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VfB-Coach Bruno Labbadia: „Wir müssen jetzt diese Phase nutzen, um im Mai mithalten zu können“

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Von: Niklas Noack

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Nach einer Trainingswoche und einem verlorenen Testspiel gegen den FC Luzern: VfB-Coach Bruno Labbadia zieht erstes Resümee.

Stuttgart - Bei klirrender Kälte hat der VfB Stuttgart die Premiere von Bruno Labbadia versemmelt: Vor circa 400 Zuschauern im Robert-Schlienz-Stadion verlor der VfB gegen den FC Luzern mit 0:3. Es war ein ernüchternder Auftritt des Gastgebers, der offensiv so gut wie gar nicht stattfand und teilweise vogelwild verteidigte.

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VfB Stuttgart: Bruno Labbadia spricht von „billigen Toren“

Über letzteres ärgerte sich auch Labbadia. Man habe die Ordnung verloren und „billige Tore gefressen“, so der Trainer im Anschluss, der davon abgesehen aber durchaus zufrieden und entspannt wirkte. Denn ein Feuerwerk habe er von seiner Mannschaft sowieso nicht erwartet, die immerhin fünf Trainingstage hinter sich hatte, „in die wir viel reingepackt haben.“

Bezüglich der Stellschrauben, an denen er noch zu drehen hat, sprach Labbadia nach der Partie immer wieder von „Erkenntnissen“, die er aus der Trainingswoche sowie dem Testkick gewonnen habe. Dabei ging es vor allem ums Spiel nach vorne, wobei es seiner Mannschaft gegen tief stehende Gegner an Struktur fehle.

VfB-Star Silas sorgt für einen Lichtblick gegen den FC Luzern

Labbadia monierte außerdem: „Wir müssen den Ball schneller zirkulieren lassen, denn manchmal halten wir ihn zu lange, obwohl ein Mann besser postiert ist.“ Weiter forderte er von seinen Offensivakteuren mehr Mut ein: „Teilweise spielen wir zu viele Bälle zurück, die man nach vorne spielen könnte.“

Der einzige, der gegen Luzern etwas Schwung hereinbrachte, war der zur zweiten Hälfte eingewechselte Silas, der mit ein paar wenigen Szenen die Zuschauer zum Raunen brachte. Doch Labbadia ist das zu wenig und nahm den Mannschaftsverbund in die Pflicht: „Wir müssen einfach eine bessere Abstimmung hinbekommen, wo man sich nicht nur auf das eins gegen eins verlässt.“

VfB-Coach Bruno Labbadia erklärt den Journalisten, wo er bei seinem Team noch Schwächen sieht.
VfB-Coach Bruno Labbadia erklärt den Journalisten, wo er bei seinem Team noch Schwächen sieht. © Pressefoto Rudel/Robin Rudel/IMAGO

VfB Stuttgart verlängert das Trainingslager in Marbella

Ein weiteres Thema ist die Fitnessproblematik. Immerhin stehen die Schwaben im Bundesligavergleich in Sachen Laufleistung, wie in der Gesamttabelle auch, auf dem 16. Rang. Diese Schwachstelle will Labbadia ausmerzen: „Wir müssen jetzt diese Phase nutzen, dass wir im April, Mai die Reserven haben, um mithalten zu können.“

Dafür hat der VfB sogar das geplante Trainingslager in Marbella um vier Tage verlängert. So geht es bereits direkt nach dem Weihnachtsurlaub am 2. Januar in die spanische Sonne, wo die Labbadia-Truppe bis zum 13. am Grundstein für den Klassenerhalt arbeitet.

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