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VfB-Chef Wehrle relativiert Transferversprechen

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VfB-Chef Wehrle zeigte sich bei seiner Rede auf der Mitgliederversammlung beim Thema Transfers zuversichtlich. Ein Versprechen relativiert er jedoch wieder.

Stuttgart - VfB-Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle konnte die diesjährige Mitgliederversammlung mit einer gewissen Gelassenheit angehen. Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell habe der VfB Stuttgart den „Turnaround“ geschafft, wie Wehrle in seiner Rede stolz erklärte. Zudem war seine Personalie von dem Boss-Beben, für den die Mitglieder sorgten, nicht betroffen.

In seiner Ansprache ließ sich Wehrle sogar zu einem Versprechen an die Anhänger hinreißen: Es werde weitere Transfers geben, auf die man sie freuen könne. Außerdem machte er klar, dass Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt und auch Chris Führich in dieser Sommertransferperiode nicht verkauft werden. Seine Worte entkräftete er im Nachgang jedoch wieder.

VfB-Chef Wehrle rudert zurück: „Wenn jetzt jemand mit einem ganz unmoralischen Angebot kommt...“

In der Presserunde im Anschluss der Mitgliederversammlung stimmt VfB-Chef Wehrle beim Thema Stiller, Mittelstädt und Führich diplomatischere Töne an. Wenn ein Verein natürlich mit einem „unmoralischen Angebot“ ankomme, müsse man darüber nachdenken. Es gebe aber überhaupt keine Anzeichen für einen Wechsel, weshalb sich der VfB-Vorstandsboss sicher ist, dass man mit den drei Spielern Champions League spiele.

Alexander Wehrle (links), daneben Deniz Undav, Angelo Stiller, Jamie Leweling und Chris Führich (v. l. n. r.)
In seiner Rede auf der Mitgliederversammlung ließ sich Wehrle zu einem Transferversprechen hinreißen. Dieses relativierte er im Nachgang wieder. © Fotomontage BW24/IMAGO/Pressefoto Baumann

„Mir war es nur mal wichtig, es deshalb zu sagen, weil viele ja gesagt haben, es gibt einen Ausverkauf“, erklärt Wehrle die Sorge vieler Fans. Diese war nicht ganz unbegründet, immerhin haben die Schwaben mit Hiroki Ito, Waldemar Anton und Serhou Guirassy wichtige Spieler auch verloren.

VfB bei Undav-Verpflichtung offenbar gescheitert

Ähnlich zuversichtlich wie Wehrle sich jetzt über die drei Mittelfeldspieler äußerte, zeigte er sich auch vor wenigen Wochen im Gespräch mit BW24 bei Deniz Undav. Für den VfB sah er „gute Chancen“ bei den Verhandlungen mit Brigthon & Hove Albion. Inzwischen soll der Poker um den Stürmer offenbar ein Ende gefunden haben.

Wie Sky berichtet, soll eine Verpflichtung von Undav vom Tisch sein. Brighton habe das Angebot der Stuttgarter in Höhe zwischen 27 und 30 Millionen Euro abgelehnt, heißt es. Es sei unwahrscheinlich, dass der VfB bei den Verhandlungen nochmal nachlege, unter anderem aufgrund der finanziellen Vorgaben des Klubs. Eine Deadline haben sich die Schwaben jedenfalls bei dem Thema gesetzt, wie der VfB-Chef bestätigte. Wie diese jedoch aussieht, wollte Wehrle nicht verraten.

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