Michael Reschke verrät Details

Mario Gomez: Ex-VfB-Manager macht Vorhersage zum Karriereende des Stürmers

VfB Stuttgart unter Druck: Mario Gomez wieder ein Sieg-Faktor im Derby?
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Wie lange trägt Mario Gomez noch das Trikot des VfB Stuttgart und was passiert danach? (Archivbild)

Mario Gomez, aktuell Stürmer beim VfB Stuttgart wird im Juli 35 Jahre alt. Ob er dann noch Fußball spielt, ist derzeit unklar. Der ehemalige VfB-Vorstand Michael Reschke hat indes schon Vorschläge für die Zeit nach seiner aktiven Karriere.

  • 2007 wurde Mario Gomez als junges Stürmertalent deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart.
  • Aktuell spielt der in Riedlingen geborene Fußballer zum zweiten Mal in seiner Karriere beim VfB.
  • Ex-VfB-Vorstand Michael Reschke hofft, dass Gomez dem Fußball auch nach seiner aktiven Karriere treu bleibt.

Stuttgart - Es sind keine einfachen Tage für den VfB Stuttgart und Mario Gomez. Durch das Coronavirus in Baden-Württemberg war der Spielbetrieb lange eingestellt. Auch das Training konnte beim Traditionsverein aus Stuttgart nur unter Auflagen stattfinden. Am kommenden Wochenende startet der VfB Stuttgart aber endlich wieder den Spielbetrieb - beim Auswärtsspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Auch Mario Gomez wird bei dem Geisterspiel im Rahmen des Coronaviurs aller Voraussicht nach wieder mit dabei sein. Der mittlerweile 34-jährige ist der Oldie beim VfB Stuttgart, steht auf dem Platz teilweise an der Seite von 15 Jahre jüngeren VfB-Spielern. Klar, dass da die Frage nach dem Karriereende aufkommt. Er selbst hat sich dazu allerdings noch nicht geäußert. Michael Reschke, Ex-VfB-Manager, hat hingegen schon klare Vorstellungen von Gomez „zweiter Karriere“.

Michael Reschke: Gomez als Typ „einfach klasse“

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur äußerte Reschke jetzt die Hoffnung, dass Mario Gomez dem Fußball auch nach seiner aktiven Zeit erhalten bleibt. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Fußball viele interessante Funktionen gibt, die für Mario optimal sind und für die Mario auch selbst ideal geeignet ist“, betonte Reschke im Gespräch mit der dpa.

Der 62-jährige Michael Reschke muss es wissen. Er hatte Mario Gomez damals als VfB-Sportvorstand im Dezember 2017 vom VfL Wolfsburg zurück zum VfB Stuttgart geholt. Inzwischen arbeitet Michael Reschke zwar als Technischer Direktor beim Bundesligaverein FC Schalke 04, steht aber weiter mit Mario Gomez in Kontakt. Erst vergangene Woche habe er mit ihm telefoniert. Reschke traut seinem ehemaligen Spieler einiges zu. „Er bringt extrem viel Kompetenz, Intelligenz und Empathie für eine zweite Karriere im Fußball mit und kann Menschen binden“, so Reschke gegenüber der dpa

Der VfB Stuttgart hatte sich im Februar 2019 vom damaligen Sportvorstand Michael Reschke getrennt. Kurz danach habe sich Mario Gomez bei ihm gemeldet und gesagt: „Wenn ich häufiger das 1:0 gemacht hätte, dann wärst du wahrscheinlich heute noch hier.“ Das beschreibe gut, was für ein empathischer Mensch Mario Gomez sei, erklärt Reschke.

„Zweite Karriere" nach dem VfB-Stuttgart: Die Zeit drängt

Inwiefern sich Mario Gomez selbst schon Gedanken zum Karriereende gemacht hat, weiß auch Michael Reschke nicht. „Mein Gefühl sagt mir, dass er im Moment noch nicht weiß, ob er am Ende der Saison seine Schuhe an den Nagel hängt. Er hat es sich erarbeitet, seine Zukunft selbstbestimmt anzugehen“, sagte Reschke zur Deutschen Presse-Agentur.

Allzu viel Zeit kann sich Mario Gomez allerdings mit seiner Entscheidung nicht mehr lassen. Sein Vertrag beim VfB Stuttgart läuft am 30. Juni aus. Sollte der Spielbetrieb der 2. Bundesliga trotz Coronavirus in Baden-Württemberg bis dahin abgeschlossen sein, könnte Gomez die Saison mit dem Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga abschließen - oder gleich seine Karriere?

VfB Stuttgart und Mario Gomez gehen nach Saisonende getrennte Wege

Nach Informationen der "Stuttgarter Nachrichten" und der "Stuttgarter Zeitung" hört Mario Gomez beim VfB Stuttgart auf. Der Fußballspieler wird seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Wohin es den VfB-Stürmer nach seiner Zeit in Stuttgart verschlägt, ist indes noch offen. Auch das Ende seiner aktiven Laufbahn ist für den bald 35-Jährigen denkbar.

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