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Feuerwehrmann Bruno Labbadia kehrt offiziell zum VfB Stuttgart zurück

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Von: Niklas Noack

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Bruno Labbadia ist neuer Cheftrainer des VfB Stuttgart. Als Konsequenz verlässt Interimscoach Michael Wimmer die Schwaben.

Stuttgart - Jetzt ist es offiziell: Bruno Labbadia kehrt als Trainer zum VfB Stuttgart zurück. Der 56-Jährige unterschreibt beim Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis 2025. Kurzfristig wird sein Fokus darauf liegen, mit dem VfB die Klasse zu halten, wie Vorstandsboss Alexander Wehrle deutlich machte.

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VfB Stuttgart begrüßt mit Bruno Labbadia einen erfahrenen Trainer

In einer Pressemitteilung ließ dieser verlauten, dass Labbadia „ein erfahrener Trainer“ sei, „der die Bundesliga kennt und auf allen Stationen nachgewiesen hat, dass er Mannschaften stabilisieren und verbessern kann. Wir befinden uns sportlich mit Platz 16 in einer sehr schwierigen Situation, in der wir genau diese Fähigkeiten dringend benötigen.“

Trainer Bruno Labbadia, damals noch bei Hertha BSC, soll Trainer beim VfB Stuttgart werden.
Bruno Labbadia kehrt als Trainer zum VfB Stuttgart zurück und soll den Schwaben helfen, die Klasse zu halten. © O.Behrendt/IMAGO

Weiter erinnerte der Vorstandsvorsitzende an Labbadias Erfolge in dessen ersten Amtszeit als VfB-Coach. Immerhin führte er die Schwaben zum Klassenerhalt, zu zwei Europapokal-Teilnahmen sowie ins DFB-Pokalfinale.

VfB-Sportdirektor Wohlgemuth über Labbadia: „Hat mehrfach bewiesen, dass er Herausforderungen gewachsen ist“

Mit Labbadia hat der VfB einen sogenannten „Feuerwehrmann“ verpflichtet - also einen erfahrenen Coach, der in allererster Linie Ergebnisse liefern soll. Der Wunsch nach schönem Fußball dürfte dagegen erstmal hinten angestellt werden. So klingen zumindest auch die Aussagen von Neu-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth, der sagte: „In den kommenden Wochen und Monaten kommt der Wind von vorn. Wir brauchen jetzt Erfahrung und Stabilität. Ich freue mich daher, dass es uns gelungen ist, Bruno Labbadia als Cheftrainer für den VfB Stuttgart verpflichten zu können. Er hat in seiner Laufbahn als Spieler und Trainer mehrfach bewiesen, dass er den Herausforderungen, die jetzt vor uns liegen, gewachsen ist.“

Wohlgemuth selbst ist erst seit Samstag (30. November) beim VfB. Der 43-Jährige, der das Amt vom entlassenen Sven Mislintat übernahm, kennt Labbadia bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg. Nun müssen die beiden gemeinsam den VfB aus dem Schlamassel ziehen.

Nicht mehr an Bord wird dabei Michael Wimmer sein, der nach der Freistellung von Pellegrino Matarazzo das Ruder als Interimscoach übernommen hatte. Er wolle den nächsten Schritt machen und selbst als Chefcoach arbeiten, wie der frühere Matarazzo-Assistent in der Pressemitteilung zitiert wird. Labbadia wird derweil von den beiden Co-Trainern Bernhard Trares und Benjamin Sachs unterstützt sowie von Athletiktrainer Günter Kern.

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