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Gegner im Fokus: TSG 1899 Hoffenheim will gegen den VfB Stuttgart „Taten“ sprechen lassen

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Von: Nadja Pohr

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Die TSG 1899 Hoffenheim im BW24-Format „Gegner im Fokus“: Der Rückrundenauftakt der Sinsheimer ging gegen Union Berlin mit 1:3 daneben. Um die sportliche Talfahrt mit nur einem Sieg aus zehn Spielen zu beenden, konzentriert man sich bei der TSG deshalb auf „Taten“ statt „Reden“.

Sinsheim/Stuttgart - Die Klubs der Fußball-Bundesliga haben am vergangenen Wochenende die ersten Spiele nach der langen WM-Winterpause absolviert. Für den VfB Stuttgart wäre gegen schwache Mainzer zwar deutlich mehr drin gewesen, um sich bei der Mission Klassenerhalt wichtige Punkte zu sichern, Coach Bruno Labbadia zeigte sich im Anschluss an die Partie dennoch zufrieden mit dem 1:1-Unentschieden gegen die Nullfünfer.

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Bereits am Dienstag (24. Januar) steht beim Landesrivalen TSG 1899 Hoffenheim (Anpfiff 20.30 Uhr, Sky) das nächste Rückrundenspiel an, in dem sich die Stuttgarter und ihr neuer Trainer beweisen können. Die Sinsheimer sind mit ihrer Leistung vom Wochenende – einer 1:3-Niederlage bei Union Berlin – ganz und gar nicht zufrieden und stehen auf einer gefährlichen Position.

„Zeit des Redens vorbei“: Hoffenheim will gegen den VfB Stuttgart „Taten“ sprechen lassen

Angesichts der anhaltenden Talfahrt bei der TSG 1899 Hoffenheim ist die Stimmung gedrückt. In den letzten zehn Spielen konnte die Mannschaft um Trainer Andre Breitenreiter nur einen Sieg einfahren. Dadurch liegt Hoffenheim aktuell auf Platz 13 und nur drei Punkte vor Stuttgart und dem Relegationsplatz. Für das Spiel zwischen den Kurpfälzern und den Schwaben rechnet Breitenreiter mit einer hitzigen Atmosphäre. „Insbesondere ist es für uns ein richtungsweisendes Spiel, bei dem wir nicht durch Reden, sondern durch Taten gewinnen“, sagt der Trainer in der Pressekonferenz am Montag (23. Januar).

Christoph Baumgartner im Trikot der TSG 1899 Hoffenheim
Christoph Baumgartner ist einer der Top-Torschützen bei der TSG 1899 Hoffenheim. Die Sinsheimer brauchen dringend einen Sieg. © Fotomontage BW24/dpa/Uwe Anspach

„Obwohl ich ein kommunikativer Trainer bin und die Kraft der Rhetorik schätze, ist die Zeit des Redens hier vorbei. Die Zeit des Redens über internationale Plätze, über große Talente, über das große Potenzial der TSG“, verdeutlicht Breitenreiter den Ernst der Lage. Für das Spiel gegen den VfB müssen die Sinsheimer wohl auf Kevin Akpoguma (Knöchelverletzung) und Kevin Vogt (muskuläre Probleme) verzichten. Innenverteidiger Ozan Kabak fällt aufgrund einer Gelbsperre aus.

TSG 1899 Hoffenheim gegen VfB Stuttgart: Labbadia wittert „die Chance, gleichzuziehen“

Der Druck bei der TSG 1899 Hoffenheim ist groß, aber auch der VfB Stuttgart steht unter Zugzwang. Ein Sieg würde für beide Bundesligisten zur richtigen Zeit kommen. VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia schätzt die Sinsheimer trotz ihrer Krise stark ein, wittert aber dennoch eine Möglichkeit. „Sie haben viel Potenzial – unter anderem sind sie technisch versiert und laufstark. Derzeit stecken sie in einer Serie, die nicht optimal ist. Wir haben jetzt die Chance, mit ihnen gleichzuziehen – und natürlich werden wir alles daran setzen, dass wir das auch schaffen“, sagte Labbadia auf der Pressekonferenz.

Der VfB-Trainer wird vermutlich auf die selbe Elf setzen, die auch gegen Mainz aufgelaufen ist. WM-Teilnehmer Borna Sosa ist mittlerweile zwar im Aufbau-Training, wann er wieder einsatzfähig ist, ist derzeit jedoch noch unklar. „Wir hoffen, dass wir ihn bald wieder voll integrieren können“, sagte Labbadia. Um Sosas Zukunft ranken sich weiterhin dennoch Gerüchte. VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth erklärte zwar, dass aktuell nichts im Raum stehe, in der Mannschaftskabine sei ein möglicher Abgang dennoch auch ein Thema gewesen, wie Bild berichtet. Die Stuttgarter versuchen derweil, den Fokus weiterhin auf die kommenden Spieltage zu richten.

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