Schlecker, Extra und Co.

5 verschwundene Läden und Supermärkte, die Erinnerungen an die Kindheit wecken

HL Märkte gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr in Deutschland.
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HL Märkte gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr in Deutschland.
  • Carolin Freytag
    VonCarolin Freytag
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Im Laufe der vergangenen Jahre und Jahrzehnte sind viele Supermarktketten und Läden verschwunden. Für viele bleiben sie aber eine Kindheitserinnerung.

Stuttgart - Rewe, Lidl oder die Drogeriekette dm kennt heute jedes Kind. Nahezu an jeder Ecke in größeren Städten sind Filialen zu finden. Aber nicht immer waren es diese Ketten, die das Bild in Innen- und Vorstädten prägten. Es ist noch gar nicht so lange her, als noch zahlreiche andere Handelsketten zu finden waren, die heute viele gar nicht mehr kennen. Für andere bleiben sie eine schöne Kindheitserinnerung.

1. Extra

Die Marke „Extra“ ist 2009 aus Deutschland verschwunden.

An das rot-grüne Logo der Supermarkt-Kette „Extra“ erinnern sich auch heute noch viele. Die Supermarktkette verschwand jedoch 2009 aus Deutschland. Der Eigentümer Metro Group verkaufte die Filialen an den Handelsgiganten Rewe.

2. Kaiser‘s Tengelmann

Kaiser’s Tengelmann wurde zu Beginn des Jahres 2017 an Edeka verkauft.

Kaiser‘s Tengelmann kennen womöglich auch heute noch die meisten Menschen, denn die meisten Filialen schlossen vor gerade einmal fünf Jahren - 2017. Damals wurde die Marke an Edeka verkauft, die einige Standorte dann an Rewe weitergab. Aufgrund der Umbau-Herausforderungen, die Rewe mit den übernommenen Filialen hatte, gab es einige Kaiser‘s Tengelmann-Filialen auch noch über 2017 hinaus.

3. HL Markt

Das Foto zeigt einen HL Markt aus dem Jahr 1997.

HL-Märkte gibt es inzwischen ebenfalls nicht mehr. Auch diese Filialen gingen schon vor über 30 Jahren, nämlich 1989, an Rewe über. Ab 2006 wurden sie dann auch nach und nach in Rewe umbenannt.

4. Schlecker

Eine Schlecker-Filiale im Jahr 2012.

Die Drogeriekette Schlecker hatte ein jahrelanges Drama hinter sich, als sie schließlich 2012 nach Insolvenz alle Filialen schließen musste. 23.000 Schlecker-Mitarbeiter verloren ihre Jobs. Gegen Gründer Anton Schlecker wurde damals wegen des Verdachts auf Untreue, Insolvenzverschleppung und Bankrott ein Verfahren eingeleitet, 2017 wurde er dann zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Außerdem bekam er eine Geldstrafe von 54.000 Euro aufgebrummt. Im Januar 2022 hat nun ein Stuttgarter Milliardär angekündigt, die Marke Schlecker wiederaufleben lassen zu wollen.

5. Minimal

Mitarbeiter einer Beschriftungsfirma entfernen im August 2006 vor einem Minimal-Supermarkt in Köln das Logo.

Ein weiteres rot-grünes Logo, das bereits vor Jahren verschwunden ist: das der Supermarktkette „Minimal“. 2006 war Schluss mit Minimal in Deutschland. Damals entschied sich der Eigentümer Rewe, die Filialen ebenfalls unter dem Namen Rewe laufen zu lassen. Alle Märkte wurden umbenannt.

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