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Borussia Dortmund will Ende Juni Ernst machen - geht Kalajdzic doch nicht zu den Bayern?  

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Von: Nadja Pohr

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Sasa Kalajdzic (Mitte) beim Spiel gegen Borussia Dortmund.
Auch bei Borussia Dortmund ist Sasa Kalajdzic ein Thema. Nachdem Abgang von Erling Haaland hätte der Verein das nötige Geld und die passende Postion für den VfB-Spieler. © Markus Ulmer/IMAGO

Bleibt er oder geht er und, wenn ja, wohin? Diese Fragen stellt man sich rund um VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic. Borussia Dortmund will nun Ende Juni die Gespräche intensivieren.

Stuttgart - Um den Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist es aktuell ruhig - nach der Meinung mancher Fans und Anhänger fast schon zu ruhig. Das Transferkarussell der Schwaben dreht sich momentan nur in eine Richtung und die Zahl der Abgänge wächst. Zuletzt gab es Gerüchte um Mateo Klimowicz, der bei Charlotte FC auf der Liste stehen soll.

Während man auf Neuzugänge in Stuttgart weiterhin wartet, herrscht auch bei den Wechselkandidaten Borna Sosa und Sasa Kalajdzic Stillstand bei den Verhandlungen. Beide sind derzeit mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Sosa kämpft dort allerdings aktuell, wie auch in der Saison beim VfB, wieder mit Adduktorenbeschwerden. Im Fall von Kalajdzic scheint es zumindest mit dem FC Bayern München konkreter geworden zu sein - doch nun mischt ein neuer Verein mit.

BVB will Ende Juni mit VfB-Stürmer Kalajdzic ins Gespräch gehen

Neben dem FC Bayern, der den Stuttgartern kürzlich ein Tauschgeschäft für einen Kalajdzic-Wechsel angeboten hatte, buhlt auch Vizemeister Borussia Dortmund um den Stürmer. Nachdem Sasa Kalajdzic von der Nationalmannschaft und aus seinem Urlaub zurückgekehrt ist, will der BVB Ende Juni Ernst machen und die Gespräche intensivieren, wie die Bild berichtet.

Zugunsten des BVB dürfte sich das Wechsel-Wirrwarr um Bayerns Top-Stürmer Robert Lewandowski auswirken. Sollten die Münchner in Sachen Lewandowski hart bleiben und seinen Transferwunsch verwehren, würde Kalajdzic dort nur eine nachgelagerte Rolle spielen. Bei Dortmund hingegen ist man nach dem Abgang von Erling Haaland dringend auf der Suche nach einem Stürmer und durch dessen Wechsel durchaus in der Lage, die vom VfB gewünschte Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu bezahlen.

Fans und Verantwortliche des VfB haben noch Hoffnung auf Kalajdzic-Verbleib

Das Wechselgerücht um Kalajdzic hält sich seit Ende der Bundesligasaison hartnäckig - passiert ist bisher jedoch noch nichts. In VfB-Sportdirektor Sven Mislintat flammt vielleicht auch deshalb wieder ein letztes Fünkchen Hoffnung auf. „Wir hoffen nach wie vor, dass er bleibt“, sagte Mislintat der Deutschen Presse-Agentur.Es gibt zudem die Aussage von Sasa, dass er uns – auch mit Blick auf die Unterstützung, die er von uns erhalten hat – nicht ablösefrei verlassen wird. Heißt: Wenn diesen Sommer kein Wechsel zustande kommt, haben wir berechtigte Hoffnung, dass er auch noch mal verlängert.“

Die Fans würden einen solchen Schritt auf jeden Fall begrüßen. In den sozialen Medien äußern einige, dass es Kalajdzic guttun würde, noch ein Jahr in Stuttgart zu bleiben. So sieht es auch der Ex-Weltmeister und VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald. „Dass er mal eine ganze Saison verletzungsfrei und als Führungsperson durchspielt, wäre wichtig“, sagte Buchwald. „Bei Bayern oder Dortmund wäre die Konkurrenzsituation eine ganz andere und er direkt wieder so in einem Kampf drin.“ Der Ex-Weltmeister ist der Ansicht, es wäre auch ein riesiger Pluspunkt für den VfB, wenn Kalajdzic bleiben würde.

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