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„Bester ‚Rabatt‘, den ich je gesehen habe“: Butter-Angebot bei Lidl sorgt für Lacher

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Von: Patricia Huber

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Ein Angebot für Markenbutter beim Discounter Lidl sorgt für Aufsehen im Netz. Viele Nutzer amüsieren sich über die verwirrende Preisauszeichnung.

München – Die Inflationsrate in Deutschland ist weiterhin hoch. Die steigenden Preise für Energie und Lebensmittel belasten Verbraucher enorm. Besonders für Menschen mit geringerem Einkommen, Hartz-IV-Empfänger oder Rentner mit geringen Bezügen wird das schnell zur Belastungsprobe. Selbst einfache Grundnahrungsmittel werden für manche kaum noch bezahlbar.

Butter-Preise: Polen geht mit Diebstahlsicherung gegen Langfinger vor

In unserem Nachbarland Polen haben sich daher auch die Ladendiebstähle in Supermärkten gehäuft. Einige Filialen haben sogar schon zu drastischen Mitteln gegriffen. Dort wurden bereits Butterstücke für umgerechnet 1,47 Euro mit einer Diebstahlsicherung versehen. Das berichtet der MDR unter Berufung auf die polnische Branchenzeitschrift Wiadomości Handlowe.

Dabei sind die dortigen 1,47 Euro im Vergleich zu deutschen Butter-Preisen noch ein echtes Schnäppchen. Hierzulande zahlt man laut der Vergleichs-App Smhaggle zwischen 2,29 Euro und 3,09 Euro für 250 Gramm. Bei den Bio-Produkten liegt der Preis teils sogar schon bei bis zu 3,79 Euro.

Butter-„Angebot“ bei Lidl: „Bester ‚Rabatt‘ den ich je gesehen habe“

Selbst beim Discounter ist es mittlerweile schwer, noch ein Butter-Schnäppchen zu ergattern, wie Merkur.de berichtet. Das zeigt auch das kuriose „Angebot“ von Lidl, welches ein Kunde auf seinem Twitter-Account geteilt hat. Darauf zu sehen ist ein leuchtend rotes Angebots-Schild am Kühlregal mit der Aufschrift „Nur für kurze Zeit“. Im Angebot ist die Packung Kerrygold extra Butter mit 400 Gramm, welche für 3,49 Euro verkauft wird.

So weit, so gut, doch die ebenfalls angegebene und durchgestrichene unverbindliche Preisempfehlung (UVP) sorgt für Verwirrung. Demnach war die Butter vor dem Angebot nämlich günstiger und kostete nur 2,79 Euro – also 70 Cent weniger.

In den Kommentaren zu dem Tweet amüsieren sich etliche User über das zweifelhafte Angebot. Ein Nutzer schreibt: „Das ist ja mal der beste ‚Rabatt‘ den ich je gesehen habe‘“. Ein anderer merkt an, dass es sich dabei nicht einmal um „echte“ Butter handeln würde, sondern nur um ein Streichfett mit Butteranteil. Ob die Butter letztlich wirklich für 70 Cent mehr verkauft wurde, als die UVP, wird nicht geklärt. Es könnte sich also auch schlichtweg um ein Versehen gehandelt haben. (ph/dpa)

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