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Sami Khedira beim VfB Stuttgart: Berater mit Potenzial für mehr

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Von: Niklas Noack

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Sami Khedira schaut sich gemeinsam mit Vorstandsboss Alexander Wehrle die Partie des VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum an.
Sami Khedira (r.) schaut sich gemeinsam mit Vorstandsboss Alexander Wehrle (l.) die Partie des VfB Stuttgart gegen den VfL Bochum an. © IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER

Seit September ist Sami Khedira beim VfB Stuttgart als Berater tätig. Ist dies nur der Anfang?

Stuttgart - Ob beim Training oder an Bundesligaspieltagen im Stadion: Sami Khedira ist beim VfB Stuttgart präsent. Im Gegensatz zu seinem prominenten Kollegen, Philipp Lahm, der sich deutlich zurückhält. Beide unterstützen seit September den Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle als Berater in sportlichen Fragen.

Doch längst zeichnet sich ab, dass Khedira eine Rolle ganz nah am Tagesgeschäft einnimmt. So steht er im engen Austausch mit dem Trainer und Sportdirektor, während Lahm seine Kommunikation auf Wehrle beschränkt. Khedira war sogar bei den Gesprächen dabei, die am Ende zur Freistellung von Ex-VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo geführt haben und ist zudem Teil des Teams, das sich über eine Nachfolge des einstigen Stuttgarter Coaches Gedanken macht.

VfB Stuttgart: Sven Mislintat schätzt die Erfahrung von Sami Khedira

Der Weltmeister von 2014 ließ also bereits seine Erfahrung einfließen. Die Erfahrung eines ehemaligen Profifußballers auf allerhöchstem Niveau, die VfB-Sportdirektor Sven Mislintat eben nicht vorzuweisen hat. Der weiß Khediras Meinung zu schätzen, wie er vor kurzem auf BW24-Nachfrage klarstellte und bewertete die bisherige Zusammenarbeit als „top“. Der Sportdirektor genießt den intensiven Austausch, der unter dem Credo läuft: „Am Ende gewinnt der beste Vorschlag, ganz gleich, von wem dieser gekommen ist.“

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Könnte Khedira auf Mislintat beim VfB folgen?

Wie lange Mislintat jedoch mit Khedira noch zusammenarbeitet, steht in den Sternen. Denn im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Sportdirektors aus und eine Verlängerung ist bislang nicht in Sicht. Angesichts des Einblicks, den Khedira inzwischen beim VfB hat, könnte man deshalb auf die Idee kommen, dass er sogar ein Kandidat für die Nachfolge Mislintats wäre. Dazu sagte Vorstandschef Wehrle bei Sky: „Was in Zukunft sein kann, das kann ich heute nicht beantworten. Ich schließe im Leben gar nichts aus.“

Gegenüber der Bild schränkte er im Anschluss aber ein: „Es ist aktuell nicht das Ziel, ihn in eine andere Rolle hineinwachsen zu lassen.“ Wie sich Wehrle allerdings äußert, wenn er den Vertrag mit Mislintat tatsächlich nicht verlängern sollte, bleibt abzuwarten.

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