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VfB-Leihspieler und Sorgenkind Tibidi blüht unter den Fittichen von Miroslav Klose auf

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Von: Niklas Noack

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VfB-Leihspieler Alexis Tibidi jubelt zuletzt häufiger im Trikot vom SCR Altach.
VfB-Leihspieler Alexis Tibidi jubelt zuletzt häufiger im Trikot des SCR Altach. © Rinderer /Eibner-Pressefoto/IMAGO

Gelingt Alexis Tibidi der Durchbruch? Aktuell sorgt der Leihspieler des VfB Stuttgart in Österreich für Furore.

Stuttgart - Als Sorgenkind hat Alexis Tibidi im vergangenen Sommer vorerst seine Zelte in Stuttgart abgebrochen. Der Youngster fiel beim VfB mehrfach mit Disziplinlosigkeiten auf, weshalb ihn Ex-Trainer Pellegrino Matarazzo aus dem Profikader schmiss. Anschließend musste sich Tibidi bei der U19 des VfB beweisen, bevor ihn die Schwaben auf Leihbasis nach Österreich zum SCR Altach schickten.

Dort sollte ihn Weltmeister Miroslav Klose, der derzeit den Bundesligisten trainiert, zurück auf die richtige Bahn bringen. Ein schwieriges Unterfangen, das aktuell aber von Erfolg gekrönt ist. Denn Tibidi avanciert bei den Österreichern zum Schlüsselspieler: In zwölf von 13 Bundesligapartien stand der VfB-Leihspieler in der Startelf des SCR und zeigte sich zuletzt treffsicher.

VfB Stuttgart: Alexis Tibidi ist maßgeblich an der Trendwende des SCR Altach beteiligt

In den vergangenen fünf Spielen erzielte Tibidi vier Tore und bereitete eins vor. Damit ist er maßgeblich an der Trendwende der Altacher beteiligt, die zwischendurch vier Pleiten in Folge kassierten.

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Auch beim VfB war man von Tibidis fußballerischen Qualitäten überzeugt. Im Sommer 2021 wechselte der damals 17-Jährige vom FC Toulouse an den Neckar und mischte zunächst die U19-Bundesliga auf, weshalb ihn der damalige Stuttgarter Trainer Matarazzo umgehend in den Profikader bestellte. Dort sorgte der Jungspund ebenfalls mit unnachahmlichen Dribblings für Furore. Er sei einer, der „mit seiner Qualität Spiele entscheiden“ könne, sagte sein Ex-Coach einst.

VfB-Ex-Trainer Pellegrino Matarazzo über Alexis Tibidi: „Extrem verpeilt“

So schien der erste Bundesligatreffer Tibidis nur eine Frage der Zeit zu sein, bis er sich eben aufgrund von Disziplinlosigkeiten selbst im Weg stand. Ex-VfB-Coach Matarazzo warf dem Franzosen vor, „extrem verpeilt“ zu sein und offenbar waren Dinge vorgefallen, die der Klub nicht ignorieren konnte.

Einen Bärendienst erwies dem Talent zudem der eigene Vater, der mit einem Instagrampost für Ärger sorgte. Darin kritisierte er Matarazzo für dessen öffentliche Schelte: „Jemanden, der so jung ist, in den Medien so zu rasieren, ist einfach nicht fair.“

Allerdings gehört die Ära Matarazzos inzwischen bekanntlich der Vergangenheit an, was die Chancen Tibidis, beim VfB nochmal einen Fuß in die Tür zu bekommen, erhöhen könnte.

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