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Sprit sparen, ohne weniger zu fahren – mit zehn einfachen Tipps klappt‘s

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Von: Jason Blaschke

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Die gefürchtete Zwei vor dem Komma ist an Tankstellen in Baden-Württemberg Realität. Mit einfachen Tipps können Verbraucher gerade jetzt viel sparen.

Stuttgart – Auch Baden-Württemberg ist vom Spritpreis-Irrsinn nicht verschont. Wie überall in der Bundesrepublik müssen auch im Südwesten die Menschen deutlich tiefer in die Tasche greifen, wenn sie den Tank füllen. Und der Konflikt mit Russland zeigt aktuell nur allzu deutlich: Eine Entspannung der Lage ist erst einmal nicht in Sicht. „Der Krieg in der Ukraine und die Unsicherheit treibt die Preise nach oben“, sagt Alexander Schnaurs vom Deutschen Automobilclub (ADAC) im Gespräch mit BW24.

Ein wichtiges Instrument, dass die Autofahrer entlaste, sei die Pendel-Pauschale, bekräftigt Schnaurs. Zudem empfiehlt der Experte, immer zur richtigen Zeit zu tanken, wenn die Spritpreise am niedrigsten sind. „Wir haben ermittelt, dass man zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am preiswertesten tanken kann.“ Im Schnitt können Autofahrer bis zu 0,07 Cent sparen. Das Tanken am frühen Morgen sollte man stattdessen vermeiden, denn: Zu der Zeit sind die Spritpreise meist am teuersten.

Preis-Explosion an deutschen Tankstellen: ADAC gibt 10 Tipps zum Spritsparen

Doch es gibt noch andere Wege, wie man in der aktuellen Situation bares Geld an der Tankstelle sparen kann. Die Rede ist hier von „spritsparender Fahrweise“, mit der Verbraucher laut ADAC bis zu 20 Prozent Kraftstoff sparen können. Die folgenden 10 Tipps sind hier eine Hilfe:

Tankzeitpunkt und richtige Fahrweise – am besten mehrere Tipps kombinieren

Wer die genannten Tipps beherzigt und bestenfalls noch zu richtigen Zeit tankt, kann im Moment zumindest ein wenig sparen – Tankapps können zudem helfen, die günstigere Tankstelle im Umkreis zu finden. Eine der bekanntesten ist die ADAC-Spritpreise-App, die Nutzer kostenlos für IOS oder Android herunterladen können. Was Verbraucher aber auf gar keinen Fall tun sollten, ist Rapsöl oder Heizöl statt Benzin zu tanken, denn: Das kann Berichten von echo24.de* zufolge schwere Folgen haben.

Benzin und Diesel sind im Moment übrigens nicht das Einzige, was im Preis extrem nach oben schießt. Auch einfachste Alltags-Lebensmittel von Lidl und Co. werden teuer und rar – besonders extrem ist der Preisanstieg bei Speiseöl, das in einigen Läden fast doppelt so teuer ist, als noch 2021. Für viele Verbraucher ist das ein echtes Problem. Mittlerweile werden Stimmen laut, die fordern, dass der Staat mit Steuersenkungen gegensteuern soll. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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