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VfB-News: Stuttgart verpflichtet Gil Dias und Genki Haraguchi

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Alle Infos zum VfB Stuttgart: In unserem Newsticker bleibt Ihr rund um den Traditionsverein auf dem Laufenden.

VfB Stuttgart verpflichtet Gil Dias und Genki Haraguchi

Update, 30. Januar, 13.49 Uhr: Der VfB Stuttgart hat nun offiziell zwei Neuzugänge bekannt gegeben. Der Portugiese Gil Dias wechselt mit sofortiger Wirkung von Benfica Lissabon zum VfB Stuttgart. Beim VfB erhält der Linksfuß einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 und wird mit der Rückennummer 31 auflaufen. Auch Genki Haraguchi von Union Berlin verstärkt die Schwaben künftig und hat einen Vertrag bis 30. Juni 2024 unterschrieben.

Gil Dias und Genki Haraguchi
Der VfB Stuttgart verpflichtet Gil Dias und Genki Haraguchi. © Fotomontage BW24/IMAGO/GlobalImagens/Jan Huebner

„Mit Gil Dias verpflichten wir einen auf den Außenpositionen flexibel einsetzbaren Spieler, mit dem wir kurzfristig auf die Verletzung von Tiago Tomás reagieren, der aber auch längerfristig eine wertvolle Ergänzung unseres Kaders darstellt“, sagt Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Haraguchi bringe dagegen einen enormen Erfahrungsschatz in die Mannschaft ein. „Er kennt Deutschland und die Bundesliga aus seinen vorherigen Stationen und wird deshalb keine lange Anlaufzeit in der neuen Umgebung benötigen.“

VfB Stuttgart: Ahamada vor Wechsel zu Crystal Palace

Update, 30. Januar, 11.54 Uhr: VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia bestätigt auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den SC Paderborn, dass Naouirou Ahamada kurz vor einem Wechsel zum englischen Klub Crystal Palace steht. Ahamada befindet sich derzeit in London. Es sei nicht der Plan gewesen, den Mittelfeldspieler abzugeben. Labbadia bedauert, dass er nun einen Leistungsträger, der sich sogar zum Stammspieler entwickelte, verliert. Auch, weil er die komplette Vorbereitung absolviert hat. „Im Abstiegskampf ist das nie schön“, sagt Labbadia.

VfB-Spieler Naouriou Ahmada
VfB-Spieler Naouriou Ahamada (Foto) befindet sich bereits in London, wie Bruno Labbadia auf der Pressekonferenz berichtet. © IMAGO/Avanti

Die finanzielle Lage hätte dem Verein letztlich keine andere Wahl gelassen, erklärt der Cheftrainer. Inwieweit die Einnahmen durch den Wechsel von Ahamada in Neuzugänge investiert werden können, sei ebenfalls noch unklar. „Wir müssen jetzt an Sachen dranbleiben“, betont Labbadia. Die finanzielle Situation und das knappe Zeitlimit erhöhe den Druck. Dennoch gibt der Coach einen Ausblick darauf, dass ein möglicher Neuzugang noch heute bekannt gegeben werden könnte. „Ich hoffe sogar, dass Verstärkung auch schon jetzt zum Training da ist“, äußert er. Einen konkreten Namen wollte er nicht nennen. Vielleicht handelt es sich dabei um Gil Dias von Benfica Lissabon, der ein heißer Kandidat sein soll.

VfB Stuttgart: Einigung mit Dias von Benfica Lissabon – Auch Wolfsburgs Waldschmidt ein Thema

Update, 30. Januar, 9:54 Uhr: Wie Sky Sport berichtet, steht der VfB Stuttgart kurz vor der Verpflichtung von Gil Dias von Benfica Lissabon. Beide Vereine sollen sich bereits über einen Transfer einig sein. Der portugiesische Flügelstürmer habe bereits am Sonntag nicht mehr am Mannschaftstraining teilgenommen. Laut Medienberichten planen die Schwaben eine feste Verpflichtung, über die Ablösesumme wurden jedoch keine Angaben gemacht. Für Dias wäre es erst der zweite feste Wechsel seiner Laufbahn, aber bereits der zehnte Klub im siebten Land – während seiner Zeit bei der AS Monaco wurde er nach Portugal, Italien, England, Griechenland und Spanien verliehen.

Auch Genki Haraguchi von Union Berlin ist weiter ein Thema bei den Schwaben. Zudem steht eine Leihe von Luca Waldschmidt vom VfL Wolfsburg im Raum, wie die Wolfsburger Allgemeine Zeitung berichtet. Der 26-Jährige spielte während seiner Zeit beim Hamburger SV schon einmal unter Bruno Labbadia.

Gil Dias im Training bei Benfica Lissabon
Gil Dias steht laut Informationen von Sky Sport kurz vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart. © IMAGO/Mario Vasa

VfB Stuttgart: Sportdirektor Wohlgemuth: „Haraguchi könnte ein Thema werden“

Update, 27. Januar, 20.23 Uhr: Sportdirektor Fabian Wohlgemuth kommentierte vor der Partie bei RB Leipzig am DAZN-Mikro die Gerüchte um Unions Haraguchi. Er sagte: „Haraguchi könnte ein Thema werden.“ Der VfB ist in der aktuellen Transferperiode noch auf der Suche nach einem Mittelfeldspieler, der den letzten Pass spielen kann.

Manager Fabian Wohlgemuth hat eine Partie seines SC Paderborn gesehen.
Fabian Wohlgemuth, Sportdirektor des VfB Stuttgart, sucht einen neuen Mittelfeldspieler für die Schwaben. © Ulrich Hufnagel/IMAGO

VfB Stuttgart verkauft Alexis Tibidi

Update, 27. Januar, 16.47 Uhr: Alexis Tibidi, der aktuell an den SCR Altach ausgeliehen ist, verlässt den VfB Stuttgart. Der 19-jährige Angreifer wechselt laut der Bild zum französischen Erstligisten ES Troyes. Demnach soll die Ablöse 2,6 Millionen Euro betragen, wovon 438.000 Euro nach Altach gehen.

VfB Stuttgart angeblich an Genki Haraguchi interessiert

Update, 27. Januar, 14.54 Uhr: Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg ist Genki Haraguchi ein „Top-Kandidat“ für den VfB für einen Transfer im Winter. Demnach haben die Verantwortlichen der Schwaben bereits Gespräche mit Union Berlin über einen Transfer geführt. Seinen Tweet rundet der Journalist mit der vielsagenden Nachricht „More to come. It‘s hot.“ ab.

Haraguchi spielt seit Sommer 2021 für Union Berlin und kommt in der laufenden Saison auf zehn Einsätze in der Bundesliga und sechs in der Europa League. Der 31-jährige Japaner ist im zentralen, offensiven Mittelfeld beheimatet.

Genki Haraguchi soll vor einem Transfer zum VfB stehen.
Genki Haraguchi soll vor einem Transfer zum VfB stehen. © IMAGO/nordphoto GmbH / Kokenge

VfB Stuttgart: Auch Mavropanos fällt gegen Leipzig aus

Update, 27. Januar, 9.38 Uhr: Gestern hatte VfB-Coach Bruno Labbadia noch gehofft, dass Konstantinos Mavropanos rechtzeitig fit wird für das Spiel gegen RB Leipzig (Freitag, 20.30 Uhr). Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, hat sich diese Hoffnung aber zerschlagen. Der Grieche soll die Reise zu den Sachsen erst gar nicht angetreten haben.

Mavropanos hatte sich bei einem Zusammenprall mit dem Hoffenheimer Ihlas Bebou ein dickes, blaues Auge zugezogen und musste anschließend mit einem Turban weiterspielen. „Dinos ist gestern gekommen und hat echt nichts mehr sehen können auf dem einen Auge“, sagte Labbadia am Donnerstag (26. Januar) bei der Pressekonferenz zum Spiel. Wer den Defensivspezialisten ersetzen soll, ist noch unklar. Eine denkbare Option wäre, dass Waldemar Anton in die Zentrale rutscht und Josha Vagnoman oder Pascal Stenzel die Position des Rechtsverteidigers übernehmen.

Konstantinos Mavropanos fällt für das Leipzig-Spiel aus. Waldemar Anton könnte ihn in der Innenverteidigung ersetzen.
Konstantinos Mavropanos fällt für das Leipzig-Spiel aus. Waldemar Anton könnte ihn in der Innenverteidigung ersetzen. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Wolfgang Frank

VfB Stuttgart: Silas und Tomas fallen für Leipzig-Spiel aus

Update, 26. Januar, 11.40 Uhr: Das Spiel des VfB am Dienstag (24. Januar) bei der TSG Hoffenheim hat seine Spuren hinterlassen. Neben dem gesperrten Naouirou Ahamada und den Langzeitverletzten Borna Sosa, Laurin Ulrich und Dan-Axel Zagadou muss Bruno Labbadia am Freitagabend bei RB Leipzig auch auf Tiago Tomas und Silas verzichten.

Tomas erlitt beim Spiel im Kraichgau einen Einriss in der Bauchmuskulatur und wird laut Labbadia mindestens drei Wochen fehlen. Auch der ebenfalls verletzungsbedingt vorzeitig ausgewechselte Silas wird den Schwaben in Leipzig nicht zur Verfügung stehen. Die Einblutung am Schienbein ist beim Offensivspieler „größer als erwartet“ und lässt einen Einsatz am Freitag nicht zu.

Noch dazu sind die Einsätze der beiden Innenverteidiger Hiroki Ito und Konstantinos Mavropanos fraglich. Während der Japaner Probleme mit seiner Wade hat, konnte Mavropanos laut Aussage von Labbadia am Mittwoch nach dem Zusammenstoß gegen die TSG auf einem Auge nichts sehen. Der Einsatz der beiden entscheidet sich im Laufe des Tages.

Zudem fällt auch weiterhin Tanguy Coulibaly weiterhin aus. Der Offensivspieler kämpft immer noch mit den Nachwirkungen einer Grippe.

Der Einsatz von Konstantinos Mavropanos ist für das Spiel am Freitag fraglich.
Der Einsatz von Konstantinos Mavropanos ist für das Spiel am Freitag fraglich. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

VfB Stuttgart: Kommt der norwegische Nationalspieler Vetlesen?

Update, 26. Januar, 9.54 Uhr: Bis Dienstagabend hat VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth noch Zeit, den Kader der Schwaben mit Neuzugängen zu verstärken oder durch Abgänge auszudünnen. Während der Abgang von Alexis Tibidi wohl bevorsteht, berichten mehrere norwegische Medien, dass der VfB offenbar an einer Verpflichtung von Hugo Vetlesen interessiert sein soll.

Der norwegische Nationalspieler steht noch bis zum 31. Dezember 2023 beim FK Bodö Glimt unter Vertrag. Der 22-jährige zentrale Mittelfeldspieler glänzte 2022 mit 28 Scorerpunkten (16 Tore, 12 Assists) in der norwegischen Eliteliga und war damit torgefährlichster Mittelfeldspieler. Laut dem kicker soll sich eine mögliche Ablösesumme auf rund zwei Millionen Euro belaufen.

Hugo Vetlesen soll das Interesse des VfB geweckt haben.
Hugo Vetlesen soll das Interesse des VfB geweckt haben. © IMAGO/Gonzales Photo/Jan-Erik Eriksen

VfB Stuttgart: Tibidi-Abgang steht bevor

Update, 25. Januar, 16.34 Uhr: Es verdichten sich die Anzeichen, dass Alexis Tibidi noch in der Winterpause zum Ligue-1-Klub ES Troyes AC wechselt. Wie der kicker berichtet, hat sich der VfB bereits mit dem SCR Altach, an den Tibidi derzeit ausgeliehen ist, über einen Transfer geeinigt. Nun müssen sich die Schwaben nur noch mit dem französischen Klub über die Ablösesumme einig werden. Laut dem Fachmagazin liegt diese zwischen zwei bis drei Millionen Euro.

Dabei würde aber nicht die gesamte Ablösesumme an den VfB fließen. 25 Prozent sollen aufgrund des vorzeitigen Leihabbruchs direkt an die Österreicher weitergehen.

Alexis Tibidi steht vor einer Rückkehr in seine Heimat
Alexis Tibidi steht vor einer Rückkehr in seine Heimat © IMAGO/Cathrin Müller

VfB Stuttgart vermeldet Verpflichtung von Jovan Milosevic

Update, 25. Januar, 14.26 Uhr: Das serbische Talent Jovan Milosevic schließt sich ab der kommenden Saison dem VfB Stuttgart an. Der 17 Jahre alte Stürmer spielte zuletzt in seiner Heimat beim FK Vojvodina Novi Sad und erhält bei den abstiegsbedrohten Schwaben einen Vertrag bis 30. Juni 2027, wie der Klub am Mittwoch mitteilte. Als Ablösesumme stehen Medienberichten zufolge rund 1,2 Millionen Euro im Raum.  

„Er bringt viele Eigenschaften mit, die ein Offensivspieler benötigt“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth über den Torschützenkönig der zurückliegenden U17-Europameisterschaft. „Wir werden Jovan beim VfB Schritt für Schritt in seiner weiteren Entwicklung begleiten und an die Anforderungen des Profifußballs heranführen.“

Milosevic selbst hatte bereits vor rund zwei Wochen den Wechsel zum VfB bestätigt. „Ich denke, dass die Bundesliga sehr gut für die Entwicklung junger Spieler ist und Stuttgart ist ein Verein, der mit jungen Spielern arbeitet und sie weiterverkauft“, hatte er in einem Interview des Internetportals Mozzart Sport gesagt. Es sei eine „gemeinsame Entscheidung“ der Familie gewesen, so Milosevic weiter. „Ich denke, dass es ein sehr guter Schritt für die Fortsetzung meiner Karriere ist, aber auch für etwas Größeres danach.“ (dpa)

Jovan Milosevic soll zum VfB Stuttgart wechseln.
Jovan Milosevic wechselt zum VfB Stuttgart. © IMAGO

Guilavogui-Wechsel zum VfB Stuttgart wohl endgültig geplatzt

Update, 25. Januar, 8.13 Uhr: Joshua Guilavogui bleibt beim VfL Wolfsburg und wird nicht zum VfB Stuttgart wechseln. Das machten Sportdirektor Marcel Schäfer und Trainer Niko Kovac nach dem 5:0-Sieg der Niedersachsen in der Fußball-Bundesliga am Dienstagabend bei Hertha BSC deutlich. „Ich möchte auch vieles, das geht auch nicht alles. Ich sehe im Moment keinen Grund, warum wir Joshua Guilavogui abgeben sollten“, sagte Schäfer. Der 32 Jahre alte Mittelfeldspieler, der bei Wolfsburg momentan kein Stammspieler ist, hatte seinen Wechselwunsch hinterlegt und stand offenbar kurz vor einem Transfer nach Stuttgart.

Einen Wechsel des Franzosen hatte auch Trainer Kovac abgelehnt. „Ich mache es mal ganz klar. Guila ist und wird weiter unser Spieler sein, bis zum Sommer“, sagte der VfL-Trainer. „Wir haben ja Ziele. Die nächsten Wochen werden sie ihn bei uns im Training sehen“, sagte Kovac. In Berlin war Guilavogui in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden. „Sobald es unruhig wird, ist seine Präsenz, seine Erfahrung wichtig. Das ist sportlich nicht zu diskutieren“, sagte Schäfer über Guilavogui, der seit 2014 beim VfL spielt und im Vorjahr an Girondins Bordeaux ausgeliehen war. (dpa)

Josuha Guilavogui
Wolfsburgs Josuha Guilavogui jubelt nach einem Tor. © Swen Pförtner/dpa

VfB Stuttgart: So ist der Stand bei Silas und Tiago Tomas

Update, 24. Januar, 23.29 Uhr: Neben dem Last-Minute-Schock beim 2:2 gegen die TSG Hoffenheim sorgt sich der VfB Stuttgart um Tiago Tomas und Silas, die beide angeschlagen ausgewechselten wurden. Tomas hatte einen Schlag auf die Hüfte abbekommen, bei Silas zwickte schon in der Pause die Wade. Laut Coach Bruno Labbadia sollen aber – Stand jetzt – beide für die Partie gegen RB Leipzig am Freitag (27. Januar) einsatzfähig sein.

VfB-Star Silas musste gegen die TSG Hoffenheim verletzt ausgewechselt werden.
VfB-Star Silas musste gegen die TSG Hoffenheim verletzt ausgewechselt werden. © Julia Rahn/IMAGO

VfB Stuttgart: Ahamada bei Crystal Palace im Gespräch

Update, 24. Januar, 11.45 Uhr: Laut Medienberichten ist ein Wechsel von VfB-Mittelfeldtalent Naouirou Ahmada nach England zu Crystal Palace im Gespräch. Wie Foot Mercato aus Frankreich und das englische Portal The Athletic berichten, soll es sogar bereits eine Einigung zwischen dem VfB Stuttgart und dem Club aus der Premier League geben.

Crystal Palace suche im aktuellen Transferfenster nach einem Rechtsverteidiger, einem zentralen Mittelfeldspieler sowie einem Stürmer, heißt es. Ahmada soll demnach den Vorstellungen des Clubs entsprechen und könnte zu einer Alternative für Chelsea-Eigengewächs Conor Gallagher werden. Gallagher lief schon in der vergangenen Saison leihweise für die Eagles auf, wie transfermarkt.de schreibt.

VfB Stuttgart: Tibidi-Verkauf könnte bei Guilavogui-Transfer helfen

Update, 23. Januar, 14.35 Uhr: Der franzöische Erstligist ES Troyes soll an Stuttgarts Alexis Tibidi interessiert sein. Das berichtet der kicker. Aktuell ist der 19-Jährige noch nach Österreich zum SCR Altach ausgeliehen und machte beim Klub von Miroslav Klose durchaus auf sich aufmerksam. Es soll eine Ablöse von zwei bis drei Millionen Euro im Raum stehen, die dem VfB beim anstehenden Guilavogui-Transfer helfen könnten. Allerdings müsste sich Stuttgart auch erstmal mit Altach auf einen Leihabbruch verständigen.

VfB-Leihspieler Alexis Tibidi jubelt zuletzt häufiger im Trikot vom SCR Altach.
VfB-Leihspieler Alexis Tibidi jubelt schon häufiger im Trikot vom SCR Altach. © Rinderer /Eibner-Pressefoto/IMAGO

VfB Stuttgart: Vorwurf der Veruntreuung gegen VfB-Spitze – Präsidium wehrt sich

Update, 20. Januar, 10 Uhr: Der VfB Stuttgart kommt weiter nicht zur Ruhe. Wie die Stuttgarter Zeitung am Donnerstag (19. Juli) berichtete, wurde gegen das VfB-Präsidium um Claus Vogt, Rainer Adrion und Christian Riethmüller Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Untersucht wird der Vorwurf der möglichen Veruntreuung von Vereinsgeldern im Zusammenhang mit dem eventuellen Satzungsverstoß des Vereinsbeirats Marc Nicolai Schlecht.

Der 48-Jährige war eine Zeit lang als Teamarzt für die Frauenfußballabteilung des VfB tätig, die im Juli 2022 vom VfB e.V. in die VfB AG ausgegliedert wurde. Laut Satzung des VfB ist es aber nicht erlaubt, gleichzeitig ehrenamtlich in einem Vereinsgremium aktiv zu sein und Geld von der AG zu erhalten.

Das VfB-Präsidium reagierte auf die Medienberichte mit folgender Stellungnahme: „Weder eine Anzeige noch eine Ermittlungsanfrage der Staatsanwaltschaft ist beim VfB Stuttgart eingegangen. Zu einer Strafanzeige, die wir inhaltlich nicht kennen, können wir uns nachvollziehbarerweise nicht äußern. Sollte es dabei jedoch, wie in den Medien vermutet wird, um den Vorwurf gehen, das Präsidium habe zum Schaden des e.V. Leistungen von Marc Nicolai Schlecht als Mannschaftsarzt durch den e.V. bezahlt, obwohl er eigentlich für die AG tätig gewesen sei, dann weisen wir diesen Vorwurf vollumfänglich zurück.“

Rainer Adrion (li.) und Claus Vogt (re.) sehe sich dem Vorwurf der Veruntreuung von Vereinsgeldern ausgesetzt.
Rainer Adrion (li.) und Claus Vogt (re.) sehe sich dem Vorwurf der Veruntreuung von Vereinsgeldern ausgesetzt. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

„Müssen von Tag zu Tag schauen“ - Labbadia bremst Hoffnungen auf schnelles Sosa-Comeback

Update, 19. Januar, 12.39 Uhr: Wie erwartet werden Borna Sosa, Dan-Axel Zagadou und Laurin Ulrich Labbadia dem VfB am Samstag gegen Mainz nicht zur Verfügung stehen. Das bestätigte Bruno Labbadia bei der Pressekonferenz vor dem Jahresauftakt. „Bei Borna ist es so, dass das Reha-Programm erfolgreich war, aber ich ihn noch nicht so gut kenne, dass ich einschätzen kann, wann er der Mannschaft helfen kann. Da müssen wir von Tag zu Tag schauen“, sagte Labbadia.

Bei Zagadou lobte der VfB-Trainer die Einstellung des Spielers: „Für Axel war es das Beste, dass er nach seiner Verletzung im Trainingslager geblieben ist. Wir hatten vor Ort die besten Möglichkeiten, ihn zu therapieren. Axel ist sehr professionell und nimmt alles an. Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir ihn hier fit halten können.“ Wie lange der Innenverteidiger nach seinem Bänderriss letztendlich ausfalle, wollte Labbadia nicht prognostizieren.

Auch Youngster Laurin Ulrich ist noch keine Option für Labbadia am Samstag. Der 17-Jährige konnte aufgrund eines grippalen Infekts noch keine einzige Trainingseinheit unter Labbadia absolvieren. Zumindest sein Kader-Comeback dürfte Chris Führich gegen Mainz 05 feiern. „Es ist sehr schade, dass Chris bislang nur wenige Einheiten absolvieren konnte. Er ist ein hoch veranlagter Spieler, aber derzeit noch nicht in der Verfassung, in der wir ihn haben wollen. Für den Kader am Samstag ist er aber eine Option.“

Borna Sosa muss sich weiter gedulden.
Borna Sosa muss sich weiter gedulden. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

VfB Stuttgart: „Aktuell steht nichts im Raum“ – Sportdirektor Wohlgemuth geht von Sosa-Verbleib aus

Update, 18. Januar, 16.12 Uhr: Sportdirektor Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart geht davon aus, dass Borna Sosa auch in der am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05 beginnenden Rest-Saison weiter für Stuttgart auflaufen wird. „Es verdichtet sich kein Gerücht“, sagte Wohlgemuth über den Kroaten, der am Dienstag ins individuelle Training eingestiegen ist.

„Wenn sich bis zum Transferschluss ein konkretes Angebot ergibt, das einen wirtschaftlichen Gegenwert darstellt, dann werden wir uns damit beschäftigen. Aber aktuell steht da gar nichts im Raum.“ Beim Jahresauftakt gegen den FSV Mainz 05 (Samstag, 15.30 Uhr) wird Sosa dem VfB allerdings noch fehlen. Der Kroate ist erst am Dienstag (17. Januar) wieder in ein individuelles Trainingsprogramm am VfB-Trainingsgelände eingestiegen, nachdem der Linksverteidiger seit der WM in Katar über Adduktorenprobleme geklagt hatte. (dpa)

Borna Sosa wird dem VfB wohl auch in der Rückrunde erhalten bleiben.
Borna Sosa wird dem VfB wohl auch in der Rückrunde erhalten bleiben. © IMAGO/Julia Rahn

Guilavogui erhält keine Freigabe für VfB

Update, 18. Januar, 12.40 Uhr: Sportdirektor Fabian Wohlgemuth vom VfB Stuttgart sieht kaum noch Chancen, Mittelfeldspieler Joshua Guilavogui vom Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg an den Neckar zu lotsen. „An seinem Status hat sich nichts verändert. Er ist beim VfL Wolfsburg unter Vertrag und hat aktuell auch keine Freigabe“, sagte Wohlgemuth in einem Interview des Fernsehsenders Sky. „Da sind so ein paar Nebelkerzen unterwegs, aber keine davon ist bei uns angekommen und es gehört auch zum Respekt gegenüber dem VfL Wolfsburg, dass wir uns zu dem Thema nicht weiter äußern, solange keine grundlegende Gesprächsbereitschaft besteht.“

Der 43 Jahre alte Nachfolger von Sven Mislintat meinte aber auch, dass Guilavogui der jungen VfB-Mannschaft gut zu Gesicht stehen würde. „Zur Mangelware unserer Mannschaft gehören Erfahrung, innere Führung und mentale Stabilität und in der Hinsicht ist Josh Guilavogui ein sehr, sehr interessanter Spieler für uns“, sagte Wohlgemuth. (dpa)

Joshua Guilavogui wechselt wohl nicht zum VfB Stuttgart und bleibt Wolfsburg erhalten.
Joshua Guilavogui wechselt wohl nicht zum VfB Stuttgart und bleibt Wolfsburg erhalten. © IMAGO/Guenter Schiffmann

Milosevic entscheidet sich für Stuttgart, doch der VfB bestätigt Wechsel nicht

Update, 17. Januar, 17 Uhr: Der 17 Jahre alte Jovan Milosevic wird sich im Sommer nach eigener Aussage dem Bundesligisten VfB Stuttgart anschließen. Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagnachmittag bestätigten die Schwaben den Transfer des Serben nicht. Angreifer Milosevic spielt derzeit in seiner Heimat für den Erstligisten FK Vojvodina. Medienberichten zufolge soll er einen Vertrag beim VfB bis zum 30. Juni 2027 erhalten. Als Ablösesumme stehen rund 1,2 Millionen Euro im Raum. 

„Ich denke, dass die Bundesliga sehr gut für die Entwicklung junger Spieler ist und Stuttgart ist ein Verein, der mit jungen Spielern arbeitet und sie weiterverkauft“, sagte Milosevic in einem Interview des Internetportals Mozzart Sport. Es sei eine „gemeinsame Entscheidung“ der Familie gewesen, so Milosevic. „Ich denke, dass es ein sehr guter Schritt für die Fortsetzung meiner Karriere ist, aber auch für etwas Größeres danach.“ (dpa)

Jovan Milosevic soll zum VfB Stuttgart wechseln.
Jovan Milosevic wechselt zum VfB Stuttgart. © IMAGO

Schosser und Bizer ziehen sich aus VfB-Vereinsbeirat zurück

Update, 17. Januar, 16.41 Uhr: Susanne Schosser und Martin Bizer haben ihren sofortigen Rückzug aus dem Vereinsbeirat des VfB Stuttgart erklärt. Darüber sollen die Gremien des schwäbischen Traditionsvereins am Dienstag (17. Januar) informiert worden sein. Die Rücktrittsschreiben von Schosser und Bizer, die im Sommer 2021 gewählt wurden, liegen der Deutschen Presse-Agentur vor. 

Somit besteht der Vereinsbeirat wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel des VfB am Samstag gegen den FSV Mainz 05 (15.30 Uhr/Sky) aktuell nur noch aus sieben Personen. Schosser und Bizer kritisieren unter anderem die Gremienarbeit sowie die ihren Ansichten nach mangelnde Transparenz im Verein. (dpa)

Susanne Schosser und Martin Bizer haben ihren sofortigen Rückzug aus dem Vereinsbeirat des VfB Stuttgart erklärt.
Susanne Schosser und Martin Bizer haben ihren sofortigen Rückzug aus dem Vereinsbeirat des VfB Stuttgart erklärt. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Herbert Rudel

Update, 16. Januar, 10.04 Uhr: Große Ehre für VfB-Angreifer Alou Kuol. Der 21-jährige Stürmer der Regionalliga-Mannschaft, der auch am Trainingslager in Marbella teilnahm, wurde für den Puskás-Award nominiert, eine der größten Individualauszeichnungen im Fußball. Jährlich vergibt die FIFA den Preis an den Spieler oder die Spielerin, die in der vergangenen Saison das ästhetischste oder schönste Tor erzielt hat.

Kuol traf beim U23-Asien-Cup Anfang Juni für die australische Nationalmannschaft per spektakulärem „Scorpion Kick“, also mit der Hacke hinter dem Körper, zum 1:0 gegen den Irak. Das Video des Treffers ging daraufhin in den sozialen Netzwerken viral. Kuol ist jetzt einer von elf Nominierten aus Frauen- und Männerfußball. Die Konkurrenz kann sich mit Weltstars wie Kylian Mbappe, Mario Balotelli, Theo Hernandez, Richarlison oder Dimitri Payet durchaus sehen lassen.

Alou Kuol ist für den Puskás-Award nominiert.
Alou Kuol ist für den Puskás-Award nominiert. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

Update, 9. Januar, 16.35 Uhr: Nach einer Meinungsverschiedenheit hat VfB-Trainer Bruno Labbadia seinen Mittelfeldspieler Tanguy Coulibaly vorzeitig vom Trainingsplatz geschickt. Grund war eine Abseitsentscheidung des Trainerteams des VfB Stuttgart in der Vormittagseinheit im Trainingslager in Marbella, mit der Coulibaly nicht einverstanden gewesen sein soll. Der Bundesligist bestätigte den Vorfall am Montag (9. Januar). „Ab und an ist es wichtig, klar die Richtung vorzugeben. Aber das ist alles kein Drama, Reibung gehört dazu“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Weitere Sanktionen hat der 21-jährige Coulibaly nicht zu befürchten. Am Nachmittag hatten die Profis frei. (dpa)

Tanguy Coulibaly vom VfB Stuttgart steht im Testspiel gegen den FC Sion auf dem Platz.
Im Testspiel gegen den FC Sion bekommt VfB-Profi Tanguy Coulibaly Einsatzzeit. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Update, 7. Januar, 20.30 Uhr: Wie der VfB am Abend mitteilte, hat sich Dan-Axel Zagadou einen doppelten Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Wie lange er voraussichtlich ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der französische Innenverteidiger wird vorerst bei seinen Mannschaftskollegen in Marbella bleiben.

Update, 7. Januar, 17.26 Uhr: Nach einem unglücklichen Zweikampf musste Dan-Axel Zagadou am Samstag (7. Januar) die Nachmittagseinheit im Trainingslager in Marbella abbrechen. Tanguy Coulibaly war in einem Trainingsspiel in den Strafraum gestürmt und legte sich dabei den Ball zu weit vor. Als er dennoch versuchte, die Kugel zu erreichen, erwischte er den verteidigenden Zagadou am rechten Fuß. Der Defensivspieler schrie vor Schmerzen auf und wurde zunächst auf dem Platz behandelt. Anschließend humpelte er mithilfe der Betreuer vom Platz und wurde ins Hotel gefahren.

VfB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou wird stützend vom Platz gebracht.
VfB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou wird stützend vom Platz gebracht. © Niklas Noack/BW24

Update, 7. Januar, 12.35 Uhr: Nach zuletzt zwei Operationen (Schlüsselbein, Überbein am Fuß) hatte Chris Führich im Trainingslager des VfB Stuttgart zunächst individuell trainiert. Doch der Mittelfeldspieler fühlt sich immer besser, sodass er bei der Einheit am Samstagmorgen (7. Januar) voll mitmischen konnte. Auch, weil es sich um körperkontaktarme Übungen handelte. Ob Führich für intensivere Einheiten bereit ist, bleibt abzuwarten.

Konstantinos Mavropanos, der in den vergangenen Tagen mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte, konnte zum wiederholten Male voll mittrainieren. Ebenso stand Atakan Karazor auf dem Trainingsplatz in Marbella, der bei seiner Ankunft über Beschwerden an der Achillessehne klagte und am Freitag (6. Januar) nur eine Laufeinheit absolvierte.

Josha Vagnoman, Alou Kuol und Luca Pfeiffer trainierten am Samstagmorgen individuell.

Zuletzt trainierte Chris Führich vom VfB Stuttgart im Trainingslager in Marbella noch individuell.
Trainierte zuletzt noch individuell: VfB-Mittelfeldspieler Chris Führich. © IMAGO

Update, 5. Januar, 16.28 Uhr: Das 17 Jahre alte Mittelfeld-Talent Laurin Ulrich ist wegen eines grippalen Infekts vorzeitig aus dem VfB-Trainingslager abgereist. Das bestätigte ein Klubsprecher am Donnerstag. Die abstiegsbedrohten Schwaben bereiten sich im spanischen Marbella noch bis zum 13. Januar auf die verbleibenden Saisonspiele vor. Am Sonntag bestreiten sie einen Test gegen den FC Sion aus der Schweiz.

Laurin Ulrich (17). 2022 wechselte Ulrich aus der U17 Mannschaft von Stuttgart in die erste Mannschaft der Herren.
Laurin Ulrich musste krankheitsbedingt das VfB-Trainingslager in Marbella verlassen. © IMAGO

Früherer Stuttgarter Interimstrainer Wimmer übernimmt Austria Wien

Update, 3. Januar, 14.22 Uhr: VfB Stuttgarts früherer Co- und Interimstrainer Michael Wimmer übernimmt den österreichischen Bundesligisten Austria Wien. Der 42-Jährige tritt die Nachfolge von Manfred Schmid an, wie die Austria am Dienstag mitteilte. „Ich stehe für einen mutigen, für einen frechen Fußball. Für einen Fußball, der aktiv ist, der zielstrebig sein soll“, sagte Wimmer.

Beim VfB stand Wimmer nach der Trennung von Pellegrino Matarazzo für sieben Spiele in der Verantwortung. Die Stuttgarter Verantwortlichen entschieden sich jedoch, Bruno Labbadia als neuen Cheftrainer zu präsentieren. Wimmer verließ den VfB und bekundete frühzeitig das Interesse, künftig als hauptverantwortlicher Coach zu arbeiten.

VfB-Interimstrainer Michael Wimmer muss gegen Borussia Mönchengladbach die Abwehr umbauen.
Bekommt bei Austria Wien seine Chance als Chef: Ex-VfB-Interimstrainer Michael Wimmer. © BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl/IMAGO

VfB-Coach Labbadia kann im Trainingslager mit allen Profis arbeiten – Silas verlängert

Update, 2. Januar, 8.52 Uhr: Im Trainingslager des VfB Stuttgart kann der neue Cheftrainer Bruno Labbadia mit allen Spielern planen. Auch Atakan Karazor, der zuletzt das Training wegen leichten Beschwerden an der Achillessehne vorzeitig beendet hatte, und Chris Führich werden die Reise ins spanischen Marbella antreten. Dort bereiten sich die abstiegsbedrohten Schwaben ab Montag auf die restliche Saison in der Bundesliga vor. 

Führich, der die WM-Pause für zwei Operationen genutzt hatte, soll Schritt für Schritt herangeführt werden. Wann Borna Sosa, der mit Kroatien bei der WM in Katar den dritten Platz belegt hatte, wieder zur Mannschaft stoßen wird, ist noch unklar. Man befinde sich im Austausch, hieß es vonseiten des Klubs. 

Im Trainingslager stehen unter anderem zwei Testspiele gegen den FC Sion aus der Schweiz (8. Januar) und den tschechischen Verein Sparta Prag (12. Januar) auf dem Programm. Am 13. Januar geht es zurück nach Deutschland, ehe am 21. Januar mit dem Duell mit dem FSV Mainz 05 das erste Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr ansteht.

Des Weiteren teilte der VfB mit, dass der ursprünglich im Sommer 2024 auslaufende Vertrag von Silas Katompa Mvumpa vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert wurde.

Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart steht auf dem Trainingsplatz.
VfB-Coach Bruno Labbadia stehen im Trainingslager in Marbella alle Profis zur Verfügung. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel/IMAGO

VfB Stuttgart verleiht Klimowicz nach Mexiko weiter

Der VfB Stuttgart beendet die Leihe von Mateo Klimowicz zum Zweitligisten Arminia Bielefeld und gibt den U21-Europameister stattdessen nach Mexiko ab. Der Offensivmann wird für ein Jahr an den Erstliga-Klub Atlético San Luis ausgeliehen. Das teilten die Schwaben am Donnerstagabend (29. Dezember) mit. Der Vertrag des 22-Jährigen beim abstiegsgefährdeten Bundesligisten gilt noch bis 30. Juni 2025.

Klimowicz war 2019 aus Argentinien nach Stuttgart gewechselt, konnte sich dort aber nicht nachhaltig für einen Stammplatz empfehlen. Im Sommer wurde er - ursprünglich für die ganze Saison - nach Bielefeld verliehen. Doch auch bei der Arminia brachte es der Sohn des Ex-Bundesliga-Stürmers Diego Klimowicz in der Hinrunde nur auf fünf Liga-Teileinsätze.

„Für Mateo ging es in erster Linie um Wettkampfpraxis“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. „Mit Atlético San Luis haben wir eine sehr gute Lösung gefunden. Wir sind davon überzeugt, dass sich Mateo dort schnell akklimatisieren und die Gelegenheit erhalten wird, einen weiteren wichtigen Schritt in seiner sportlichen Entwicklung zu machen.“ (dpa)

Ex-VfB-Profi Mateo Klimowicz ist auch in Bielefeld noch nicht der Durchbruch gelungen.
Mateo Klimowicz (r.) probiert jetzt in Mexiko sein Glück. © Heiko Becker/IMAGO

Mateo Klimowicz macht wohl den Abflug nach Mexiko

Update, 29. Dezember, 9.05 Uhr: Mateo Klimowicz scheint auf der Suche nach einem neuen Klub fündig geworden zu sein. So soll der gebürtige Argentinier vor einer weiteren Leihe zum mexikanischen Erstligisten Atlético San Luis stehen. Dies berichtet das mexikanische Nachrichtenportal am. Der Klub hat demnach eine Kaufoption. Aktuell ist der Mittelfeldspieler noch zu Arminia Bielefeld ausgeliehen, doch die Ostwestfalen wollen die Leihe vorzeitig beenden, was dem VfB entgegenkommt. Denn die Schwaben hatten sich deutlich mehr Spielzeit für Klimowicz erhofft.

Mateo Klimowicz, ausgeliehen vom VfB Stuttgart zu Arminia Bielefeld, steht im DFB-Pokal auf dem Platz.
Der nach Bielefeld ausgeliehene Mateo Klimowicz (l.) hat wohl keine Zukunft mehr beim VfB Stuttgart. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

Neuer Klub für Mateo Klimowicz gesucht

Update, 28. Dezember, 16.38 Uhr: Mateo Klimowicz kann sich bei seinem Leihklub, dem Zweitligisten Arminia Bielefeld, nicht durchsetzen. Beim Tabellensechzehnten reichte es für den Dribbelkünstler für nur magere sechs Kurzeinsätze, weshalb die Arminia sowie der VfB das Leihgeschäft vorzeitig beenden wollen. Das berichtete die Bild. Klimowicz soll allerdings nicht dauerhaft nach Stuttgart zurückkehren, vielmehr suchen die Schwaben bereits nach einem neuen Klub für den Mittelfeldspieler. VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte gegenüber dem Boulevardblatt: „Es ist richtig, wir sind im Interesse der sportlichen Entwicklung von Mateo Klimowicz in Gesprächen. Es geht um eine Alternative zu der mit Arminia Bielefeld bestehenden Leihvereinbarung. Dabei sind wir auf dem Weg zur Zielgeraden.“

VfB Stuttgart: Silas Katompa Mvumpa steht kurz vor einer Vertragsverlängerung

Update, 21. Dezember, 16.31 Uhr: VfB-Star Silas fühlt sich in Stuttgart pudelwohl und steht kurz davor, seinen 2024 auslaufenden Vertrag bis 2026 zu verlängern. Damit soll er laut Bild zu einem der Top-Verdiener bei den Schwaben aufsteigen. Allerdings kommt er dem VfB hinsichtlich eines Details entgegen. Silas-Berater Mehmet Eser verriet gegenüber dem Boulevardblatt: „Wir wollen keine Ausstiegsklausel.“ 

Neben der Silas-Verlängerung arbeitet VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth außerdem an einer Neuverpflichtung. Denn die Schwaben würden nach übereinstimmenden Medienberichten gerne den 17-jährigen Jovan Milosevic vom serbischen Erstligisten FK Vojvodina an den Neckar lotsen. Der Youngster, an dessen Verpflichtung schon Stuttgarts Ex-Kaderplaner Sven Mislintat arbeitete, gilt als wuchtiger Stürmer und als großes Talent.

VfB-Verteidiger Vagnoman trainiert individuell, Mavropanos im Kraftraum

Update, 20. Dezember, 9.05 Uhr: Der angeschlagene Außenverteidiger Josha Vagnoman hat beim VfB Stuttgart am Montag (19. Dezember) zumindest individuell wieder auf dem Platz trainiert. Abwehrspieler Konstantinos Mavropanos arbeitete laut Klubangaben im Kraftraum. Das Duo hatte dem Fußball-Bundesligisten im Testspiel gegen den FC Luzern (0:3) am vergangenen Freitag gefehlt - Vagnoman wegen Mittelfuß-, Mavropanos wegen Adduktorenproblemen.

Offensivmann Chris Führich, der sich während der WM-Pause zwei Operationen unterzogen hat, fehlt weiterhin. Wann der neue VfB-Coach Bruno Labbadia die WM-Teilnehmer Wataru Endo, Hiroki Ito und Borna Sosa im Mannschaftstraining zurück begrüßen darf, ist noch offen. (dpa)

VfB verliert erstes Testspiel unter Labbadia deutlich

Update, 16. Dezember, 13.42 Uhr: Der VfB Stuttgart hat im ersten Testspiel unter seinem neuen Trainer Bruno Labbadia eine klare Niederlage kassiert. Die Schwaben unterlagen dem Schweizer Erstliga-Verein FC Luzern am Freitag 0:3 (0:1). Asumah Abubakar brachte die Gäste im kleinen Robert-Schlienz-Stadion auf dem Stuttgarter Klubgelände in der 31. Minute in Führung. Das Tor wurde begünstigt durch einen Fehler von VfB-Keeper Florian Müller. Außerdem trafen Sofyan Chader (54.) und Thibault Klidjé (75.).

Labbadia, der am Montag vergangener Woche offiziell als neuer Coach der abstiegsgefährdeten Stuttgarter vorgestellt worden war und einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025 unterschrieben hat, ließ sein Team in einer 4-1-4-1-Formation auflaufen. Außer den WM-Teilnehmern Wataru Endo, Hiroki Ito und Borna Sosa fehlten auch die angeschlagenen beziehungsweise kranken Josha Vagnoman, Konstantinos Mavropanos, Chris Führich, Laurin Ulrich und Samuele di Benedetto.

In der ersten Halbzeit gab es auf beiden Seiten kaum Chancen. Die beste für den VfB vergab Verteidiger Dan-Axel Zagadou, der per Kopf die Latte traf (40.). Auch im zweiten Durchgang wurden die Hausherren nur einmal durch Stürmer Luca Pfeiffer gefährlich.

VfB Stuttgart: Silas-Entscheidung soll bald fallen

Update, 16. Dezember, 13.42 Uhr: Die Entscheidung über die mögliche Vertragsverlängerung von Silas Katompa Mvumpa beim VfB Stuttgart soll Medienberichten zufolge demnächst fallen. Wie die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten sowie die Bild-Zeitung am Donnerstag (15. Dezember) berichteten, sollen die Gespräche über einen Vertrag bis 2026 spätestens Anfang Januar beendet werden.

Vom 6. bis 13. Januar ist der schwäbische Bundesligist im Trainingslager in Marbella. Der neue Sportdirektor Fabian Wohlgemuth hatte am Montag (12. Dezember) erklärt, dass die Verhandlungen mit Silas eine „hohe Priorität“ haben. Der Offensivspieler ist seit 2019 beim VfB, sein derzeitiger Vertrag läuft im Sommer 2024 aus.

Weiterhin beschäftigt Silas das Verfahren wegen seines Identitätsschwindels. Für den vergangenen Mittwoch (14. Dezember) war eine Verhandlung angesetzt, die vom Stuttgarter Amtsgericht jedoch verschoben wurde. Der neue Termin soll laut Bild im Februar sein.

Ömer Beyaz vorerst zurück beim VfB Stuttgart

Update, 13. Dezember, 9.18 Uhr: Rückkehrer Bruno Labbadia hat am Montagnachmittag (12. Dezember) seine erste öffentliche Einheit als neuer Trainer des VfB Stuttgart geleitet. Rund 100 Fans beobachteten das Treiben auf dem Rasen, bei dem drei Torhüter und 19 Feldspieler dabei waren. Neben den japanischen WM-Teilnehmern Wataru Endo und Hiroki Ito sowie Borna Sosa, der mit Kroatien beim Turnier in Katar im Halbfinale am Dienstag auf Argentinien trifft, fehlten auch der angeschlagene Josha Vagnoman und Silas Katompa Mvumpa wegen eines privaten Termins. Auch Chris Führich war infolge einer geplanten Operation bei der rund 90-minütigen Einheit wie erwartet nicht dabei.

Mit auf dem Platz stand der aktuell an den Zweitligisten 1. FC Magdeburg verliehene Ömer Beyaz. Die Zukunft des 19 Jahre alten Offensivtalents ist noch ungeklärt. Der neue VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth erklärte, dass man überlege, den Türken zurückzuholen beziehungsweise weiterzuverleihen.

Labbadia war bereits von Dezember 2010 bis August 2013 Trainer des VfB. Der 56-Jährige soll die Schwaben vor dem erneuten Abstieg bewahren. Für die kommenden Tage hat er viele Gespräche mit den Spielern angekündigt - auch eines mit Kapitän Endo, der nach dem WM-Aus mit Japan schon wieder in Stuttgart ist. (dpa)

VfB Stuttgart: Labbadia will die Mannschaft auf Linie bekommen, Neuverpflichtungen sind möglich

Update, 12. Dezember, 14.22 Uhr: Beim VfB Stuttgart wurde am Montag (12. Dezember) der neue Sportdirektor Fabian Wohlgemuth und Trainer Bruno Labbadia vorgestellt. Die beiden blickten dem Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, positiv entgegen, legten aber dennoch Wert darauf, dass in der aktuellen Winterpause viel Arbeit bevorsteht. Auch mögliche Neuverpflichtungen wollten die Verantwortlichen nicht ausschließen, jedoch betonten Labbadia sowie Wohlgemuth, sich erstmal ein Überblick verschaffen zu wollen.

Wohlgemuth: „Die individuelle Qualität im Kader ist sehr gut. Man hat zuletzt in einzelnen Spielphasen einen Aufwärtstrend gesehen und dass eine mannschaftliche Geschlossenheit vorhanden ist. Ich glaube, dass man einfach mit mehr Konstanz und mehr Stabilität die nächsten Spiele angehen sollte und dann werden wir erfolgreich Fußball spielen. Der Reflex, in die erste Schublade zu greifen, wir müssen was am Kader machen, der kommt zu diesem Zeitpunkt zu früh. Ich glaube, dass wir erstmal darüber nachdenken sollten, wie wir unsere Herangehensweise verändern. Es ist ein neuer Trainer, ein neuer Sportdirektor da. Die alten Mechanismen werden möglicherweise abgelegt. Dann schauen wir mal, wie die neuen Herangehensweisen greifen. Dann können wir uns damit beschäftigen, ob wir tatsächlich was am Kader verändern müssen. Dafür haben wir aber noch ein bisschen Zeit.“

Labbadia müsse derweil erstmal schauen, wo es „hakt“: „Aus der Ferne habe ich ein Bild und sehe gewisse Dinge, wo man schauen muss, wie man das gelöst bekommt. Da will ich mir aber erstmal einen Überblick verschaffen. In den nächsten 14 Tage will ich ein Gefühl dafür bekommen, wie die Mischung passt.“

Grundsätzlich sei der neue Trainer aber ein Fan davon, sich nicht mit potenziellen Neuen zu beschäftigen, sondern mit den Spielern, die bereits beim VfB unter Vertrag stehen. Er wolle die Mannschaft, auf eine Linie bekommen.

Fraglich ist sowieso, ob sich Stuttgart überhaupt leisten kann, auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. Immerhin sind die Schwaben finanziell angeschlagen. Vorstandschef Alexander Wehrle sagte jedoch, man könne über Investitionen in die Mannschaft diskutieren, wenn es notwendig sein sollte. Viel Geld würde vor allem der drohende Abstieg kosten. 40 Millionen Euro, rechnete der Vorstandsboss vor. Was VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth zum Thema Winter-Transfers sagte, darüber berichtete HEIDELBERG24.

Bruno Labbadia, Alexander Wehrle und Fabian Wohlgemuth auf der Pressekonferenz des VfB Stuttgart
Der neue Cheftrainer Bruno Labbadia, VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle und der neue Sportdirektor Fabian Wohlgemuth bei der Pressekonferenz. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

VfB Stuttgart startet mit Labbadia in die Wintervorbereitung

Update, 12. Dezember, 8.53 Uhr: Der VfB Stuttgart startet am Montag (12. Dezember) mit dem neuen Trainer Bruno Labbadia in die Vorbereitung auf die restliche Spielzeit in der Bundesliga. Labbadia erwartet die Mannschaft um 15 Uhr erstmals zum Training auf dem Platz. Fehlen wird der Mittelfeldspieler Chris Führich. Der 24-Jährige muss nach einem operativen Eingriff am Schlüsselbein noch pausieren.

Neben dem Offensivspieler muss Labbadia vorerst noch auf die WM-Teilnehmer Borna Sosa, Kapitän Wataru Endo und Hiroki Ito verzichten. Sosa trifft mit der Nationalmannschaft Kroatiens am Dienstag (13. Dezember) im Halbfinale in Katar auf Argentinien. Endo und Ito haben nach dem Achtelfinal-Aus Japans gegen die Kroaten noch Urlaub. 

Das erste Bundesliga-Spiel unter Labbadia steht am 21. Januar zu Hause in der Liga gegen den 1. FSV Mainz 05 an. Der frühere Nationalstürmer arbeitete bereits von Dezember 2010 bis August 2013 für den VfB. Die Stuttgarter verpflichteten den 56-Jährigen als Nachfolger von Pellegrino Matarazzo, der im Oktober freigestellt wurde. (dpa)

Buchwald setzt auf mehr Ruhe beim VfB Stuttgart mit Fabian Wohlgemuth

Update, 7. Dezember, 10 Uhr: Ex-Weltmeister Guido Buchwald sieht die eher zurückhaltende Art des neuen VfB-Sportdirektors Fabian Wohlgemuth positiv. „Was mir unheimlich gefallen hat, dass er sich dort, wo er gearbeitet hat, nie in den Vordergrund gestellt hat, aber immer erfolgreich gearbeitet hat“, sagte der Ehrenspielführer des VfB Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur.

Er kenne Wohlgemuth noch nicht persönlich, glaube aber, dass er ein „Teamplayer“ sei, sagte der 61-Jährige, der die Arbeit von dessen Vorgänger Sven Mislintat bereits mehrfach kritisiert hatte.

Wohlgemuth wechselte vom Zweitligisten SC Paderborn als Nachfolger von Mislintat zum schwäbischen Erstligisten. Als neuer Trainer soll der am Montag verpflichtete Bruno Labbadia den Tabellen-16. vor dem Abstieg bewahren. „Er muss erst mal eine gewisse Hierarchie in das Team bringen“, sagte Buchwald: „Vielleicht muss er auch den Kader verschlanken.“ 

Buchwald glaubt, dass es mit den beiden neuen Führungskräften in naher Zukunft keine „Querelen“ mehr geben wird. „Es müssen gemeinsame Entscheidungen her. Das ist die Basis, um wieder erfolgreich Fußball spielen zu können“, sagte er.

Michael Wimmer verlässt den VfB Stuttgart

Update, 5. Dezember, 17.32 Uhr: Michael Wimmer verabschiedet sich vom VfB Stuttgart, nachdem die Schwaben die Verpflichtung von Bruno Labbadia als Cheftrainer bekannt gegeben hatten. Der bisherige Interimscoach ließ in einer Pressemitteilung verkünden, er wolle selbst weiter in der ersten Reihe arbeiten: „Für mich ist jetzt der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu gehen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es waren ereignis- und lehrreiche Jahre beim VfB, nach denen ich mich nun bereit fühle, dauerhaft als Cheftrainer zu arbeiten.“ 

Wimmer arbeitete beim VfB zunächst als Co-Trainer an der Seite von Tim Walter, dann von Pellegrino Matarazzo. Als letzterer entlassen wurde, übernahm Wimmer die Rolle des Interimstrainers. Dass er als Cheftrainer den VfB vor dem Abstieg bewahrt, haben ihm die Stuttgarter Bosse offensichtlich nicht zugetraut.

Bruno Labbadia soll beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2025 unterschrieben haben

Update, 5. Dezember, 15.15 Uhr: Wie Sky mitteilte, ist die Rückkehr von Bruno Labbadia als Trainer des VfB Stuttgart perfekt. Bei den Schwaben soll der 56-Jährige einen Vertrag bis 2025 unterschrieben haben. Auch die dpa vermeldete am Montagmittag, dass der Deal in trockenen Tüchern ist.

VfB Stuttgart: Paderborns Präsident bestätigt Anfrage für Wohlgemuth

Update, 2. Dezember, 16.21 Uhr: Präsident Thomas Sagel vom Zweitligisten SC Paderborn hat bestätigt, dass SCP-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth ein Nachfolgekandidat für den bisherigen Sportdirektor Sven Mislintat beim VfB Stuttgart ist. „Am Donnerstag hat mich erst Fabian Wohlgemuth informiert, am späten Abend kam dann der Anruf aus Stuttgart“, sagte Sagel dem Westfalen-Blatt (Freitag): „Wir haben keinen Zeitdruck und werden die Angelegenheit wertschätzend bearbeiten“ 

Sagel meinte aber auch, dass es nicht ausgeschlossen sei, dass noch am Freitag eine Einigung erzielt werden könnte. Zuvor hatten der Pay-TV-Sender Sky und die Bild-Zeitung darüber berichtet. Mislintat und der VfB hatten sich am Mittwoch mit sofortiger Wirkung getrennt. Wer den 16. der Bundesligatabelle als Trainer zum angestrebten Klassenerhalt führen soll, ist ebenfalls noch unklar.

Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle dementierte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur den Namen des möglichen Mislintat-Nachfolgers nicht. Er schränkte jedoch ein, dass „eine Entscheidung ja erst dann getroffen ist, wenn die Verhandlungen beendet sind“. Geschäftsführer Rachid Azzouzi von der SpVgg Greuther Fürth, Sportdirektor Marcus Mann von Hannover 96 und Jonas Boldt vom Hamburger SV werden ebenfalls mit dem VfB in Verbindung gebracht.

Wohlgemuth ist seit 2020 beim Zweitligisten Paderborn tätig. Zuvor war der 43-jährige Sportchef bei Holstein Kiel. Zwischen 2011 und 2018 leitete er den Nachwuchsbereich des VfL Wolfsburg. Dort hatte er mit dem in Stuttgart als Trainer gehandelten Bruno Labbadia zu tun, der damals bei den Niedersachsen als Chefcoach arbeitete.

VfB Stuttgart: Wer auf Sven Mislintat bei den Schwaben folgen könnte

Update, 2. Dezember, 10.22 Uhr: VfB-Boss Alexander Wehrle würde gerne zunächst den Sportdirektor, dann einen neuen Trainer vorstellen. Doch wer könnte die Nachfolge von Sportdirektor Sven Mislintat antreten? Spekuliert wird vor allem über Manager, die derzeit bei einem Zweitligisten unter Vertrag stehen. Der kicker berichtete zuletzt, dass sich die Schwaben mit Rachid Azzouzi (Greuther Fürth) und Marcus Mann (Hannover 96) beschäftigen. Die Bild nannte zudem Fabian Wohlgemuth vom SC Paderborn.

Die Frage ist allerdings, ob es Wehrle gelingt, einem der Kandidaten den VfB schmackhaft zu machen? Denn der Mislintat-Nachfolger würde die Verantwortung für ein Team übernehmen, das derzeit auf dem Relegationsplatz steht und die Möglichkeiten, den Kader im Winter umzukrempeln, sind vor allem aus finanziellen Gründen begrenzt.

Günstig wäre übrigens eine interne Lösung mit dem bisherigen Sportkoordinator Markus Rüdt, der mit Mislintat eng zusammengearbeitet hatte.

Bruno Labbadia soll am Freitag als neuer Trainer des VfB Stuttgart vorgestellt werden

Update, 1. Dezember, 12.53 Uhr: Wie Sport1 jetzt auch berichtete, hat der VfB Stuttgart mit Bruno Labbadia einen neuen Cheftrainer gefunden. Darin hieß es allerdings, dass die offizielle Verkündung erst am Freitag (2. Dezember) bevorstehen soll.

Medienbericht: Labbadia soll Trainer des VfB Stuttgart werden

Update, 1. Dezember, 8.54 Uhr: Der VfB Stuttgart soll einem Medienbericht zufolge kurz nach der Trennung von Sportdirektor Sven Mislintat einen Nachfolger für den im Oktober entlassenen Trainer Pellegrino Matarazzo gefunden haben. Wie das Portal t-online am Mittwochabend berichtete, soll Bruno Labbadia neuer Trainer des Bundesligisten werden. Der abstiegsbedrohte Tabellen-16. wollte dies nicht kommentieren.

Zuvor hatte der VfB Stuttgart mitgeteilt, bei der Suche sowohl nach einem neuen Sportdirektor als auch nach einem Cheftrainer zeitnahe Lösungen präsentieren zu wollen. „Bis zum Trainingsstart am 12. Dezember wird der VfB die nötigen Personalentscheidungen treffen, um mit einem starken Team in die zweite Saisonhälfte zu gehen“, schrieb der schwäbische Bundesligist in einer Vereinsmitteilung zur Trennung von Mislintat. Bereits im Oktober hatte sich der VfB von Cheftrainer Matarazzo getrennt. Interimstrainer Michael Wimmer ist eine mögliche Alternative für die Position des Cheftrainers.

Der 56 Jahre alte Labbadia hatte den VfB Stuttgart bereits von 2010 bis 2013 betreut. Zuletzt war der frühere Nationalspieler bis Ende Januar 2021 neun Monate lang Trainer von Hertha BSC. (dpa)

VfB Stuttgart: Sven Mislintat lehnt Angebot zur Vertragsverlängerung ab

Update, 30. November, 13.16 Uhr: Jetzt ist es offiziell: Sven Mislintat ist ab sofort nicht mehr Sportdirektor des VfB Stuttgart. Wie der Verein für Bewegungsspiele mitteilte, hat der 50-Jährige ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Sein bislang bis Sommer 2023 laufender Kontrakt wird aufgelöst. Mislintat: „Wir haben in unseren Gesprächen keinen gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung meiner Tätigkeit beim VfB gefunden. Ich bedauere das sehr, weil mir der VfB in den vergangenen Jahren zu einer echten Herzensangelegenheit geworden ist und ich gerne weiter meinen Teil zu einer positiven Entwicklung dieses großen Vereins beigetragen hätte.“ Der VfB legte derweil Wert darauf, dass das Angebot, das man Mislintat vorgelegt hatte, „absolut marktgerecht“ gewesen sei.

Bis zum Trainingsstart am 12. Dezember will der VfB den Sportdirektorposten neu besetzt haben.

VfB Stuttgart: Vorstandsboss Wehrle plant Mislintat-Entscheidung in dieser Woche

Update, 29. November, 9.10 Uhr: Stuttgart - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart möchte noch in dieser Woche die Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat klären. Das bestätigte der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle der Deutschen Presse-Agentur am Montag. „Wir müssen zeitnah eine Entscheidung treffen und da bietet sich die Sitzung des Aufsichtsrates an“, erklärte Wehrle. 

Die Zusammenkunft des Kontrollgremiums, das über wichtige Personalentscheidungen stets informiert werden muss, soll für Donnerstag angesetzt sein. Zunächst hatten die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten von dem geplanten Treffen berichtet.

Der Beginn der finalen Verhandlungen war für die Zeit nach der Rückkehr eines VfB-Trosses aus den USA am vergangenen Dienstag vorgesehen. Vorstandschef Wehrle hatte in der vergangenen Woche jedoch auch erklärt, sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen zu lassen. Nach ersten Gesprächen zwischen Wehrle und Mislintat wurde noch kein Ergebnis kommuniziert. Die Antworten auf entscheidende Personalfragen stehen daher weiter aus. 

Der Vertrag von Kaderplaner Mislintat läuft bis zum 30. Juni 2023. Für den Fall, dass sich die Wege trennen, bereitet sich der VfB einem Bericht des Kicker zufolge auf eine Nachfolgeregelung vor. Geschäftsführer Rachid Azzouzi von der SpVgg Greuther Fürth und Sportdirektor Marcus Mann von Hannover 96 sollen demnach das Interesse der Schwaben geweckt haben. Konkret soll mit den beiden gehandelten Kandidaten, deren Namen vom VfB nicht kommentiert werden, aber noch nicht gesprochen worden sein.

Nach der Entscheidung, wie es mit Mislintat weitergeht, soll auch die Trainerfrage noch vor der Rückkehr auf den Trainingsplatz am 12. Dezember geklärt werden. Es steht noch nicht fest, ob Interimstrainer Michael Wimmer zum Chefcoach befördert wird oder ein externer Trainer den Tabellen-16. übernehmen wird. (dpa)

Zweite Runde der VfB-Profis bei der WM: Endo verliert überraschend - Sosa siegt gegen Kanada

Update, 28. November, 12.23 Uhr: Stuttgart - Der zweite Spieltag bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar verlief für die Profis des VfB Stuttgart erneut unterschiedlich. In der Partie Japan gegen Costa Rica in der Gruppe E musste sich die Mannschaft von VfB-Kapitän Wataru Endo überraschenderweise geschlagen geben. Die Japaner verloren mit 0:1 und schafften damit eine bessere Ausgangslage für die deutsche Nationalelf, die am Sonntagabend gegen Spanien antrat (Endergebnis 1:1). Die Samurai Blue treffen nun am Donnerstag (1. Dezember) um 20 Uhr im letzten WM-Gruppenspiel auf Spanien.

Borna Sosa bei der WM im Spiel gegen Kanada
Borna Sosa siegte mit der kroatischen Nationalelf im zweiten Vorrundenspiel gegen Kanada mit 4:1. © IMAGO/Igor Kralj/PIXSELL

Im Gegensatz zu den VfB-Kollegen Endo und Ito konnte Borna Sosa am Sonntag mit seiner kroatischen Nationalmannschaft jubeln. Mit 4:1 siegten die Kroaten gegen Kanada und schickten sie damit vorzeitig nach Hause. Sosa stand bei der Partie erneut in der Startelf. Kroatien geht als Gruppenerster am Donnerstag um 16 Uhr gegen Belgien wohl mit ordentlich Selbstvertrauen in das Spiel. Dennoch ist das Weiterkommen Borna Sosa und der Rest der Mannschaft noch nicht in trockenen Tüchern.

VfB-Stars in die WM gestartet: Nullnummer bei Borna Sosa - Endo siegt mit Japan gegen Deutschland

Update, 24. November, 10.41 Uhr: Stuttgart - Am Mittwoch (23. November) starteten Borna Sosa, Wataru Endo und Hiroki Ito mit ihren Nationalmannschaften in die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Vize-Weltmeister Kroatien spielte bereits um 11 Uhr gegen die Mannschaft aus Marokko. Borna Sosa durfte von Beginn an ran und konnte einige gute Akzente im Spiel setzen. Die Marokkaner hielten jedoch stark dagegen, vor allem Schlussmann Bono hielt die Mannschaft am Ende mit starken Paraden im Spiel. Sosa musste sich schließlich mit einer Nullnummer zufriedengeben.

Beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elf aus Japan deutete zumindest die erste Halbzeit darauf hin, dass es wenig Überraschungen geben sollte. Während Wataru Endo in der Startaufstellung stand, musste Hiroki Ito auf der Bank Platz nehmen und kam nicht zum Einsatz. Favorit Deutschland hatte in den ersten 45 Minuten viel Ballbesitz und einige starke Chancen. Auch hier war es der japanische Torhüter Gonda, der Schlimmeres verhinderte. Mit 1:0 für die Deutschen ging es in die Halbzeitpause. Japan ließ sich davon jedoch nicht beirren und erhöhte in der zweiten Hälfte das Tempo. Deutschland dagegen ließ die nötige Griffigkeit und den absoluten Siegeswillen vermissen. Innerhalb von acht Minuten (1:1 in der 75. Minute durch Doan, 1:2 in der 83. Minute durch Asano) drehte Japan das Spiel und belohnte sich verdient für seine starke Leistung in der zweiten Hälfte.

VfB Stuttgart: Fast 12.000 VfB-Fans unterzeichnen Online-Petition für Verbleib von Sven Mislintat

Update, 23. November, 10.02 Uhr: Stuttgart - Fast 12.000 Fans des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart sprechen sich für eine Vertragsverlängerung von Sportdirektor Sven Mislintat aus. Die in einer Online-Petition gesammelten Unterschriften sollen an diesem Donnerstag an den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle übergeben werden. „Wir befürchten einen Rückfall in alte Zeiten und intransparente Strukturen“, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung der Unterzeichner. „Das wiederholte Aufschieben der Verhandlungen ist uns ein Dorn im Auge und wir haben klare Erwartungen an den Verein, der momentan seinen Ansprüchen überhaupt nicht gerecht wird.“

Mislintats Vertrag endet am 30. Juni 2023. Die Verhandlungen über seine Zukunft sollen „ohne Druck“ in dieser Woche beginnen, sagte Wehrle, der den Zeitplan des Tabellen-16. zuletzt immer wieder verteidigte. 

Der Vorstandschef hatte im September offenbar ohne vorherige Absprache mit Mislintat seine neuen Berater Sami Khedira und Philipp Lahm dazugeholt sowie Ex-Kapitän Christian Gentner als Leiter der Lizenzspielerabteilung fürs neue Jahr engagiert. Daraufhin wurde die Online-Petition ins Leben gerufen. Zwar waren Mislintat und Wehrle in der Öffentlichkeit darum bemüht zu betonen, dass die Unstimmigkeiten ausgeräumt seien. Gerüchte, dass das Verhältnis schwierig sein soll, halten sich seither aber hartnäckig. (dpa) 

VfB Stuttgart und die offenen Personalfragen: Chef Wehrle verspürt „keinenen zeitlichen Druck“

Update, 22. November, 10.17 Uhr: Stuttgart - Vorstandschef Alexander Wehrle vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart möchte sich wegen der noch nicht geklärten Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat und der weiterhin offenen Trainerfrage nicht hetzen lassen. „Wir haben keinen zeitlichen Druck“, sagte Wehrle am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Jetzt lassen wir die Mannschaft erst einmal ankommen und dann werden wir sehen, ob wir uns am Mittwoch oder am Donnerstag zusammensetzen werden.“ Der 47-Jährige gehörte dem Tross nicht an, der in den vergangenen Tagen eine PR-Tour in den USA absolvierte und am Dienstag zurückkehren wird. 

VfB Stuttgarts Vorstandschef Alexander Wehrle
Vorstandschef Alexander Wehrle will sich bei den offenen Personalfragen nicht hetzen lassen. © IMAGO/Pressefoto Rudel/Robin Rudel

„Wir werden keine Wasserstandsmeldungen abgeben. Wir haben gesagt, dass wir uns gemeinsam ein Bild von der Situation machen wollen“, sagte Wehrle. Zuerst soll es bei den Gesprächen um den am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrag von Sven Mislintat gehen. Anschließend soll darüber entschieden werden, ob Interimstrainer Michael Wimmer zum Chefcoach befördert werden soll. Spätestens bis zum Trainingsstart am 12. Dezember sollen die Personalfragen beantwortet sein.

Der Nachfolger von Pellegrino Matarazzo gewann wettbewerbsübergreifend alle vier Heimspiele. Auswärts holte der Tabellen-16. unter Wimmer in drei Anläufen jedoch keinen Punkt bislang. Von Matarazzo hatten sich die Schwaben im Oktober getrennt. (dpa)

VfB Stuttgart: Guido Buchwald über ungeklärte VfB-Personalien: „Es muss Ruhe reinkommen“

Update, 21. November, 9.54 Uhr: Austin - In den ungeklärten entscheidenden Personalfragen beim VfB Stuttgart müssen nach Ansicht von Ex-Weltmeister Guido Buchwald bald Lösungen her. „Ich hoffe, dass schnell entschieden wird – das gilt für Trainer und Sportchef. Die Entscheidung muss in den nächsten Tagen fallen. Es muss Ruhe reinkommen“, sagte der Weltmeister von 1990 und Ehrenspielführer des VfB Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur.

Beim abstiegsbedrohten schwäbischen Fußball-Bundesligisten ist zum einen offen, ob Sportdirektor Sven Mislintat seinen am 30. Juni 2023 auslaufenden Vertrag verlängert und weitermacht. Zum anderen ist unklar, wie es mit Interimstrainer Michael Wimmer weitergeht. Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle hatte finale Gespräche nach der USA-Reise angekündigt, am Dienstag wird der VfB-Tross zurückerwartet. 

Wimmer hatte im Oktober nach der Trennung von Pellegrino Matarazzo das Traineramt zunächst interimsweise übernommen und gilt nun als einer der Kandidaten für den Chefcoachposten. Er sei außen vor und könne es inhaltlich nicht beurteilen, schränkte der 61 Jahre alte Buchwald ein, sagte aber: „Mit Michael Wimmer hat sich ein bisschen was positiv verändert. Die Mannschaft hat mehr Power und Siegeswille entwickelt. Da hat man einen kleinen positiven Effekt gesehen.“ Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Club weiter auf dem Abstiegsrelegationsplatz stehe.

Der VfB hat 14 Punkte aus den ersten 15 Spielen geholt. Am 21. Januar starten die Schwaben nach der langen Winterpause gegen den 1. FSV Mainz 05. (dpa) 

VfB Stuttgart: Borna Sosa plant wohl keinen Wechsel im Winter

Update, 18. November, 9.36 Uhr: Stuttgart - Schon bei der vergangenen Transferperiode im Sommer war lange unklar, wie sich VfB-Verteidiger Borna Sosa entscheiden wird. Sosa fühlt sich bei den Schwaben zwar wohl und entwickelte sich zu einem Fixpunkt in der Mannschaft, er will aber auch den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Der VfB-Star entschied sich letztlich nochmals für Stuttgart und fährt jetzt sogar mit der kroatischen Nationalmannschaft zur WM. Einige Fans und Verantwortliche fürchten jedoch nun: Sosa will die große Bühne nutzen, um sich bei Top-Klubs zu empfehlen.

„Die WM ist zwar ein brutales Schaufenster“, sagt Sportdirektor Sven Mislintat „Aber mein klarer Wunsch ist, dass Borna bleibt. Er ist ein absoluter Qualitätsspieler. Es würde schon schwer genug, ihn im Sommer zu ersetzen. Ein Transfer im Winter wäre nicht gut. Das würde uns schwächen. Es ist ganz wichtig, dass wir die Qualität im Kader erhalten. Dann sind wir stark genug, um den Klassenerhalt zu erreichen.“ Laut Berichten der Bild kann Mislintat jedoch unbesorgt sein. Sosa plane wohl keinen Wechsel im Winter. Denn erfahrungsgemäß sei das Angebot auf dem Transfermarkt im Sommer deutlich mehr und besser, als der kurze Zeitraum im Winter.

VfB Stuttgart: Die Gewinner und Verlierer der Hinrunde

Update, 17. November, 10.05 Uhr: Stuttgart - Der schwächste Saisonstart der Club-Geschichte, das Aus von Trainer Pellegrino Matarazzo und Kommunikationsprobleme auf der Führungsebene - die Euphorie nach dem Last-Minute-Klassenverbleib in der Vorsaison ist beim VfB Stuttgart längst Geschichte. Nach den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen gibt es am Neckar viele Verlierer. Trotzdem konnte der eine oder andere auch positiv auf sich aufmerksam machen. Eine Auswahl.

Gewinner

Michael Wimmer: Die Spieler mögen ihn, die Fans unterstützen ihn: Der Interimstrainer hat die knapp fünf Wochen zwischen der Trennung von Chefcoach Pellegrino Matarazzo und dem letzten Bundesliga-Spiel vor der WM-Pause genutzt, um für sich zu werben. Drei Heimsiege und drei Auswärtsniederlagen sowie das 6:0 im DFB-Pokal gegen Zweitligist Bielefeld sind ein ordentliches Zeugnis für eine abstiegsbedrohte Mannschaft. „Er hat sicherlich Argumente gesammelt“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat. Ob Wimmer der Chef an der Seitenlinie bleiben darf, soll sich bald entscheiden.

Serhou Guirassy: Als letzter Neuzugang kam der Franzose im Sommer zum VfB. Schnell entpuppte er sich als bisher beste Verstärkung. Ausgeliehen vom französischen Erstligisten Stade Rennes überzeugte der Stürmer durch Torgefahr und Kopfballstärke. Der schnellste Spieler ist er zwar nicht, auch noch kein vollwertiger Ersatz für den nach England gewechselten Sasa Kalajdzic, mit immerhin vier Treffern ist Guirassy aber der bis jetzt beste Torschütze im Kader.

Borna Sosa: Wenn einer in der Bundesliga das etwas abgedroschene Prädikat „Flankengott“ verdient, dann ist es der kroatische WM-Teilnehmer Borna Sosa. Mit seinen Vorlagen von der linken Außenbahn setzt er gegnerische Abwehrreihen immer wieder unter Stress, in seiner Saisonbilanz stehen bereits fünf Torvorbereitungen. Kürzlich leitete er auch das 2:1-Siegtor gegen Hertha BSC in der achten Minute der Nachspielzeit ein. Mittlerweile flankt der Linksfuß auch mit rechts gefährlich. Das hat er speziell trainiert.

Heimfans: Dass der VfB in dieser Saison trotz häufig schwacher Leistungen wenigstens drei Bundesliga-Siege im eigenen Stadion feierte, hat auch mit dem eigenen Anhang zu tun. Die Fans seien zu Hause eine Macht, wie Mislintat und die Spieler immer wieder betonen. Mit ihren Choreografien und ihrer lautstarken Unterstützung treiben sie im eigenen Stadion die Spieler offenbar zu besseren Leistungen an - und stärken sie in entscheidenden Phasen mental. „Wir sind froh, dass wir ihnen etwas zurückgeben können“, sagte Verteidiger Waldemar Anton nach dem ersten Saisonsieg gegen Bochum (4:1). Auswärts haben die Stuttgarter im gesamten Kalenderjahr 2022 dagegen noch keinen Sieg geholt, da sind die VfB-Anhänger aber auch in der Minderheit.

Luca Pfeiffer, Atakan Karazor und Enzo Millot nach einem Spiel
Nach den ersten 15 Bundesliga-Spieltagen gibt es am Neckar viele Verlierer. Trotzdem konnte der eine oder andere auch positiv auf sich aufmerksam machen. © David Inderlied/dpa

Verlierer

Alexander Wehrle und Sven Mislintat: Mit einem glänzenden Ruf war Wehrle im Frühjahr vom 1. FC Köln als neuer Vorstandsvorsitzender an den Neckar zurückgekehrt. Die merkwürdige Kommunikation rund um die Verpflichtungen der Berater Sami Khedira und Philipp Lahm sowie von Ex-Kapitän Christian Gentner als Leiter der Lizenzspielerabteilung und die bis kommende Woche aufgeschobenen Verhandlungen um einen neuen Vertrag mit Sportdirektor Mislintat haben jedoch Kratzer hinterlassen. Auch Mislintats Image hat durch diverse Verpflichtungen von Talenten, deren Entwicklung ins Stocken geraten ist, leiden müssen - auch wenn er bei den Fans nach wie vor beliebt ist. Sollte er über diese Saison hinaus beim VfB bleiben, muss er bei Neuzugängen wieder mehr liefern.

Pellegrino Matarazzo: Gebildet, empathisch, erfolgreich: Der Ex-Coach führte den VfB zunächst zurück in die erste Liga. Aufgrund seiner Persönlichkeit und dank Rang neun in der ersten Saison nach dem Aufstieg erfreute sich der Trainer großer Beliebtheit. Doch mehr als ein Jahr im Abstiegskampf und der schwache Start in die laufende Spielzeit führten zur Trennung.

Florian Müller: Eigentlich schien sich der Torhüter in dieser Saison gefangen zu haben. Doch mehrere unglückliche Aktionen unter anderem gegen den VfL Wolfsburg oder Eintracht Frankfurt ließen manchen VfB-Fan wieder am 25-Jährigen zweifeln. Jedenfalls strahlt Müller nicht immer die Ruhe eines Toptorhüters aus.

Atakan Karazor: Seit einem Sommerurlaub auf Ibiza wird gegen den Mittelfeldspieler wegen einer „mutmaßlichen Straftat der sexuellen Nötigung“ ermittelt. Im schlimmsten Fall könnte dem 26-Jährigen eine Haftstrafe drohen. In der vergangenen Saison noch Stammspieler, hat er diesen Status mittlerweile verloren. Ob das an der Unsicherheit wegen des juristischen Verfahrens liegt oder andere Gründe hat, ist schwer zu beurteilen. (Matthias Jung, dpa)

VfB Stuttgart-Chef Wehrle kritisiert WM-Vergabe an Katar: „Natürlich war das falsch“

Update, 16. November, 9.54 Uhr: Köln - Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart und Aufsichtsratsvorsitzende der DFB GmbH & Co. KG hat die Vergabe der Weltmeisterschaft an Katar verurteilt. „Natürlich war das falsch. Und diesen Fehler haben auch unerträglich viele Gastarbeiter auf den WM-Baustellen mit ihrem Leben bezahlen müssen“, sagte Wehrle dem Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwoch) wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel am Sonntag.

Ein Land wie Katar, „in dem Frauen nicht gleichberechtigt behandelt und Arbeiter ausgebeutet werden und das in Bezug auf die Rechte von Homosexuellen mittelalterliche Vorstellungen pflegt“, hätte sich gar nicht erst bewerben dürfen, sagte er. Einen Boykott hält Wehrle aber für den falschen Weg. „Die WM wird nun einmal leider in Katar ausgetragen. Jetzt zu sagen, alles sei falsch an dieser WM und deshalb auch unserer Nationalmannschaft die Unterstützung zu versagen, das wäre nicht richtig“, sagte er.

Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des Fußballbundesligavereins VfB Stuttgart, aufgenommen bei einer Pressekonferenz des VfB Stuttgart.
Alexander Wehrle, Vereinsboss von VfB Stuttgart. © Bernd Weißbrod/dpa

Ursprünglich wollte der offen schwul lebende Wehrle in das Gastgeberland fliegen, um „Zeichen zu setzen“. Jedoch sagte der 47-Jährige die Reise ab. Er begründete seine Planänderung damit, lieber im Vereinsumfeld bleiben zu wollen, um die dringenden Probleme beim VfB zu bearbeiten. Beim schwäbischen Club soll während der WM-Pause sowohl die Zukunft von Sportdirektor Sven Mislintat geklärt werden als auch ein neuer Cheftrainer bestimmt werden. (dpa)

VfB Stuttgart: Wataru Endo fit für die WM

Update, 15. Novemeber, 10.13 Uhr: Stuttgart - Mittelfeldspieler Wataru Endo vom ersten deutschen Gruppengegner Japan ist für die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar einsatzbereit. Der Kapitän des VfB Stuttgart hatte bei einem Zusammenprall im Bundesliga-Spiel gegen Hertha BSC (2:1) vergangenen Dienstag eine Gehirnerschütterung erlitten und daraufhin eine Nacht im Krankenhaus verbracht. Gegen Bayer Leverkusen (0:2) fehlte er den Schwaben am Samstag.

Wataru Endo vom VfB Stuttgart am Ball
Wataru Endo ist für die Fußball-WM einsatzbereit. © IMAGO/Sportfoto Rudel

Endo habe sich inzwischen gut erholt, sei diesen Montag noch einmal untersucht worden und könne zu seinem Nationalteam reisen, teilte der VfB mit. Die Japaner treten zum Auftakt der WM-Gruppe E am 23. November gegen Deutschland an. (dpa)

VfB Stuttgart auch ohne Führich und Anton in die USA

Update, 14. November, 9.47 Uhr: Stuttgart - Neben den WM-Fahrern Wataru Endo und Hiroki Ito aus Japan sowie Borna Sosa aus Kroatien ist auch Offensivspieler Chris Führich am Montagmorgen nicht mit dem VfB Stuttgart zur PR-Reise in die USA aufgebrochen. Dem 24-Jährigen werde bei einem geplanten operativen Eingriff eine Platte am Schlüsselbein entfernt, teilte der Fußball-Bundesligist am Sonntag mit. Zudem lasse sich Führich ein Überbein am Mittelfuß korrigieren. 

Abwehrspieler Waldemar Anton und Mittelfeldmann Nikolas Nartey könnten wegen einer fehlenden Booster-Impfung gegen das Coronavirus nicht mitfliegen. Ihr Genesenenstatus reiche für die Einreise in die USA nicht aus, hieß es in der Mitteilung weiter. Bei Defensivspieler Atakan Karazor hätten der Profi und der Verein gemeinsam entschieden, dass er wegen eines laufenden juristischen Verfahrens in Stuttgart bleibe. Gegen den 26-Jährigen wird wegen einer „mutmaßlichen Straftat der sexuellen Nötigung“ ermittelt. Er bestreitet die Vorwürfe. 

Die einwöchige Reise findet im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der Deutschen Fußball Liga (DFL) statt. In Austin/Texas bestreitet der VfB am kommenden Samstag (22.00 Uhr/Sky) ein Testspiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Köln. Anstelle der fehlenden Profis nimmt Interimstrainer Michael Wimmer einige Talente mit in die USA. (dpa/lsw) 

VfB Stuttgart: Alexander Wehrle sagt Katar-Reise wegen Verhandlung mit Mislintat ab

Update, 12. November, 17.40 Uhr: Wird Michael Wimmer Cheftrainer des VfB Stuttgart? Und bleibt Sportdirektor Sven Mislintat über den Sommer 2023 hinaus im Amt? Das sind die Fragen, die sich die Fans stellen. Antworten gibt es darauf zunächst aber keine. Stattdessen fliegt der VfB-Tross am Montag (14. November) in die USA. Mit an Bord sind Wimmer und Mislintat.

Nach der Rückkehr soll dann über die Zukunft der beiden entschieden werden, sagte Vorstandsboss Alexander Wehrle nach der Pleite gegen Bayer 04 Leverkusen (0:2) am Sky-Mikrofon. Um sich auf die entscheidenden Verhandlungen konzentrieren zu können, hat der VfB-Chef seine geplante Katar-Reise abgesagt.

Vor allem die ungeklärte Zukunft von Mislintat sorgt in Stuttgart für heiße Diskussionen, da der Sportdirektor bei den Fans beliebt ist. Seit Wochen sei Wehrle mit ihm in Verhandlungen, sagte der Chef jetzt bei Sky. Dass am Ende der Gespräche unterm Strich eine Vertragsverlängerung von Mislintat steht, ist jedoch mehr als fraglich. Zuletzt deutete jedenfalls vieles auf einen bevorstehenden Abschied hin. Nach der Leverkusen-Partie spazierte der Sportdirektor gedankenverloren über den Rasen. Bilder, die viel Interpretationsspielraum ließen.

VfB Stuttgart bangt um ein Einsatz von Borna Sosa gegen Bayer 04 Leverkusen

Update, 11. November, 10.58 Uhr: Den VfB Stuttgart plagen vor dem letzten Bundesligaspiel des Jahres bei Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) große Personalsorgen in der Defensive. Neben Kapitän Wataru Endo, der gegen Hertha BSC (2:1) am Dienstag eine Gehirnerschütterung erlitten hat, und dem gelb-gesperrten Innenverteidiger Konstantinos Mavropanos fällt auch Rechtsverteidiger Pascal Stenzel wegen einer Grippe aus. Zudem sei der Einsatz von Linksverteidiger Borna Sosa „sehr fraglich“, wie Interimstrainer Michael Wimmer am Freitag berichtete. Der Kroate habe wegen muskulärer Probleme am Donnerstag nicht trainiert. Immerhin sei der WM-Einsatz von Mittelfeldspieler Endo mit der japanischen Nationalmannschaft wohl nicht gefährdet.

Der VfB hat auswärts im laufenden Kalenderjahr noch kein Liga-Spiel gewonnen. „Ja, diese Serie gibt‘s. Wir werden alles daran setzen, dass wir ein gutes Spiel machen“, sagte Wimmer. „Es ist wichtig, dass wir mutig sind. Das wird der Schlüssel sein.“ Die Schwaben sind aktuell Tabellen-15. und liegen damit zwei Plätze hinter den Leverkusenern, die zuletzt zweimal nacheinander gewonnen haben. „Sich vom Tabellenbild blenden zu lassen, wäre fatal“, so Wimmer. „Leverkusen ist für mich eine Mannschaft mit brutaler Qualität, mit richtig viel Speed nach vorne, gutem Positionsspiel.“ Es gelte „kompakt und aggressiv“ zu verteidigen.

VfB-Star Borna Sosa ist bei der WM dabei

Update, 9. November, 14.42 Uhr: Borna Sosa vom Bundesligisten VfB Stuttgart wird für Kroatien bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Der Linksverteidiger, der am Dienstag den 2:1-Siegtreffer gegen Hertha BSC per Ecke vorbereitete, wurde von Nationaltrainer Zlatko Dalic als einer von fünf Bundesligaspielern nominiert. 

Für den 26-köpfigen Kader berief er neben Sosa für die Abwehr noch Josip Stanisic vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München und Josko Gvardiol von Pokalsieger RB Leipzig. Im Mittelfeld wird Kristijan Jakic von Eintracht Frankfurt mit dabei sein, im Angriff setzen die Kroaten auch wieder auf die Torjägerqualitäten von Andrej Kramaric von der TSG 1899 Hoffenheim. Angeführt wird der Vizeweltmeister, der in der Vorrunde auf Kanada, Belgien und Marokko trifft, vom 37 Jahre alten Spielmacher Luka Modric von Real Madrid. (dpa/lsw)

VfB Stuttgart bangt um Wataru Endo

Update, 9. November, 8.35 Uhr: Der VfB Stuttgart macht sich nach dem späten 2:1-Sieg gegen Hertha BSC große Sorgen um Kapitän Wataru Endo. Der japanische Nationalspieler war nach einem heftigen Kopfballduell mit Ivan Sunjic kurz bewusstlos gewesen, anschließend wurde er in der 82. Minute mit einer Trage vom Platz gebracht. „Wir wissen es noch nicht genau, aber wir haben die Hoffnung, dass nichts gebrochen ist, weil es seitlich am Kopf war“, sagte Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat am Dienstagabend bei Sky. „Er war einmal komplett weg. Wir hoffen natürlich, dass es dem Jungen gut geht und dass die WM nicht gefährdet ist.“ 

Der Mittelfeldspieler ist bei den Japanern fest für das Turnier in Katar eingeplant. Die WM beginnt am 20. November. Japan trifft in der Vorrunde unter anderem auf Deutschland. (dpa)

Waturo Endo liegt auf dem Boden, um ihn herum stehen Sanitäter
Endo sackt nach einem Zusammenprall zu Boden. Sanitäter rennen auf den Platz. © IMAGO/Heiko Becker

VfB-Interimstrainer Michael Wimmer hofft auf Rückkehrer

Update, 6. November, 14.24 Uhr: Zuletzt musste VfB-Interimstrainer Michael Wimmer auf Enzo Millot und Tanguy Coulibaly verzichten, die mit muskulären Problemen zu kämpfen hatten. Außerdem fehlten krankheitsbedingt Dan-Axel Zagadou und Hiroko Ito. Alle waren im Training wieder dabei. Ob sie auch eine Option für die Partie am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC sind, komme laut Wimmer darauf an, wie sie die bisherigen Einheiten „verkraftet haben.“ Am Montag um 17 Uhr kommt das Team zum Abschlusstraining zusammen.

VfB Stuttgart: Nach Hodenkrebs-Erkrankungen: Klub setzt sich für Vorsorge ein

Update, 6. November, 8.55 Uhr: Als Reaktion auf die Hodenkrebsfälle in der Bundesliga will auch der VfB Stuttgart für frühzeitige Vorsorge sensibilisieren. Dafür kooperiert der schwäbische Erstligist mit dem Krebsverband Baden-Württemberg. Die Profis Borna Sosa, Waldemar Anton, Konstantinos Mavropanos und Florian Müller sollen bei einer Kampagne für Prävention werben, teilte der VfB am Sonntag mit. Ziel sei es, „aufzuklären und das Risiko zu senken, an Krebs zu erkranken“, sagte der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle.

In den vergangenen Monaten waren mehrere Hodenkrebserkrankungen in der Bundesliga bekannt geworden, unter anderem beim früheren VfB-Verteidiger und jetzigen Union-Profi Timo Baumgartl und bei Dortmunds Stürmer Sébastien Haller.

„Wir werden unsere Spieler und Trainer bei den regelmäßigen sportmedizinischen Untersuchungen aufklären und die Möglichkeiten der Früherkennung aufzeigen“, kündigte VfB-Mannschaftsarzt Heiko Striegel an. Wird die Erkrankung früh erkannt, sind die Heilungschancen noch besser.

VfB Stuttgart: Waldemar Anton fordert nach Pleite gegen Borussia Mönchengladbach einen Platzverweis für Ramy Bensebaini

Update, 4. November, 22.45 Uhr: War es eine Tätlichkeit? Gladbachs Ramy Bensebaini hatte Stuttgarts Waldemar Anton im Zweikampf mit einer schlagartigen Bewegung am Kopf getroffen. Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck gab dem Fohlen-Defensivmann die Gelbe Karte und blieb trotz Ansicht der Videobilder bei seinem Entschluss. Eine Entscheidung, die der betroffene Anton ganz und gar nicht verstand.

Am DAZN-Mikro nach der 1:3-Pleite des VfB Stuttgart bei Borussia Mönchengladbach wollte er deshalb nicht ausführlich über die schwäbische Leistung sprechen, sondern lieber über die „Tätlichkeit“: „Das ist eine hundertprozentige Rote Karte. Das ist Wahnsinn. Ich weiß nicht, was sich der Schiedsrichter dabei gedacht hat.“ Laut Anton habe Bensebaini in der Situation deutlich ausgeholt.

VfB Stuttgart tritt Ende Januar im DFB-Pokal beim SC Paderborn an

Update, 26. Oktober, 17.13 Uhr: Der VfB Stuttgart tritt am 31. Januar (18 Uhr) zum DFB-Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten SC Paderborn an. Einen Tag später geht die TSG 1899 Hoffenheim die schwere Aufgabe beim Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig an (18 Uhr). Das geht aus den genauen Spielansetzungen hervor, die der Deutscher Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch bekannt gab. Der SC Freiburg, der in der vergangenen Saison im Endspiel stand, kann am 7. Februar (18 Uhr) beim SV Sandhausen den Einzug ins Viertelfinale klarmachen.

VfB bangt um Profis: Pascal Stenzel krank, Enzo Millot angeschlagen

Update, 25. Oktober, 17.55 Uhr: Der VfB Stuttgart ist am Dienstag in die Trainingswoche gestartet. Dabei war der zuletzt kranke Fabian Bredlow wieder dabei. Auch Josha Vagnoman kehrte nach seinem Knochenödem zurück ins Mannschaftstraining. Es fehlte Pascal Stenzel, der an einer Grippe leidet. Außerdem drehte Enzo Millot mit muskulären Problemen einsame Laufrunden.

VfB Stuttgart: Alfred Schreuder dementiert Interesse am Trainerjob

Update, 22. Oktober, 13 Uhr: Der VfB Stuttgart hat bei der Trainersuche seine Fühler vor allem nach zwei Kandidaten ausgestreckt. Wie der kicker berichtet hatte, soll es sich dabei neben Jess Thorup um Alfred Schreuder von Ajax Amsterdam handeln. Sportdirektor Sven Mislintat sagte noch am vergangenen Wochenende, dass zwei mögliche Kandidaten „richtig Bock“ auf den Job in Stuttgart hätten. Dies dementierte jetzt allerdings Schreuder in einer Pressekonferenz. Der 49-Jährige sagte, er habe „null Interesse“ daran, den Job beim VfB zu übernehmen. Zu Beginn der Woche sollen die Stuttgart-Bosse für Gespräche bei Schreuder in Amsterdam gewesen sein. Diese scheinen nicht erfolgreich gewesen zu sein.

Dan-Axel Zagadou könnte gegen den BVB wieder zum Einsatz kommen, Pascal Stenzel ist krank

Update, 21. Oktober, 12.34 Uhr: Der Einsatz von VfB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou gegen seinen früheren Verein Borussia Dortmund (Samstag, 22. Oktober, 15.30 Uhr/Sky) war am Freitag (21. Oktober) noch fraglich. Die Entscheidung soll erst kurzfristig nach dem Abschlusstraining getroffen werden. Abwehrspieler Pascal Stenzel liege mit Grippe flach, sagte Interimstrainer Michael Wimmer. Abwehrchef Waldemar Anton ist nach seiner Sperre im DFB-Pokal wieder einsatzfähig.

Alfred Schreuder offenbar neben Jess Thorup zweiter Kandidat für Trainerjob beim VfB Stuttgart

Update, 17. Oktober, 15.35 Uhr: Wie der kicker berichtet, der sich auf eigene Informationen stützt, soll der VfB Stuttgart neben dem Dänen Jess Thorup noch Alfred Schreuder als Kandidaten für die Nachfolge von Pellegrino Matarazzo als Cheftrainer ausgemacht haben. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hatte nach dem Sieg gegen den VfL Bochum mitgeteilt, dass die Klubverantwortlichen Gespräche mit zwei Top-Kandidaten führen.

Offenbar ist Schreuder also die Nummer zwei. Der Niederländer ist derzeit Cheftrainer beim amtierenden Eredivisie-Meister und Champions-League-Teilnehmer Ajax Amsterdam. Schreuders Vertrag läuft noch bis 2024, entsprechend kompliziert könnte es sich für den VfB Stuttgart darstellen, ihn loszueisen. Der 49-Jährige kennt die Bundesliga gut, war von 2015 bis 2017 Co-Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim, die er in der Saison 2019/20 als Cheftrainer übernahm, ehe sich die Wege wieder trennten.

VfB Stuttgart: Michael Wimmer spricht über klare Absprache mit Sven Mislintat

Update, 14. Oktober, 10.32 Uhr: Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Bochum sprach Stuttgarts Interimstrainer Michael Wimmer über eine klare Absprache mit Sportdirektor Sven Mislintat. Demnach sitze er nur so lange auf der VfB-Trainerbank, bis ein neuer Coach gefunden werde. Des Weiteren will sich Wimmer voll auf die Partie gegen Bochum fokussieren. Die BW24-Nachfrage, ob er in Zukunft den Job eines Cheftrainers anstrebt, ließ er unbeantwortet.

VfB Stuttgart: Josha Vagnoman arbeitet am Comeback

Update, 13. Oktober, 16.23 Uhr: Es gibt auch eine gute Nachricht für den VfB Stuttgart. Josha Vagnoman, der an einem Knochenödem litt, kann wieder mit einem Ball am Fuß trainieren. Er trainiert aktuell vor allem mit Athletiktrainer Martin Franz.

VfB Stuttgart: Michael Wimmer wird gegen den VfL Bochum auf der Bank sitzen

Update, 13. Oktober, 16.14 Uhr: Interimstrainer Michael Wimmer soll beim VfB Stuttgart nach dpa-Informationen im Spiel gegen den VfL Bochum die Wende in der Fußball-Bundesliga einleiten. Wie der Tabellenvorletzte am Donnerstag mitteilte, wird der 42-Jährige am Freitagmorgen bei der Pressekonferenz vor der Partie die Fragen der Journalisten beantworten. Wimmer leitete seit der Trennung von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo am Montag die Trainingseinheiten der in dieser Saison noch sieglosen Schwaben und dürfte gegen den VfL auch auf der Bank sitzen.

Ob der bisherige Co-Trainer nach dem Bochum-Spiel auch im DFB-Pokal am Mittwoch gegen Arminia Bielefeld an der Seitenlinie stehen wird und drei Tage später in der Liga bei Borussia Dortmund, war zunächst nicht klar.

Michael Wimmer hat beim VfB Stuttgart vorerst das Sagen - Kumpeltyp mit klarer Ansprache

Update, 12. Oktober, 17.30 Uhr: Michael Wimmer holte immer mal wieder einen Spieler zu sich heran. Der 42-Jährige hat auf dem Trainingsplatz des VfB Stuttgart derzeit das Sagen. Nach der am Dienstag leitete er auch die Einheit am Mittwoch. In der anhaltenden Trainersuche des schwäbischen Fußball-Bundesligisten deutet viel darauf hin, dass der Interimscoach die Mannschaft auch im Heimspiel gegen den VfL Bochum am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) betreut. Es wäre sein zweiter Einsatz in verantwortlicher Rolle in dieser Saison.

Der VfB hatte sich am Montag von Cheftrainer Pellegrino Matarazzo getrennt. In den Medien waren zuletzt unter anderen der frühere Hoffenheimer Coach Sebastian Hoeneß und der langjährige Co-Trainer von Thomas Tuchel, Zsolt Löw, als mögliche Nachfolger des Italo-Amerikaners gehandelt worden. Konkreter wurde es mit keinem der beiden.

Er solle sowohl das Team als auch die einzelnen Spieler in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln und die Mannschaft wieder „siegfähiger“ machen, hatte Sven Mislintat das Anforderungsprofil an den neuen Coach umrissen. Gefunden haben ihn der Sportdirektor, Vorstandschef Alexander Wehrle und der neue Berater des Clubs, Sami Khedira, noch nicht.

Vorerst ruhen die Stuttgarter Hoffnungen also auf Wimmer. Der Bayer war bislang Co-Trainer unter Matarazzo. Im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (1:1) Anfang September hatte er den damals gesperrten 44-Jährigen schon einmal an der Seitenlinie vertreten. Er gilt als kumpelhafter Typ mit klarer Ansprache. Kriegt er die in der Liga noch sieglosen Stuttgarter für die so wichtige Partie gegen den Tabellenletzten aus Bochum wieder in die Spur? (dpa/lsw)

Michel Wimmer übernimmt vorerst als Interimstrainer

Update, 11. Oktober, 17.18 Uhr: Wie der VfB mitteilte, hat Michael Wimmer, der ehemalige Co-Trainer von Pellegrino Matarazzo, das Training am Dienstag geleitet und könnte laut Mislintat als Interimscoach auch gegen den VfL Bochum auf der Bank sitzen. Ziel sei es nach dem Sportdirektor aber, bis dahin einen neuen Cheftrainer gefunden zu haben. Der zweite bisherige Co-Trainer, Michael Kammermeyer, wurde außerdem freigestellt.

Update, 22. September, 16.49 Uhr: Abpfiff: Der VfB Stuttgart hat die Partie gegen Zürich mit 2:1 gewonnen.

Update, 22. September, 16.43 Uhr: Juan José Perea dribbelt unbedrängt aufs Tor zu und macht das 2:1 für den VfB.

Update, 22. September, 16.24 Uhr: Wie der VfB mitteilte, hat Lilian Egloff einen Schlag aufs Schienbein abbekommen. Es liegt allerdings keine strukturelle Verletzung vor. Nach 65 Minuten steht es weiterhin 1:1.

Update, 22. September, 15.50 Uhr: Der VfB liefert bislang einen ordentlichen Test gegen Zürich ab. Auffällig war vor allem Chris Führich, der immer wieder in Abschlusssituationen kam. Ihm blieb ein Treffer jedoch verwehrt. Dafür traf Ahamada zum 1:1-Ausgleich, der für Lilian Egloff ins Spiel kam.

Update, 22. September, 15.44 Uhr: Der VfB Stuttgart gleicht durch Naouirou Ahamada aus. Von links passte Tanguy Coulibaly auf den Achter, der aus 15 Metern zum 1:1-Halbzeitstand einnetzte (38. Minute). Der Züricher Keeper sah dabei nicht gut aus.

Update, 22. September, 15.08 Uhr: Der VfB Stuttgart liegt bereits nach vier Minuten hinten. Dominik Schmid drückte die Kugel nach einem Pass von rechts zum 1:0 für Zürich über die Linie.

VfB Stuttgart empfängt Grasshopper Club Zürich zum Testspiel

Update, 22. September, 12.46 Uhr: Am heutigen Donnerstag empfängt der VfB Stuttgart den Grasshopper Club Zürich zum Testspiel. Die Partie findet um 15 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Stuttgarter Trainingsgelände statt. BW24 ist allerdings vor Ort und hält Euch auf dem Laufenden.

Diese VfB-Profis sind im Länderspieleinsatz

Aktuell sind sieben Profis des VfB Stuttgart im Länderspieleinsatz. Hiroki Ito und Wataru Endo treffen mit Japan auf die USA und Ecuador. Kroate Borna Sosa muss gegen Dänemark und Österreich ran. Für Dinos Mavropanos geht es mit der griechischen Nationalmannschaft gegen Zypern und Nordirland. Stuttgarts Neuzugang Serhou Guirassy darf mit Guinea gegen Algerien und die Elfenbeinküste spielen.

Auch in den U-Teams sind zwei VfB-Youngster dabei. Thomas Kastanaras muss mit Deutschlands U20 gegen Polen und Rumänien ran. Tiago Tomas spielt mit der portugiesischen U20 gegen Georgien.

VfB Stuttgart kriselt in der Bundesliga

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steckt in der Krise. Nach sieben Bundesligapartien warten die Schwaben weiterhin auf den ersten Sieg. Nach der jüngsten Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt (1:3) rangiert der VfB über die Länderspielpause auf dem Relegationsplatz.

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