1. bw24
  2. VfB Stuttgart

Nicht nur die Trainersuche lässt beim VfB Stuttgart die Köpfe rauchen: Labbadia offenbar einer der Kandidaten

Erstellt:

Von: Niklas Noack

Kommentare

Bruno Labbadia, damals Trainer von Hertha BSC, spricht mit Pellegrino Matarazzo, dem ehemaligen Coach des VfB Stuttgart.
Bruno Labbadia (l.) könnte beim VfB Stuttgart auf Ex-Trainer Pellegrino Matarazzo (r.) folgen. © Cathrin Müller/IMAGO

Der VfB Stuttgart ist weiterhin auf der Suche nach einer Dauerlösung für den Trainerposten. Mit Bruno Labbadia ist jetzt ein neuer Name aufgetaucht.

Update, 30. November, 17.17 Uhr: Inzwischen hat der VfB die Trennung von Sven Mislintat mitgeteilt. Ein Nachfolger soll spätestens bis zum 12. Dezember vorgestellt werden.

Stuttgart - Wer wird in Zukunft auf dem Trainerstuhl des VfB Stuttgart sitzen? Es ist nur eine der offenen Fragen, die inzwischen seit Wochen die Köpfe in der Mercedesstraße zum Rauchen bringt. Gemeinsam hatten die Verantwortlichen eine Liste mit wenigen Kandidaten erstellt, die für den Trainerposten bei den Schwaben in Frage kommen. Unter der Führung des Sportdirektors Sven Mislintat wurden vor allem zwei hoch gehandelt: Jess Thorup (vereinlos) und Alfred Schreuder (Ajax Amsterdam).

Unser VfB-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen wichtigen News zum Fußball-Bundesligisten aus Stuttgart. Hier geht es zur Anmeldung.

VfB Stuttgart: Bruno Labbadia wird als Trainerkandidat gehandelt

Dazu gesellte sich später Michael Wimmer, der seinen Job als VfB-Interimscoach gut machte und sich mit neun Punkten aus sechs Spielen vor allem bei Mislintat die Favoritenrolle schnappte. Wie Sky jetzt allerdings berichtete, soll Wimmer mit Bruno Labbadia prominente Konkurrenz bekommen haben. Beim Bezahlsender war die Rede davon, der 56-Jährige sei ein „ernstzunehmender Kandidat“ bei den Schwaben.

Labbadia wurde zuletzt im Januar 2021 bei Hertha BSC entlassen und ist seitdem ohne Trainerjob. Sollte er nun bei den Schwaben anheuern, wäre es für den ehemaligen Bundesligastürmer eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Bereits zwischen Dezember 2010 und Sommer 2013 war Labbadia als VfB-Coach tätig. Und das durchaus erfolgreich: Er war der bislang letzte Trainer, der die Stuttgarter ins europäische Geschäft führte.

Bruno Labbadia wäre für VfB-Sportdirektor Sven Mislintat untypisch

Doch wie realistisch ist die Rückkehr Labbadias? Eine Frage, die sich aktuell schwer beantworten lässt, da die Entscheidung über den neuen Coach ein Sportdirektor treffen soll, der über 2023 hinaus einen Vertrag hat. Den hat Mislintat nicht, vielmehr stehen die Zeichen auf Abschied. Eine Entscheidung über seine Zukunft könnte schon am Donnerstag (1. Dezember) getroffen werden, wenn der Aufsichtsrat tagt, der einen solchen Entschluss absegnen muss.

Zu Mislintat würde eine Labbadia-Verpflichtung übrigens nicht passen. Der Sportdirektor ist dafür bekannt, auf Trainer außerhalb des sogenannten Karussells zu setzen. Wie zuletzt eben auf Pellegrino Matarazzo, der bis zu seinem VfB-Engagement nur bei Experten bekannt war.

Laut dem kicker beschäftigten sich die Schwaben schon mit möglichen Mislintat-Nachfolgern. Dabei handelt es sich um Rachid Azzouzi von der SpVgg Greuther Fürth und Marcus Mann (Hannover 96), mit denen nach Bild-Informationen jedoch noch keine Gespräche geführt wurden. Somit bleiben die immens wichtigen Fragen weiterhin offen und eine Abkühlung für die Köpfe der VfB-Bosse scheint erstmal nicht in Sicht.

Auch interessant

Kommentare