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Gefährliches Sturmduo: VfB Stuttgart muss die „hässlichen Vögel“ stoppen

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Von: Nadja Pohr

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Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch laufen bei der Partie des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart ein.
Vor diesem Sturmduo ist der VfB Stuttgart gewarnt: Bremens Niclas Füllkrug (l.) und Marvin Ducksch (2.v.r.) © kolbert-press/Burghard Schreyer/IMAGO

Werder Bremen im BW24-Format „Gegner im Fokus“: Nach dem siegreichen Auftritt des VfB Stuttgart gegen Paderborn, wollen die Bremer in der Liga zeigen, wer wirklich die bessere Mannschaft ist.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hofft nach seinem Erfolg im DFB-Pokal gegen den SC Paderborn 07, den „Schub“, wie Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sagte, mit in die Bundesliga zu nehmen. Gegen Werder Bremen (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN) soll endlich der erste Sieg unter Bruno Labbadia gelingen – oft genug hatten die Schwaben in den vergangenen Spielen schon die Chance auf drei Punkte. Wohlgemuth fordert die Mannschaft auf, endlich „Wirksamkeit vor dem Tor“ zu zeigen.

Stärkende und lobende Worte gab es für den VfB auch von Paderborn-Trainer Lukas Kwasniok. Sein Team schmiss die Bremer noch in der zweiten Pokalrunde aus dem Wettbewerb, ehe gegen Stuttgart Schluss war. „Bei allem Respekt, aber ich fand die Qualität heute vom VfB deutlich höher als die von Werder Bremen – ohne, dass die Bremer mir jetzt einen auf den Deckel kloppen“, sagte Kwasniok nach der Partie. Für Werder Bremen dürfte das ein Ansporn sein, am Sonntag das Gegenteil zu beweisen.

Werder Bremen will das Lob für den VfB Stuttgart bedeutungslos machen

Im Pokal ist Werder Bremen zwar ausgeschieden, dafür steht die Mannschaft von Ole Werner in der Liga aktuell auf einem soliden zehnten Tabellenplatz. Mit einem Auswärtssieg in der Mercedes-Benz Arena könnten die Bremer die Schwaben gleich doppelt ärgern: Sie würden das Lob Kwasnioks bedeutungslos machen und den VfB auf Distanz halten. Gleichzeitig würde Werder den Anschluss nach oben nicht verlieren.

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In Stuttgart muss Ole Werner allerdings auf Top-Vorbereiter Mitchell Weiser verzichten, der eine Gelbsperre absitzen muss. Wie Werder Bremen Weiser ersetzen will, lässt der Coach noch offen. „Ein, zwei Gedanken“ habe er sich dazu schon gemacht, sagte er bereits nach dem Wolfsburg-Spiel. Möglich wäre, dass Amos Pieper oder Manuel Mbom auf die Position rücken. Mbom kam in der Vergangenheit schon öfter auf der rechten defensiven Bahn zum Einsatz.

VfB Stuttgart will mit der richtigen Mentalität und neugewonnenem Selbstbewusstsein auftreten

Gegenüber BW24 drängte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth auf den nächsten Schritt der Mannschaft. Es gehe dabei nicht nur um die „Genauigkeit beim letzten Pass“, sondern auch „um einen selbstbewussten Auftritt“. Mit der richtigen Mentalität, die ihm zufolge letztlich zum Sieg im Pokal führte, soll auch ein Dreier gegen Bremen gelingen. Trainer Bruno Labbadia schwört auf „Geschlossenheit“, die gegen die Bremer an den Tag gelegt werden müsse. „Werder ist eine eingespielte Truppe“, sagt er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Wir müssen eine Top-Leistung abrufen.“

Neuzugang Genki Haraguchi könnte dabei eine wichtige Rolle einnehmen. „Haraguchi hat eine hohe Intensität in seinem Spiel. Dabei ist er sehr stabil in seinen Leistungen. Zudem zeichnet ihn sein Charakter aus. Er ist bodenständig und fleißig“, lobte Wohlgemuth. Denkbar ist, dass er gegen Werder Bremen von Beginn an spielen darf.

Derweil bekommt es die Stuttgarter Defensive mit den starken Weser-Stürmern Marvin Ducksch und Niclas Füllkrug zu tun. Letzterer traf in dieser Saison bereits 13 Mal. Ducksch erzielte bisher zwar nur drei Treffer, legte dafür aber schon sechs Tore auf. VfB-Coach Labbadia warnt deshalb nicht ohne Grund vor dem dynamischen Duo, das sich einst selbst als „hässliche Vögel“ bezeichnete: „Niclas Füllkrug ist ein sehr sympathischer Spieler, den ich mal kennengelernt habe. Er hat einen tollen Weg gemacht. Er hat einen guten Abschluss und ein gutes Kopfballspiel. Auch Ducksch hat einen guten Abschluss und spielt mit. Es gilt, die beiden zu stoppen, wie die gesamte Mannschaft, die als Kollektiv funktioniert.“

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