Wichtigste Änderung seit zwei Jahren

Corona-Regeln bei Kaufland, Lidl und Co.: Das ändert sich ab dem 2. April

Eine Frau legt Einkäufe auf das Band. Eine Frau sitzt an der Kasse.
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Maskenpflicht und Trennwände sind in Supermärkten und Discountern (Symbolbild) aktuell noch vorgeschrieben.
  • Jason Blaschke
    VonJason Blaschke
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Wer ab 2. April in Supermärkten oder Discountern einkauft, muss weniger Corona-Auflagen beachten – die wichtigste Neuerung betrifft die Maskenpflicht.

Stuttgart – Aktuell machen viele Supermärkte und Discounter Schlagzeilen – allerdings nicht wegen der Corona-Auflagen, sondern wegen leerer Regale. Ganz besonders ein Alltags-Lebensmittel ist vielfach ausverkauft und wird oft bloß noch rationiert an die Kunden abgegeben. Einzelhändler wie Kaufland, Lidl und Co. mussten mit der Rationierung einzelner Produkte reagieren, als Waren wie Speiseöle oder Mehl plötzlich verstärkt nachgefragt wurden.

Neue Corona-Lockerungen ab 2. April – was das für die Maskenpflicht bedeutet

Unabhängig von der aktuellen Liefer- und Energiepreis-Problematik in Deutschland treten für alle Verbraucher ab 2. April wichtige Lockerungen in Kraft, die auch den Besuch in Filialen von Kaufland, Lidl und Co. wieder einfacher gestalten. Die wichtigste Auflage, die ab April wegfällt, ist die FFP2-Maskenpflicht in Supermärkten, Discountern und im übrigen Einzelhandel. Hier soll das Tragen einer Maske ab 2. April bloß noch freiwillig sein.

Berichten von CHIP zufolge sollten die neuen Corona-Auflagen schon zum 20. März umgesetzt werden – einige Bundesländer wie Baden-Württemberg nutzen aber eine Übergangsphase, um die alten Maßnahmen bis Anfang April aufrechtzuerhalten. Die Länder argumentieren hier mit weiter steigenden Corona-Fallzahlen. In Baden-Württemberg liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 1.921,1 (Stand 24. März) bloß knapp unter der 2.000er-Marke.

Kaufland, Lidl und Co. können die Maskenpflicht über das Hausrecht regeln

Allein am Donnerstag hätten sich 39.986 Menschen neu mit Corona infiziert, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) mit. Insgesamt registrierte die Behörde mit Sitz in Stuttgart 2.871.313 bestätigte Fälle. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer an positiven Fällen noch weitaus größer ist. Auch deshalb sieht das neue Regelwerk vor, dass die Länder in regionalen Hotspots wieder strenge Corona-Auflagen anordnen können, sollte die Lage außer Kontrolle geraten.

Auch die Einzelhändler können übrigens über das Hausrecht anordnen, dass Kunden eine Maske tragen müssen, wenn sie die Filiale betreten. Ob Konzerne wie Kaufland, Lidl und Co. von der Maßnahme Gebrauch machen, ist nicht bekannt. In der Vergangenheit ist es aber immer so gewesen, dass sich die Händler nach der allgemeinen Coronavirus-Verordnung gerichtet haben. Unabhängig der allgemeinen Regelung wird Mitarbeitenden laut CHIP empfohlen, weiter eine OP-Maske zu tragen.

Neben Maskenpflicht fällt diese Corona-Vorschrift ab 2. April komplett weg

Die Maskenpflicht ist übrigens nicht die einzige Neuerung, die Verbraucher ab 2. April erwartet. In allen Läden können aus Sicht der Regierung auch die Trennwände und Plexiglasscheiben abgebaut werden, die aktuell noch vorgeschrieben sind. Doch auch hier gilt: Händler können die Trennwände weiter auf freiwilliger Basis beibehalten. Was es definitiv aber auch nicht mehr geben wird, ist ein bekanntes Maggi-Produkt, dass Kaufland und Lidl aus dem Sortiment verbannen, wie echo24.de* berichtet.

Auf Facebook stößt der Wegfall der Maskenpflicht im Einzelhandel auf ein geteiltes Echo. „Jeder kann dann vorerst machen, was er will. Ich trage jedenfalls weiterhin eine Maske“, textet ein Nutzer. Ein weiterer User ist da ganz anderer Meinung und schreibt: „Ich werde auf die Maske verzichten, bin mittlerweile 4 Mal geimpft.“ Dass es aber definitiv auch Menschen geben wird, die die Maske nicht vermissen werden, zeigt der Fall eines dm-Kunden.

In einer Drogerie-Filiale hat ein Mann Hausverbot, weil er seine Maske nicht korrekt getragen hatte. In den sozialen Medien sorgte der Fall für Empörung. Sollten ab 2. April aber tatsächlich die allermeisten Corona-Auflagen fallen, dürften solche Geschichten – zumindest vorerst – der Vergangenheit angehören. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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