem litt, kann wieder mit einem Ball am Fuß trainieren. Er trainiert aktuell vor allem mit Athletiktrainer Martin Franz.

VfB Stuttgart: Michael Wimmer wird gegen den VfL Bochum auf der Bank sitzen

Update, 13. Oktober, 16.14 Uhr: Interimstrainer Michael Wimmer soll beim VfB Stuttgart nach dpa-Informationen im Spiel gegen den VfL Bochum die Wende in der Fußball-Bundesliga einleiten. Wie der Tabellenvorletzte am Donnerstag mitteilte, wird der 42-Jährige am Freitagmorgen bei der Pressekonferenz vor der Partie die Fragen der Journalisten beantworten. Wimmer leitete seit der Trennung von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo am Montag die Trainingseinheiten der in dieser Saison noch sieglosen Schwaben und dürfte gegen den VfL auch auf der Bank sitzen.

Ob der bisherige Co-Trainer nach dem Bochum-Spiel auch im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Arminia Bielefeld an der Seitenlinie stehen wird und drei Tage später in der Liga bei Borussia Dortmund, war zunächst nicht klar.

Michael Wimmer hat beim VfB Stuttgart vorerst das Sagen - Kumpeltyp mit klarer Ansprache

Update, 12. Oktober, 17.30 Uhr: Michael Wimmer holte immer mal wieder einen Spieler zu sich heran. Der 42-Jährige hat auf dem Trainingsplatz des VfB Stuttgart derzeit das Sagen. Nach der am Dienstag leitete er auch die Einheit am Mittwoch. In der anhaltenden Trainersuche des schwäbischen Fußball-Bundesligisten deutet viel darauf hin, dass der Interimscoach die Mannschaft auch im Heimspiel gegen den VfL Bochum am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) betreut. Es wäre sein zweiter Einsatz in verantwortlicher Rolle in dieser Saison.

Der VfB hatte sich am Montag von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo getrennt. In den Medien waren zuletzt unter anderen der frühere Hoffenheimer Coach Sebastian Hoeneß und der langjährige Co-Trainer von Thomas Tuchel, Zsolt Löw, als mögliche Nachfolger des Italo-Amerikaners gehandelt worden. Konkreter wurde es mit keinem der beiden.

Er solle sowohl das Team als auch die einzelnen Spieler in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln und die Mannschaft wieder „siegfähiger“ machen, hatte Sven Mislintat das Anforderungsprofil an den neuen Coach umrissen. Gefunden haben ihn der Sportdirektor, Vorstandschef Alexander Wehrle und der neue Berater des Clubs, Sami Khedira, noch nicht.

Vorerst ruhen die Stuttgarter Hoffnungen also auf Wimmer. Der Bayer war bislang Co-Trainer unter Matarazzo. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (1:1) Anfang September hatte er den damals gesperrten 44-Jährigen schon einmal an der Seitenlinie vertreten. Er gilt als kumpelhafter Typ mit klarer Ansprache. Kriegt er die in der Liga noch sieglosen Stuttgarter für die so wichtige Partie gegen den Tabellenletzten aus Bochum wieder in die Spur? (dpa/lsw)

Michel Wimmer übernimmt vorerst als Interimstrainer

Update, 11. Oktober, 17.18 Uhr: Wie der VfB mitteilte, hat Michael Wimmer, der ehemalige Co-Trainer von Pellegrino Matarazzo, das Training am Dienstag geleitet und könnte laut Mislintat als Interimscoach auch gegen den VfL Bochum auf der Bank sitzen. Ziel sei es nach dem Sportdirektor aber, bis dahin einen neuen Cheftrainer gefunden zu haben. Der zweite bisherige Co-Trainer, Michael Kammermeyer, wurde außerdem freigestellt.

Update, 22. September, 16.49 Uhr: Abpfiff: Der VfB Stuttgart hat die Partie gegen Zürich mit 2:1 gewonnen.

Update, 22. September, 16.43 Uhr: Juan José Perea dribbelt unbedrängt aufs Tor zu und macht das 2:1 für den VfB.

Update, 22. September, 16.24 Uhr: Wie der VfB mitteilte, hat Lilian Egloff einen Schlag aufs Schienbein abbekommen. Es liegt allerdings keine strukturelle Verletzung vor. Nach 65 Minuten steht es weiterhin 1:1.

Update, 22. September, 15.50 Uhr: Der VfB liefert bislang einen ordentlichen Test gegen Zürich ab. Auffällig war vor allem Chris Führich, der immer wieder in Abschlusssituationen kam. Ihm blieb ein Treffer jedoch verwehrt. Dafür traf Ahamada zum 1:1-Ausgleich, der für Lilian Egloff ins Spiel kam.

Update, 22. September, 15.44 Uhr: Der VfB Stuttgart gleicht durch Naouirou Ahamada aus. Von links passte Tanguy Coulibaly auf den Achter, der aus 15 Metern zum 1:1-Halbzeitstand einnetzte (38. Minute). Der Züricher Keeper sah dabei nicht gut aus.

Update, 22. September, 15.08 Uhr: Der VfB Stuttgart liegt bereits nach vier Minuten hinten. Dominik Schmid drückte die Kugel nach einem Pass von rechts zum 1:0 für Zürich über die Linie.

VfB Stuttgart empfängt Grasshopper Club Zürich zum Testspiel

Update, 22. September, 12.46 Uhr: Am heutigen Donnerstag empfängt der VfB Stuttgart den Grasshopper Club Zürich zum Testspiel. Die Partie findet um 15 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Stuttgarter Trainingsgelände statt. BW24 ist allerdings vor Ort und hält Euch auf dem Laufenden.

Diese VfB-Profis sind im Länderspieleinsatz

Aktuell sind sieben Profis des VfB Stuttgart im Länderspieleinsatz. Hiroki Ito und Wataru Endo treffen mit Japan auf die USA und Ecuador. Kroate Borna Sosa muss gegen Dänemark und Österreich ran. Für Dinos Mavropanos geht es mit der griechischen Nationalmannschaft gegen Zypern und Nordirland. Stuttgarts Neuzugang Serhou Guirassy darf mit Guinea gegen Algerien und die Elfenbeinküste spielen.

Auch in den U-Teams sind zwei VfB-Youngster dabei. Thomas Kastanaras muss mit Deutschlands U20 gegen Polen und Rumänien ran. Tiago Tomas spielt mit der portugiesischen U20 gegen Georgien.

VfB Stuttgart kriselt in der Bundesliga

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steckt in der Krise. Nach sieben Bundesligapartien warten die Schwaben weiterhin auf den ersten Sieg. Nach der jüngsten Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt (1:3) rangiert der VfB über die Länderspielpause auf dem Relegationsplatz.

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