Stornierte Ware

Lidl-Kundin soll plötzlich 30 Euro mehr für Produkt zahlen - „so geht man nicht mit Kunden um“

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Eine Lidl-Kundin wartete rund einen Monat auf ihre bestellte Ware - dann wurde der Einkauf seitens des Shops storniert (Symbolbild).
  • Franziska Vystrcil
    VonFranziska Vystrcil
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Neben seinen Filialen betreibt der Discounter Lidl auch einen Online-Shop. Doch nicht immer laufen die Bestellungen reibungslos ab, wie ein Fall nun zeigt.

Neckarsulm - Der Discounter Lidl gehört zu den erfolgreichsten Lebensmittelhändlern im Land. Mit seinem groß aufgestellten Sortiment und den Eigenmarken wird er von vielen Kunden geschätzt. Auch der vom Discounter seit 2008 betriebene Onlineshop hat Fans. Neben Artikeln wie Haushaltsgeräten und Möbeln gibt es dort reihenweise Non-Food-Artikel zu kaufen. Das Bequeme daran: Die Bestellungen werden zu den Kunden nach Haus geliefert.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 4.01.2022 veröffentlicht. Da er für unsere Leser noch immer Relevanz besitzt, haben wir ihn erneut auf Facebook gepostet.

Doch nicht jede Bestellung im Lidl-Onlineshop läuft reibungslos ab. Kunden liefen bereits Sturm wegen Ärger mit der Verkaufsseite von Lidl. Ebenfalls eine schlechte Erfahrung musste nun auch eine Kundin beim Kauf einer Heißluftfritteuse machen. Auf Facebook machte sie ihrem Ärger und ihrem Frust Luft.

Ärger mit dem Lidl-Onlineshop: Frau empört - „So geht man nicht mit Kunden um“

Wie die Kundin auf Facebook schildert, bestellte sie die Heißluftfritteuse der Lidl-Eigenmarke Silvercrest bereits am 26. November 2022. Den Kaufpreis von 79,99 Euro zahlte sie direkt. Nach langem Warten kam dann die Enttäuschung: Der bestellte Artikel wurde von Lidl Anfang Januar 2022 storniert. Viel ärgerlicher ist jedoch, zu welchem Preis die Fritteuse nun auf der Seite angeboten wird. 109 Euro soll das Gerät jetzt kosten. Klar, dass sich die Kundin ärgert. „Lidl Deutschland, wollt ihr mich eigentlich verarschen?“, schreibt sie auf Facebook an den Discounter gerichtet.

Immerhin: Per Mail wird die Kundin auch über den Grund der Stornierung informiert. „Im Fall einer sehr hohen Nachfrage kann es in Ausnahmesituationen dazu kommen, dass Artikel zwischenzeitlich ausverkauft und nicht mehr lieferbar sind“, schreibt das Unternehmen. Schon vor Weihnachten drohten Händlern wie Lidl Lieferengpässe.

Der Begründung von Lidl zur Stornierung widerspricht die Kundin allerdings in ihrem Post: „Der Artikel ist aktuell zum regulären Preis bei euch im Onlineshop erhältlich“, schreibt sie. Aus dieser schlechten Erfahrung mit dem Lidl-Onlineshop zieht die Kundin Konsequenzen: „Ich habe wirklich immer gerne bei euch eingekauft, aber das hat sich hiermit erledigt. So geht man nicht mit Kunden um!“

Lidl: Immer wieder Beschwerden zu Bestellungen im Onlineshop

Andere Facebook-Nutzer kritisieren die Vorgehensweise von Lidl. „Das ist aber sehr ärgerlich“, schreibt einer. „Lidl Deutschland ganz schön Assi Aktion!“, kommentiert eine andere.

Zu solchen Beschwerden über den Lidl-Onlineshop kam es in er Vergangenheit schon öfter. Ein Kunde etwa erhielt beschädigte Ware, ärgerte sich auf der Facebook-Seite des Discounters anschließend aber über etwas ganz anderes: Der Service von Lidl beim Umtausch der Ware lief alles andere als gut ab. „So etwas schlechtes habe ich noch nie erlebt“, beschwerte sich der Kunde bei Lidl.

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