1. bw24
  2. VfB Stuttgart

Einige VfB-Spieler müssen mit der Gangart von Bruno Labbadia erst noch klarkommen

Erstellt:

Von: Niklas Noack

Kommentare

Trainer Bruno Labbadia legt viel Wert auf Disziplin, woran sich vor allem manch ein jüngerer Spieler des VfB Stuttgart noch gewöhnen muss.

Marbella - Dass unter Bruno Labbadia das Training beim VfB Stuttgart härter geworden ist, ist für jeden ersichtlich. VfB-Keeper Florian Müller sagte im Gespräch mit BW24 dazu: „Wir haben schon sehr viele Einheiten absolviert, sind oft und lange auf dem Trainingsplatz, was manchmal auch anstrengend ist. Aber das tut uns gut.“

Unser VfB-Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit allen wichtigen News zum Fußball-Bundesligisten aus Stuttgart. Hier geht es zur Anmeldung.

VfB Stuttgart: Bruno Labbadia spricht mit seinen Profis Klartext

Doch im Trainingslager in Marbella (Spanien) zeigt sich: Neben der größeren Anstrengung blickt Labbadia auch strenger auf das Verhalten seiner Schützlinge. So wie bei Talent Lilian Egloff, mit dessen Einstellung Labbadia derzeit nicht einverstanden ist. Nach dem Testspielsieg gegen den FC Sion (3:0) sagte der VfB-Trainer über den 20-Jährigen: „Er muss eine Schippe zulegen, was Fleiß angeht. Wenn du jetzt gierig bist, dann bekommst du die Position, die relativ einfach zu kriegen ist. Das ist eine Riesenchance für den Jungen, es liegt nur in seiner Hand. Er hat alle Möglichkeiten, sofort zu spielen.“

VfB-Coach Bruno Labbadia (l.) sucht das Gespräch mit Tanguy Coulibaly.
VfB-Coach Bruno Labbadia (l.) sucht das Gespräch mit Tanguy Coulibaly. © IMAGO

Tanguy Coulibaly macht im VfB-Trainingslager keinen guten Eindruck

Ähnlich unglücklich agierte bislang Tanguy Coulibaly im Trainingslager. Zunächst verletzte sich Dan-Axel Zagadou am Samstag (7. Januar) nach einem übermotivierten Einsteigen des 21-Jährigen, ehe sich Coulibaly am Montag (9. Januar) mit seinem Coach anlegte. Der VfB-Profi hatte sich über eine Abseitsentscheidung des Trainerteams beschwert, weshalb ihn Labbadia schlussendlich in die Kabine zum Duschen schickte. Nach der Vormittagseinheit am Dienstag (10. Januar) suchte der Trainer erneut das Gespräch mit Coulibaly und redete minutenlang auf seinen Schützling ein. Ob es geholfen hat, bleibt abzuwarten.

Zufrieden ist der Trainer dagegen mit Thomas Kastanaras, der nach seiner Einwechslung gegen den FC Sion zum 3:0-Endstand traf. Über den 20-Jährigen sagte Labbadia: „Ich freue mich sehr darüber, dass er das Tor gemacht hat, weil er sich für sein Engagement belohnt hat. Was bei ihm auf jeden Fall gut ist, ist, dass die Einstellung passt. Der Arbeitsaufwand ist bei ihm hoch, was eine gute Basis ist.“ Mit Disziplin kann man Labbadia eben beeindrucken, woran sich manch ein Stuttgarter Profi wohl noch gewöhnen muss.

Auch interessant

Kommentare