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VfB-Coup Dan-Axel Zagadou ist mehr als nur eine Alternative

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Von: Niklas Noack

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Dan-Axel Zagadou (l.) soll die Abwehr des VfB Stuttgart stabilisieren.
Dan-Axel Zagadou (l.) soll die Abwehr des VfB Stuttgart stabilisieren. © Pressefoto Rudel/Herbert Rudel/IMAGO

Der VfB Stuttgart hat sich mit Dan-Axel Zagadou verstärkt. Damit hat sich Sportdirektor Sven Mislintat den Wunsch einer Abwehralternative erfüllt.

Stuttgart - Es war richtig Zug drin, als die Schwaben am Dienstag (20. September) in die Trainingswoche starteten. Doch bei der Nachmittagseinheit, bei der besonders der Torabschluss im Fokus stand, tummelte sich größtenteils nur die zweite Garde des VfB Stuttgart auf dem Rasen des Robert-Schlienz-Stadions. Aus der Startelf im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) standen von den Feldspielern nur Atakan Karazor und Naouirou Ahamada auf dem Platz.

VfB Stuttgart sichert sich mit Dan-Axel Zagadou einen Mann mit Champions-League-Erfahrung

Bereits mit vollem Einsatz dabei war außerdem Neuzugang Dan-Axel Zagadou. Nach seiner Zeit bei Borussia Dortmund war der 23-Jährige vereinslos, sodass ihn Sportdirektor Sven Mislintat nach Transferschluss an den Neckar lotsen konnte. Ein Abwehrrecke mit Champions-League-Erfahrung, der in Augen mancher für den VfB eine Nummer zu groß ist. Allerdings hatte der Franzose immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen, was die Verpflichtung erst ermöglichte.

Damit hat Mislintat am Ende doch seinen vierten Innenverteidiger bekommen, den er sich sehnlichst gewünscht hatte. Die erste Wahl des VfB-Sportdirektors soll Jakov Medic vom FC St. Pauli gewesen sein, aber Mislintat blitzte ab. Trotzdem freute sich das „Diamantenauge“ über den Zagadou-Coup: „Er ist athletisch stark, verfügt über ein gutes Passspiel und hat in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt.“

Dan-Axel Zagadou könnte die VfB-Abwehr wieder stabilsieren

Der 1,96 Meter große Verteidiger ist aber nicht nur eine Alternative. Vielmehr wird der Franzose den Konkurrenzkampf in der Dreierkette mächtig erhöhen. Derzeit verinnerlicht Zagadou bereits die Spielabläufe. Bei VfB-TV sagte er: „Es ist jetzt wichtig, viele Videos zu studieren, weil die Saison schon begonnen hat. Ich möchte schnell lernen, um so schnell wie möglich spielen zu können. Dafür werde ich alles tun.“

Zagadous Startelfdebüt könnte bald folgen. Immerhin hat er durch die Länderspielpause etwas Zeit, sich zu integrieren und die Stuttgarter Abwehr aus Waldemar Anton, Hiroki Ito und Dinos Mavropanos zeigte sich zuletzt instabil. Gegen Frankfurt kassierte der Defensivverbund gleich drei Standardtore. Wenn er denn fit bleibt, könnte Zagadou für eine Rückkehr der Stabilität sorgen.

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