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Matarazzos Job steht auf dem Spiel: Über welche Trainer der VfB als mögliche Nachfolger nachdenkt

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Von: Niklas Noack

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VfB-Coach Matarazzo ist nach der Pleite gegen Wolfsburg enttäuscht.
VfB-Coach Matarazzo ist nach der Pleite gegen Wolfsburg enttäuscht. © Cathrin Müller/IMAGO

Der VfB Stuttgart wartet nach acht Partien weiterhin auf den ersten Bundesligasieg. Inzwischen denken die Schwaben über Traineralternativen nach, falls Pellegrino Matarazzo die Wende nicht schafft.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart steckt in einer deftigen Krise. Bislang stehen in dieser Saison fünf Unentschieden und drei Pleiten zu Buche und auf einen Sieg warteten die Schwaben, zumindest in der Bundesliga, bislang vergebens.

Noch erschreckender ist die Bilanz aber aufs gesamte Kalenderjahr 2022 gesehen, in dem den Stuttgartern nur drei magere Siege gelangen. So ist es kaum verwunderlich, dass VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo angezählt wird. Zwar galt der Coach bei vielen Fans lange als unantastbar, doch die sportliche Talfahrt lässt selbst einstige Verteidiger am Übungsleiter zweifeln.

VfB Stuttgart: Pellegrino Matarazzo kämpft um seinen Job

Kritiker bemängeln, dass die Entwicklung des Teams zuletzt ausblieb und dass den Spielern immer wieder ähnliche Fehler unterlaufen. Probleme, die Matarazzo schleunigst in den Griff bekommen muss, sollte er seinen Job behalten wollen.

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Denn obwohl Sportdirektor Sven Mislintat nach der jüngsten Niederlage gegen den VfL Wolfsburg noch sagte, die Zukunft Matarazzos sei „kein Teil der Analyse“, beginnt es beim VfB zu brodeln.

Adi Hütter und Sebastian Hoeneß sind beim VfB Stuttgart als Alternativen im Gespräch

Wie der kicker jetzt berichtet, denkt man in Stuttgart inzwischen über Alternativen zu Pellegrino Matarazzo nach, sollte der Trainer in den kommenden Heimpartien gegen Union Berlin (Sonntag, 9. Oktober, 19.30 Uhr/DAZN) und dem VfL Bochum (15. Oktober, Samstag, 15.30 Uhr/Sky) das Ruder nicht herumreißen können. Dabei soll es sich um Adi Hütter (ehemals Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt) und Ex-Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeneß handeln.

So muss Matarazzo, ausgerechnet kurz nach seinem tausend tägigen Jubiläum als VfB-Cheftrainer, um seinen Job bangen. Matarazzo ist, seit Bruno Labbadia (2010-2013), der erste Coach, der in Stuttgart wieder kontinuierlich arbeiten konnte und eine Ära prägen könnte. Dafür muss er jetzt aber in die Erfolgsspur zurückfinden.

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